Tenten nahm einen weiteren Schluck ihres Cocktails und sah von Aang zu Kankuro. Die beiden Männer warfen sich spielerische, aber herausfordernde Blicke zu. Cho grinste nur und lehnte sich entspannt zurück.
„Also, Tenten", begann Kankuro und beugte sich leicht zu ihr. „Wie gefällt dir Suna bisher?"
„Es ist… anders als Konoha", gab sie ehrlich zu. „Aber ich mag es. Der Sand, die Architektur – es hat seinen eigenen Charme."
„Freut mich zu hören", sagte er mit einem zufriedenen Lächeln. „Wenn du möchtest, kann ich dir morgen ein paar besondere Orte zeigen."
Sasuke, der bisher still geblieben war, trat plötzlich an den Tisch.
„Ich denke, es ist spät genug", sagte er knapp. Seine dunklen Augen musterten Kankuro und Aang mit einer Mischung aus Genervtheit und Zurückhaltung.
Tenten hob eine Augenbraue. „Spät genug für was?"
„Zum Gehen."
„Ich gehe noch nicht", erwiderte sie entschlossen und sah ihn herausfordernd an.
Kankuro grinste. „Lass sie doch, Sasuke. Sie genießt die Atmosphäre."
Sasuke schnaubte leise. „Wir reisen morgen ab. Du solltest ausgeruht sein."
Tenten seufzte. „Dann geh du doch schon. Ich bleibe noch ein bisschen."
Ein Muskel in Sasukes Kiefer zuckte, aber er sagte nichts. Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und verließ die Bar.
Cho lehnte sich zu Tenten. „Oha. Ich sage es ja, der Typ ist eifersüchtig."
Tenten starrte auf ihren Drink. War Sasuke wirklich eifersüchtig?
Kankuro unterbrach ihre Gedanken. „Also, wie sieht's aus? Eine letzte Runde? Oder hast du Lust auf einen kleinen Nachtspaziergang? Ich könnte dir den Aussichtspunkt zeigen."
Tenten überlegte kurz. Sasuke hatte sie eindeutig genervt mit seiner besitzergreifenden Art. Ein kleiner Spaziergang mit Kankuro klang gar nicht so schlecht…
Willst du, dass sie mit Kankuro geht, oder soll Sasuke später nochmal auftauchen?
Du:
ja
ChatGPT:
Tenten lächelte leicht und stellte ihr leeres Glas ab. „Ein Spaziergang klingt eigentlich ganz nett."
Kankuro grinste zufrieden. „Dann los."
Cho zwinkerte ihr verschwörerisch zu, als Tenten und Kankuro die Bar verließen. Die warme Wüstennacht umfing sie, und die kühle Brise war eine angenehme Abwechslung zur Hitze des Tages.
„Hier entlang", sagte Kankuro und führte sie durch die engen Gassen Sunas. Die Straßen waren ruhig, nur vereinzelt sah man ein paar Shinobi auf Patrouille oder spätheimkehrende Händler. Schließlich erreichten sie eine kleine Anhöhe mit Blick über das Dorf.
„Wow…", flüsterte Tenten beeindruckt. Von hier aus konnte sie die weiten Dünen sehen, die im Mondlicht silbern schimmerten, während die Sandhäuser von Suna ruhig unter ihnen lagen.
„Nicht schlecht, oder?" fragte Kankuro und trat neben sie.
„Definitiv", stimmte sie zu. „Suna hat wirklich seinen eigenen Zauber."
„Freut mich, dass es dir gefällt." Er drehte sich zu ihr, seine violett bemalten Lippen verzogen sich zu einem ehrlichen Lächeln. „Weißt du, du bist anders, als ich erwartet habe."
Tenten hob eine Augenbraue. „Oh? Und was hast du erwartet?"
„Naja, eine klassische Konoha-Kunoichi. Immer korrekt, streng nach den Regeln… aber du bist entspannt, offen. Und du hast Feuer."
