Autor:

Amunet

Titel:

Und du liebst mich doch...

Story:

Im 6. Schuljahr von Harry beginnt zwischen ihm und Draco ein Machtkampf der mehr ist, als nur eine Schülerrivalität. Ein Machtspiel aus Lust, Leidenschaft und Liebe entbrennt. Doch als wäre das nicht genug taucht der Dunkle Lord wieder auf. Welche Pläne hat er und stimmen die Gerüchte, dass Malfoy jun. ein Todesesser geworden ist?

Paaring:

Harry X Draco; Ron X Blaise; Hermine X Viktor; Seamus X Dean

Warnung:

Yaoi (Liebe zwischen Jungs), Lemons (detaillierte Sexdarstellungen); ein bisschen Depri und vor allem ziemlich OOC

Disclaimer:

Nix gehört mir. Alle Rechte an HP gehören Joanne K. Rowling.

Betaleser:

Betaversion 2014 von der fabelhaften, wundervollen und extrem fleißige SmokeySky


oooOOOooo

At Schnuckiputz: Hey Süßes, freut mich das dir meine FF so gut gefällt. *knuddel dich* Ich hoffe mal das dir dieses Chapter auch gefällt. ^^

At Hilda: Vielen Dank für dein Kommi. *dich ganz doll drück* Du bist einfach die Beste weißt du das? Und dafür das ich dir letztes Mal kein Draco-Plüschtier geschenkt habe, bekommst du jetzt ein Dracokopfkissen. ;-) Hilda ein Dracokopfkissen reicht

At Altron: Du möchtest statt einem Draco-Plüschtier einen echten Mann?! O.O Da kann ich dir leider nicht helfen, so was wie Männer sehe ich viel zu selten. autsch

At Elen Sirilon: Danke für dein Review. freu

At Dark-live: Vielen Dank für dein Kommi. grins

At Ashumaniel: Danke für deine Vergebung, aber ich glaube wenn ich weiterhin so langsam schreibe verkraule ich dich noch. schäm Aber ich hoffe dir gefällt dieses Kapitel trotzdem. smile

At tänzelndes prärieschwein, welches das ein und selbe menschenwesen ist, wie ödarius: Du möchtest wirklich die Bestrafung lesen? Ok, hier ist sie. Ich hoffe sie entspricht in etwas das was du erwartet hast. ^.^

At precious-blood: Ach dir gefällt das Draco-Plüschtier? Mir auch. grins Danke für dein Review und viel Spaß beim weiter lesen.

At Elana: Danke für dein Kommi. freu Natürlich kannst du ein Draco-Plüschtier haben, schließlich ist Draco doch für jedermann da. ^_^

At tassan: Ich wünsche dir viel Spaß und verrate dir ein kleines Geheimnis. Harry wird noch viel mehr müssen, außer dass man seinen Herrn nicht anfaucht. evilsmile

oooOOOooo

Und jetzt viel Spaß beim lesen.


Und du liebst mich doch...

Kapitel 5

„Ich wünschte, ich hätte es zugelassen." Dieser eine Satz von Ron echote in Harrys Kopf immer und immer wieder. Er konnte es selbst jetzt, zwei Stunden nach dem Gespräch mit seinem besten Freund, noch nicht recht glauben – Ronald Wesley, jüngster männlicher Spross des rothaarigen Weasley-Clans – war SCHWUL! Harry fand es nicht schlimm, nein, es war eher... gewöhnungsbedürftig. Doch verwirrender als die Tatsache, dass Ron sich zu dem gleichen Geschlecht hingezogen fühlte, war die Tatsache, dass in ihm selbst etwas keimte, eine Stimme, ein Gefühl, das Ron ohne kleinsten Zweifel verstand. Mit Schaudern brauchte Harry nur flüchtig den Gedanken auf Malfoy zu richten und seine Nackenhaare richteten sich sofort auf. Konnte man das, was Malfoy in Pflege magischer Geschöpfe mit ihm getan hatte, als „Anmache" bezeichnen? Wie würde man es sonst bezeichnen, wenn einem der seit Jahren verhasste Feind das Ohrläppchen ableckte? Sexuelle Belästigung? Einschüchterungsversuch? Harry wusste es nicht, doch was er keineswegs vergessen konnte, war der schlichte und einfache Fakt, dass er heute noch auf den Astronomieturm zu seinem „Date" mit dem blonden Slytherin musste.

