Hey Arnold – Urlaub in Gravity Falls (Kapitel 04)

Fanfiction geschrieben von dj_ddt

Alle Rechte an Hey Arnold liegen bei Nickelodeon und Craig Bartlett

Alle Rechte an Gravity Falls liegen bei Disney und Alex Hirsch

Nach der Eisdiele schauten sie sich den See an.

„Die Insel dort drüben sieht aber irgendwie gruselig aus.", sagte Helga, „Da wabern Nebelschwaden und dunkle Wolken drüber."

„In dem Heft, was Dipper mir gegeben hat, sieht, dass es dort wohl spuken soll.", sagte Arnold. „Es wird empfohlen, diese Insel zu meiden!"

„Das glaube ich sofort!", sagte Helga. „Scheint noch schlimmer zu sein als der Friedhof bei uns zu Hause!"

„Wo wollen wir als nächstes hin?", fragte Arnold.

„Keine Ahnung.", antwortete Helga, „Hier ist echt nichts los!"

Helga schaute an Arnold vorbei, direkt auf den See.

„Ar...ar...ar...nold...da...da...da…", stotterte sie.

Arnold drehte sich um und sagte: „Da ist doch gar nichts!"

„Ich schwöre, ich habe da eben ein Seemonster gesehen!", sagte Helga und zitterte.

„Ich glaube, du bist unterzuckert!", sagte Arnold, „Lass uns zurück zur Shack fahren!"

„Unterzuckert?", kreischte Helga.

Arnold hackte einen ihrer Arme ein und führte sie zum Auto.

Auf dem Weg zur Mystery Shack wurden sie plötzlich seitlich gerammt von einem seitlich kommenden Fahrzeug.

„Hey! Ich hatte Vorfahrt!", rief Arnold.

„Was glauben sie, wer sie sind?", rief die Unfallverursacherin. „Ich habe IMMER Vorfahrt!"

„Hey Arnold, das ist doch die Frau, welche uns vorhin schon mal fast überfahren hätte!", sagte Helga.

„Nur weil sie reich sind, können sie sich nicht ALLES erlauben!", meckerte Arnold Priscilla Northwest an.

„Oh doch, das kann ich!", antwortete sie.

„Lernen sie erst mal zu fahren!", sagte Arnold.

„Brauche ich nicht! Ich kann von Geburt an sowieso ALLES!", antwortete sie.

Arnold konnte nicht glauben, was er da hörte.

„Komm Helga, das hat alles keinen Sinn, lass uns einfach weg fahren!", sagte Arnold und sie fuhren davon.

Priscilla meckerte ihnen noch irgendwas hinterher und erhob ihre Faust, aber das interessierte die Beiden nicht mehr.

„Arnold, färbe ich zu sehr auf dich ab?", fragte Helga erstaunt, „Du hättest sonst doch versucht, den Unfall zu regeln!"

„Helga, mit solchen Menschen zu diskutieren führt zu absolut nichts. Die lebt doch in einer Traumwelt!", antwortete Arnold.

„Da scheinst du Recht zu haben!", sagte Helga, „Machte wirklich den Eindruck."

Nach einigen Minuten fragte Helga: „Wo fährst du hin? Das ist doch nicht der Weg, den wir gekommen sind!"

„Ich fahre zum Diner.", antwortete Arnold.

„WAS? Schon wieder was zu essen?", kreischte Helga.

„Ich brauche einen Kaffee nach diesem Schreck!", antwortete Arnold.

„Achso...okay!", sagte Helga erleichtert.

Im Diner wurden die Beiden sofort von Pacifica begrüßt.

„Hallo! Na? Wie war die Nacht?", fragte sie.

„Danke. In euren Betten kann man ganz gut schlafen!", antwortete Helga.

„Kannst du mir bitte einen Kaffee machen?", fragte Arnold.

„Klar, gerne!", antwortete Pacifica. „Alles in Ordnung? Du siehst so blass aus!"

„Wir hatten eben einen Unfall!", sagte Arnold.

„WAS?", kreischte Pacifica, „Seid ihr verletzt?"

„Nein, alles okay, danke der Nachfrage!", lächelte Arnold.