Sie lachte leise. „Feuer, hm? Ich hoffe, das bedeutet nichts Gefährliches."
Kankuro legte den Kopf leicht schief. „Vielleicht. Vielleicht auch nur, dass ich es mag."
Gerade als er näher treten wollte, hörten sie plötzlich schnelle Schritte hinter sich.
„Da seid ihr also."
Tenten drehte sich um – Sasuke stand ein paar Meter entfernt, die Arme vor der Brust verschränkt, sein Blick dunkel und prüfend.
„Sasuke?" fragte sie überrascht. „Was machst du hier?"
Er ignorierte ihre Frage und richtete seinen Blick auf Kankuro. „Solltest du nicht woanders sein?"
Kankuro seufzte genervt. „Entspann dich, Uchiha. Ich hab ihr nur den besten Ausblick von Suna gezeigt."
Sasukes Augen blitzten kurz gefährlich auf. „Und was noch?"
Tenten rollte mit den Augen. „Ehrlich jetzt? Ich bin nicht dein Besitz, Sasuke."
Er schloss kurz die Augen, atmete tief durch und trat dann näher. „Ich weiß. Aber ich bin hier, um dich zu holen. Wir müssen reden."
Kankuro sah zwischen den beiden hin und her und hob schließlich die Hände. „Ich bin dann mal weg. Bis morgen, Tenten."
Als er sich umdrehte und verschwand, blieb Tenten mit Sasuke alleine zurück.
„Also? Was ist so wichtig, dass du mir nachspionierst?" fragte sie gereizt.
Sasuke zögerte kurz, dann sagte er leise: „Ich mag es nicht, wenn andere dir zu nahe kommen."
Sie hob eine Augenbraue. „Ach ja?"
Er trat näher an sie heran. „Ja."
Tenten konnte sein Gesicht im Mondlicht deutlich erkennen, seine ernste Miene, die leichten Schatten unter seinen Augen.
„Ich habe dich vermisst", sagte er schließlich.
Sie schluckte. „Sasuke…"
Bevor sie weitersprechen konnte, spürte sie plötzlich seine Hand an ihrer Wange, warm und fest. Und dann beugte er sich langsam zu ihr herunter…
Tenten spürte Sasukes warme Hand an ihrer Wange, sein Blick war intensiv, aber nicht fordernd. Ihr Herz schlug schneller, als er sich langsam zu ihr beugte.
Ohne groß nachzudenken, schloss sie die Augen und ließ es zu. Ihre Lippen trafen auf seine, sanft und doch bestimmt. Es war kein zögerlicher Kuss, sondern einer, der all die unausgesprochenen Worte zwischen ihnen transportierte – Sehnsucht, Besitzanspruch, vielleicht sogar mehr.
Sasuke zog sie näher, sein Griff um ihre Taille wurde fester. Für einen Moment war alles andere vergessen – Sunagakure, die Mission, Kankuro… es gab nur sie beide unter dem endlosen Sternenhimmel der Wüste.
Als sie sich langsam voneinander lösten, hielt Sasuke ihre Stirn an seine gelehnt. „Ich will, dass du mit mir kommst", murmelte er.
Tenten atmete tief ein. „Und wenn ich nein sage?"
Er sah sie mit dunklen Augen an. „Dann kämpfe ich um dich."
Sie lachte leise und tippte mit einem Finger gegen seine Brust. „Dann solltest du dich besser vorbereiten, Uchiha."
Als sie sich aus ihrem Kuss lösten, lag für einen Moment nur Stille zwischen ihnen. Tenten konnte Sasukes warmen Atem auf ihrer Haut spüren, während er sie weiterhin ansah – sein Blick forschend, aber auch voller Verlangen.
„Lass uns gehen", sagte er leise.
Sie nickte, ohne zu hinterfragen, wohin er wollte. Ihre Hände fanden fast wie von selbst zusammen, während sie durch die dunklen Straßen Sunas gingen. Die Nacht war ruhig, nur der sanfte Wüstenwind begleitete sie.