Ein Funken Hoffnung loderte in ihm auf. Vielleicht würde Malfoy ja nach den Ereignissen des heutigen Tages nicht auf seine Verabredung bestehen! Ja, eventuell wäre es ihm zu riskant. Wer wusste schon, was heute noch alles passieren konnte. Andererseits, was, wenn er sich drückte... Langsam wurde es Harry zu dumm und es fokussierte das klare Ziel in seinem Kopf, unbedingt an die Fotos zu kommen. Ihm musste es gelingen, von Draco die Bilder zu klauen, freiwillig würde dieser ihm die rufschädigenden Schnappschüsse nie überlassen. Einen Plan in den aktiven Zellen seines Gehirns reifen lassend, dachte er daran, was für Vorteile er gegenüber Ich-bin-zu-gut-für-diese-Welt-Malfoy hatte. Ok, er hatte einen Tarnumhang, den hatte Malfoy auch, aber sie konnten einander unter den Umhängen nicht erkennen. Was noch? Harry war im Besitz der Karte der Rumtreiber, auf diese Weise wusste er immer, wo sich Draco gerade befand. Eigentlich müsste er doch nur mit dem Tarnumhang vor dem Slytheringemeinschaftsraum warten und von dort einen Weg in Dracos Zimmer finden. Doch wo war Dracos Zimmer? Waren in den Kellergewölben die Schlafzimmer ähnlich oder gleich angeordnet wie im Gryffindorturm? Egal, wie Harry es drehte und wendete, er kam zu dem Schluss, dass es einfacher wäre, erst einmal alles aufs Genaueste auszukundschaften. Was für ihn aber gleichsam bedeutete, dass er in der nächsten Zeit tatsächlich Dracos Sklaven spielen musste und darauf hatte er absolut keinen Bock. Ein Pochen an am großen Fenster im Jungenschlafsaal unterbrach den geplanten Sklavenaufstand. Die Nachricht, welche die Schuleule brachte, war kurz und bündig.

23:00 Uhr, Astronomieturm!"

oooOOOooo

Mit zitternden Knien schlich er die unzähligen Stufen seinem Verderben entgegen. Sein Herz pochte unangenehm heftig in seiner Brust und am liebsten hätte er dem Gryffindor-Mut „ade" gesagt, doch hielt sein Stolz ihn davon ab. Nein, Harry würde sich seinem Schicksal stellen. Er ignorierte Ron, der vor einer halben Stunde zerknirscht und emotional am Ende ins Bett gekrabbelt war. Er ignorierte, dass sein bester Freund unter Schuldgefühlen litt, weil er sich seiner Homosexualität, seiner Abnormalität (auch unter Zauberern) bewusst geworden war und er ignorierte, dass besagter Freund unter Tränen gebeichtet hatte, in den Geliebten seiner besten Freundin verliebt zu sein. Ronald Weasley, der die ganzen Ferien eifersüchtig um Hermine herum geschwänzelt war, hatte das nur getan, weil er in Viktor Krumm verliebt war. Doch mit einem Anflug gesundem Egoismus interessierte Harry all das augenblicklich nicht. Das Einzige, was momentan seinen Geist völlig vereinnahmte, war die Tür zum Astronomieturm, die sich plötzlich vor ihm aufgetan hatte. Zögernd griff er nach der Klinge. Noch konnte er gehen, noch konnte er sich vor Draco Malfoys niederen Sklaventätigkeiten drücken, doch die Folgen... Wollte Harry sie tatsächlich tragen?

Leise quietschend schwang die Tür auf und Harry betrat das dunkle Zimmer. Nachdem sich seine Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten, suchte sein Blick nach dem Slytherin, doch er konnte ihn nirgends entdecken. Sich an das gestrige Treffen erinnernd, legte Harry seinen Tarnumhang ab, bevor er noch einen weiteren Schritt in den Raum machte. Doch als sich nach einer Minute nichts tat, flüsterte er in die Stille: „Malfoy?"