„Wie konnte das denn passieren?", fragte Pacifica und füllte eine Tasse für Arnold.

„Deine leibliche Mutter hat uns seitlich gerammt. Aber es wurde nicht mal der Airbag ausgelöst, also war es nicht so schlimm!", sagte Helga.

„Na ganz toll!", raunte Pacifica, „Wie ich sie kenne, hat sie den Fehler natürlich nicht eingesehen!"

„Ganz genau!", antwortete Helga.

Pacifica stellte Arnold den Kaffee an den Tisch und fragte: „Wusstet ihr eigentlich, dass sie gar keinen Führerschein hat?!"

„WAS? Und sie fährt TROTZDEM?!", sagte Arnold und verschluckte sich beinahe.

„Früher wurde sie immer gefahren, aber einen Fahrservice kann sie sich nur noch hin und wieder leisten seit der Scheidung! Also muss sie die meiste Zeit selbst fahren!", sagte Pacifica.

„Und diese [BEEEEP!] kommt damit auch noch durch!", motzte Helga.

„Helga, also bitte!", empörte ich Arnold.

„Na ist doch wahr!", schmollte Helga. „Wir haben einen zerdepperten Kotflügel und die kann weiterhin wie eine Geisteskranke durch die Gegend jagen!"

Arnold seufzte: „Ja, du hast ja Recht, Schatz, aber wir müssen das jetzt hinnehmen!"

„Ich würde euch dabei ja gerne helfen,…", sagte Pacifica, „...aber auf mich hört die ja eh nicht! Hat sie nie! Ich durfte ja nichts sagen, ohne Mecker von ihr zu bekommen!"

„Danke, ist schon in Ordnung!", sagte Arnold. „Wir wollen euch eh nicht in irgendwas reinziehen!"

„Keine Angst, ich habe schon viel erlebt! So was würde mir nichts mehr ausmachen!", sagte Pacifica. „Und meine Ex-Mutter wäre mir eh immer noch lieber als mein Ex-Vater mit seiner verdammten Klingel!"

„Ach ja...deswegen gibt es hier keine Klingel an der Tür!", sagte Helga.

„Ganz genau!", antwortete Pacifica, „Das Geräusch beschert mir immer noch Schmerzen!"

„Du kannst dich echt glücklich schätzen, als diesem extrem toxischen Umfeld fliehen zu können!", sagte Helga, „Ich kann das so nachvollziehen, wie sich das anfühlt!"

„Okay, das hatten wir gestern Abend ja schon mal.", sagte Pacifica, „Aber ich bin auch froh, dass es DIR besser geht als früher, wie es scheint!"

„Ja, dank Arnold!", antwortete Helga.

„Und bei mir dank Dipper!", sagte Pacifica und lachte herzlich.

„Ich freue mich für euch BEIDE!", fügte Arnold hinzu. „Sag mal, gibt es hier in der Nähe irgendwas interessantes? Wir sind ja noch eine Weile hier!"

„Ähm...ja...mehr oder weniger!", sagte Pacifica verlegen.

„Was meinst du damit?", fragte Arnold.

„Naja…die Gegend hier ist...naja...nicht ganz...wie soll ich es ausdrücken? … Normal!", antwortete Pacifica. „Und gefährlich!"

„Gefährlich?", kreischte Helga.

„Ach komm Helga, du bist doch gar nicht so feige!", sagte Arnold.

„Aber wenn ich Gefahren VERMEIDEN kann, dann tue ich das auch!", sagte Helga, „Oder würdest du lachend in die Kreissäge rennen?"

„Ähm...nein, natürlich nicht!", antwortete Arnold verlegen.

„Deine Frau hat echt Sinn für Humor!", lachte Pacifica.

„Einer der Gründe, warum ich sie so sehr liebe!", sagte Arnold lächelnd.

„Wisst ihr was?", sagte Pacifica, „Morgen zeige ich euch einige interessante Stellen hier!"

„Musst du nicht hier arbeiten?", fragte Arnold.

„Das ist MEIN Laden. Und ich habe Aushilfen in der Hinterhand, keine Angst!", antwortete Pacifica.

„Okay, dann ist das ein Deal!", sagte Arnold und schüttelte Pacifica's Hand.