Vor ihrer Tür angekommen, öffnete sie diese mit zögernder Hand. Das Zimmer war schlicht – ein einzelnes Bett, ein kleiner Tisch, eine Kommode. Nichts Besonderes, aber in diesem Moment fühlte es sich an wie ein Ort, an dem sie allein sein konnten.
Kaum war die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen, drehte sich Tenten zu Sasuke um, ihre Lippen bereits leicht geöffnet, als sie ihn anblickte. Ihr Blick war voller Verlangen – nicht zögerlich, nicht unsicher. Sie kannte ihn, kannte seinen Körper, wusste, was er wollte. Und sie wollte es genauso.
„Du hast dich ganz schön Zeit gelassen", murmelte sie mit einem herausfordernden Lächeln, während sie mit ihren Fingern langsam an seinem Kragen spielte.
Sasuke hob eine Augenbraue, sein Blick glitt über ihr rotes Kleid, das ihre Kurven perfekt umspielte. „Warst du ungeduldig?" fragte er mit einem Anflug von Belustigung, während er eine Hand auf ihre Taille legte und sie näher zog.
„Sehr", hauchte sie gegen seine Lippen, bevor sie ihn küsste. Es war ein tiefer, hungriger Kuss – nicht vorsichtig oder zögerlich, sondern voller Verlangen. Ihre Zungen fanden sich, während ihre Hände sich bereits an seinen Gürtel wagten.
Sasuke reagierte sofort. Seine Hände glitten über ihren Rücken nach unten, packten ihren Oberschenkel, um sie an sich zu drücken. Tenten ließ sich bereitwillig von ihm führen, spürte die vertraute Wärme seiner Berührungen.
„Dann sollten wir keine Zeit mehr verschwenden", murmelte er gegen ihre Haut, während er mit seinen Lippen an ihrem Hals entlangwanderte.
Sie lachte leise. „Das sagst du jedes Mal – und trotzdem brauchst du immer eine Ewigkeit."
Er antwortete nicht, sondern schob sie stattdessen gegen die Wand, ließ seine Hände langsam unter den Stoff ihres Kleides gleiten. Ihre Haut war warm, und als seine Finger über ihre Hüften streiften, entwich ihr ein leises, genüssliches Seufzen.
Tenten ließ sich nicht einfach nur verwöhnen – das tat sie nie. Mit einem geschickten Griff zog sie sein Oberteil über seinen Kopf und ließ ihre Hände über seine muskulöse Brust wandern. Sie liebte es, ihn zu berühren, seine Kraft unter ihren Fingern zu spüren.
„Bett", befahl sie grinsend, während sie ihn rückwärts in Richtung der schmalen Matratze drängte.
Sasuke ließ sich mit einem leisen Lächeln darauf fallen, zog sie mit sich. Sie kniete über ihm, strich mit ihren Fingern über seinen Bauch, bis sie am Bund seiner Hose ankam. Ihr Blick traf seinen – dunkel, verlangend.
„Du bist heute ziemlich fordernd", stellte er fest, während er ihre Wange streichelte.
„Und du redest zu viel", erwiderte sie mit einem herausfordernden Funkeln in den Augen, bevor sie sich hinabbeugte und ihn erneut küsste.
Von diesem Moment an gab es keine Zurückhaltung mehr. Stoff fiel, Haut traf auf Haut, und die Hitze zwischen ihnen erfüllte den kleinen Raum. Sie bewegten sich, als wären sie eins – vertraut, intensiv, voller Leidenschaft.
Und als sie schließlich nebeneinander lagen, ihre Körper immer noch verschlungen, strich Sasuke eine lose Strähne aus Tentens Gesicht.
„Du bist unglaublich", murmelte er.
Sie grinste zufrieden. „Ich weiß."
Dann schloss sie die Augen, während Sasuke sie in die Arme zog. Die Nacht in Suna war warm, aber nichts konnte mit der Hitze zwischen ihnen mithalten.