Keine Antwort. Die eisige Ruhe lag weiterhin über ihm ausgebreitet. Sein Herzschlag ging, so fern möglich, noch schneller. Weshalb war Malfoy nicht da? War das alles nur ein blöder Scherz oder wollte er ihn absichtlich quälen? Sichtlich nervös fauchte Harry ein: „Ich weiß, dass du hier bist, also zeig dich endlich!", ins Zimmer. Es tat sich wieder nichts. Ob Malfoy tatsächlich nicht da war? Harry konnte sich nicht vorstellen, dass der Blonde schon zum zweiten Mal seine Chance sausen ließ. Weshalb hatte er auch ausgerechnet heute seine Karte vergessen? Mit der Karte hätte er jeder Zeit nachschauen können. wo der Slytherin steckte. Aufschnaubend, weil er verarscht worden war, schritt Harry zur Tür, als eine Hand die seine packte und ihn schwungvoll mit dem Rücken an die nächste Wand klatschte.

„Au!" Ein kurzer, aber deftiger Schmerz zog sich dank dem Aufprall durch seine Wirbelsäule. Seine Benommenheit ablegend, wollte er seinen Angreifer anfauchen, als sich zwei Finger auf seine Lippen legten.

„Hallo, Potter", hauchte ein unsichtbarer Malfoy in Harrys Ohr und jenem wurde just die akute Körpernähe seines Gegenübers bewusst. Wie schon in Hagrids Unterrichtsstunde hatte sich Malfoy an Harry gepresst und berührte dessen Körper mehr, als es jede Umarmung von Ron oder Hermine jemals getan hatten. Schamesröte überzog Harrys Wangen und er war heilfroh, dass es im Raum zu dunkel war, als dass es Malfoy hätte bemerken können. Ein leises Rascheln später konnte er endlich den Slytherin sehen und stellte fest, dass dieser ihm wirklich viel zu nahe war. Fast hätte Harry gemeint, dass Malfoy ihm absichtlich so auf die Pelle rückte.

„Also, was willst du jetzt von mir?"

„Was ich von dir will, Potter? Kannst du dir das nicht denken?"

Harry antwortete nicht.

„Nun, Potter, das ist ganz einfach. Ich bin hier, weil du mir hilflos ausgeliefert bist."

Nur mühselig konnte Harry einen auf diese Unverschämtheit passenden Kommentar hinunterschlucken.

„Weißt du", Malfoys linke Hand strich über Harrys Oberkörper, „ich hab mir überlegt, was für eine Strafe, für dein Verhalten von heute Morgen, angemessen wäre und bin zu einem höchst interessanten Ergebnis gekommen."

„Das mit heute Morgen war Lupins Schuld..."

„Schhh... Nein, Potter, keine Ausreden! Nun..." Dracos Finger glitten auf dem weichen Stoff des Pullovers weiter nach unten, „kannst du dir vorstellen, was die demütigenste Strafe aller Strafen für dich wäre, Potter?"

Harrys Kehlkopf hüpfte. Was, in Merlins Namen, hatte Draco vor?

„Potter, ich rede mit dir."

„Ähm... also... Nein." Harry hatte definitiv Angst. Ein ungutes Gefühl breitete sich in seiner Magengegend aus, was aber nicht an Dracos Händen lag, die mittlerweile bei seinem Hosenbund angekommen waren.

„Ich stelle mir nichts demütigenderes vor, als einem Feind grenzenlos ausgeliefert zu sein und ALLES tun zu müssen, was dieser von einem verlangt – egal, welche Grenzen dabei überschritten werden." Bei diesen Worten von Malfoy begann Harry zu zittern. Er konnte inzwischen erahnen, was der Slytherin mit ihm vorhatte, doch wollte er es nicht glauben. Das Geräusch seines sich öffnenden Reißverschlusses belehrte ihn aber eines besseren.

„Bitte nicht..." Mühselig versuchte Harry, Draco von sich zu schieben, doch der Blonde war stärker. Eine von Dracos Händen umfasste schlagartig seinen Kiefer und drückte fest zu. Wenn Harry gekonnte hätte, hätte er vor Schmerz aufgestöhnt, doch der Druck gegen seinen Kiefer war kräftiger. Gezwungen, in Dracos Augen zu sehen, musste er zulassen, wie dieser in seine (in Harrys) Hose griff. Frustrierte und wütende Blitze sprühten aus Harrys smaragdgrünen Augen, als er akzeptieren musste, wie recht Malfoy gehabt hatte. Es war demütigend! Noch nie war Harry so erniedrigend behandelt worden und doch hätte er lügen müssen, wenn man ihn gefragt hätte, ob dies alles war, was er empfand. Die warmen Finger, die seine Männlichkeit umfassten, aus der Stoffhülle von Hose befreiten und die absolut nicht definierbare Emotion, die Draco in ihm auslöste, irritierten den 16-Jährigen nach wie vor. Ein weiteres Geräusch drang zu Harrys Ohren. Draco hatte nun auch seine Hose geöffnet.

„Potter, du weißt, was ich will." Ja, Harry wusste es. Aber durfte er sich tatsächlich beugen? Waren diese misslichen Fotos das Wert? Doch eigentlich waren die Fotos im Moment nicht Harrys Hauptproblem. Seine Brust bebte und senkte sich in einem unnatürlichen Takt und die nervtötende Stimme in seinem Hinterkopf, die permanent stärker wurde und ihm suggerierte, wie gern er der Versuchung nachgeben sollte, raubte ihm den Verstand.

Seine Finger wurden klamm und seine Augenlider schlossen sich, als er Dracos Willen und seinem inneren Zwang nachgab und seine Hand ausstreckte.

Mit ungeschickten Fingern fummelte Harry so lange an Dracos Hose, bis er dessen Glied in Händen hielt. Es war... es war... Harry konnte seine Empfindungen nicht in Worte kleiden. Dieses zarte Stück männliches Fleisch, welches unter seinen Berührungen anzuschwellen begann, umfasst zu halten, war unbeschreiblich. Er bemerkte, dass sich Draco an seinen Körper lehnte und mit dem Kopf auf Harrys Schulter zu liegen kam. Ein Hauch von nichts raunte durch die Luft: „Mach schon, Potter, ich weiß, dass du es kannst." Und Harry gehorchte. Seine rechte Hand umfasste den erwachten Schaft und massierte ihn, massierte ihn auf die gleiche sanfte Weise, die er tagtäglich bei sich selbst anwandte. Sämtliche Gedanken schalteten sich aus. Harrys Ohren nahmen nur noch das pulsierende Rauschen seines Blutes wahr. In seinen Fingerspitzen kribbelte es. Dracos Glied zu fühlen, das nun zu ganzem Stolz erigiert und wunderschön anzusehen war, bereitete ihm eine verbotene Freude. Unbewusst strich er sich mit der Zunge über die Lippen, während er seinen Blick nicht einmal von seiner arbeitsamen Hand abwandte. Leises Keuchen drang in sein Bewusstsein, doch war es Harry unmöglich zu sagen, ob es von Draco, ihm selbst oder sogar von ihnen beiden kam. Harry wusste nur noch, dass er seiner eigenen Erregung nicht länger widerstehen konnte und begann, sich im gleichen Takt wie Draco zu verwöhnen. Es war gar nicht so leicht, sich gleichzeitig zu bedienen und dennoch sah sich der Gryffindor außerstande, der immensen Macht seiner Lust zu trotzen. Hätte man Harry vor einer Stunde noch gesagt, dass er irgendwann mit dem intimsten Körperteil von Draco Malfoy „spielen" würde, dann hätte er wahrscheinlich einen Lachanfall bekommen, bei dem er erstickt wäre. Und dennoch... Jetzt im Moment, tat er wirklich eines der Dinge, die er sich nie vorzustellen vermocht hätte. Er, Harry Potter, masturbierte Draco Malfoy – und der ganzen erzwungenen Situation zum Trotz bereitete es ihm ein nicht zu leugnendes Maß an Vergnügen. Harrys Griff wurde fester und seine gleichmäßigen Bewegungen schneller. Ihm gefiel die Art und Weise, wie Dracos Glied gegen seine Handfläche pochte und es gefiel ihm, wenn Draco bei bestimmten Reizen lauter stöhnte. Die Bemühungen zum erzwungenen und gleichsam erhofften Ziel wurden stärker. Harry gönnte weder sich noch Draco eine kleine Verschnaufpause. Er hielt es nicht mehr aus. Er wollte dieser höchst lustvollen Situation den Höhepunkt verschaffen. Sein Rhythmus wurde regelrecht hastig und als Draco, vor Lust geplagt, einen letzten kehligen Laut von sich gab, fand auch Harry aufstöhnend seine Erlösung.

oooOOOooo

Der nächste Morgen brachte eine Überraschung mit sich, die für das Haus Gryffindor von besonders befremdlicher Art war. Harry und Ron, die an diesem Tag aus unterschiedlichen Gründen nicht unbedingt davon angetan waren, die große Halle zum Frühstück zu betreten oder überhaupt das Zimmer zu verlassen, waren nur auf das Drängen von Hermine aus der Sicherheit des Gryffindorturms gekommen. Aber hätte Hermine das Bevorstehende gewusst, so hätte sie Ron die Demütigung erspart. Es war so gegen 8:00 Uhr, als Harry und Ron ziemlich schlecht gelaunt hinter Hermine die Treppen zur großen Halle herunter trotteten. Harry, der noch total verstört von seiner mitternächtlichen Aktion war, achtete nicht auf die einzelnen Schüler, die ihnen kichernd und breit grinsend entgegen kamen und auch Ron, von seinem Geständnis, das er zumindest bei Harry abgelegt hatte, noch depressiv, ignorierte die fröhlichen Mitschüler. Im Gegensatz zu Harry, ratterte sein Gehirn jedoch auf vollen Touren. Ihm schwante etwas und je mehr er darüber nachdachte, ob die grinsenden Gesichter mit ihm zu tun hatten oder nicht, desto flauer wurde es ihm im Magen. Sein Verstand oder eher seine Hoffnung redete ihm aber ein, dass es nichts sein konnte, was ihn betraf.

Wie sehr sich der Rothaarige irrte.

Als das Trio die große Halle betrat, leuchteten überall von den Wänden verschiedene Banner, auf denen Ron in Großaufnahme zu sehen war und nein, es war nicht dies, was Ron veranlasste, alle Gesichtsfarbe zu verlieren, sondern die Tatsache, dass es 1A magische Fotomontagen waren, die ihn beim – und da bekam er seine Farbe wieder – beim Küssen mit Blaise zeigten. Natürlich konnte jeder erkennen, dass die Bilder nicht echt waren, aber die Logos, die abwechselnd in Rot und Grün leuchteten, untermalten mit ihren Texten „Weasley liebt Zabini", „Hoch lebe das traute Paar", „Zur Hochzeit alles Gute" und „Liebe für immer" das Ambiente. Und immer wenn ein Schüler unter einem Banner vorbei ging, wurde er mit roten Rosenblättern, die aus dem Nichts auftauchten, bestreut. Ron war fassungslos und wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Außer unverständlichem Gestotter brachte er kein Wort über seine Lippen und dann tauchte Zabini auf.

Zabini, geschmeidig wie eine Katze, bewegte sich grazil durch die Menschenmenge. Seine bernsteinfarbenen Augen waren fest auf Ron fixiert und auf seinen Lippen lag ein recht süffisantes Lächeln, da die Hilflosigkeit von Ron nur so offensichtlich war. Hermine und Harry, die sich schützend vor ihren Freund stellten, fiel der Button (Slytherins hatten wohl alle eine allgemeine Schwäche für Anstecknadeln) auf Zabinis Brust auf: „I love Ron Weasley".

„Hallo, ihr Zwei, dürfte ich mal?" Und schon drängte sich Zabini smart lächelnd aber bestimmt an der verdutzten Hermine und dem zu langsamen Harry vorbei. Ron, nun Auge in Auge mit der Geißel des gestrigen Tages, wurde wieder blasser.

„Zabini… Was?", probierte Ron die Fragen in seinem Kopf herauszubringen.

„Aber, mein Liebster", raunte Zabini in Ron linkes Ohr und sein Körper kam dem Rons immer näher, „begrüßt man so seinen Angetrauten?" Und seine Lippen streiften über die Wangen von Ron zu dessen Lippen, versiegelten sie dort, während ein tosender Applaus vom Slytherintisch losbrach.

Fortsetzung folgt…


Wer es bis hierher geschafft hat, bekommt von mir den Treuer-Leser-Bonus und zwar ein wunderschönes imaginäres Draco Malfoy Aktfoto. ;-) Bitte Reviews nicht vergessen. DANKE. Eure Amunet.