Kapitel 12 "Verlangen"
Tag 6
Helles Licht funkelte durch das Fenster und direkt in ihr Gesicht. Mina wachte auf und drehte sich von der Wärme weg. Benommen streckte sie sich und öffnete die Augen. Huch!? Wo war sie denn? Orientierungslos sah sie sich um. Das war nicht ihr Schlafzimmer... Mina stand auf und ging zur Tür, jedoch setzte ihr Gedächtnis wieder ein und sie fragte laut, ob er noch da war. Keine Antwort...
„Cell?", sie rief lauter.
„Cell? Bist du da?", aber sie bekam keine Antwort. Traurig ging sie wieder ins Bett und setzte sich hin. Der Moment der Stille gab ihr die Möglichkeit den letzten Tag zu verarbeiten. Ihr Körper fühlte sich steif an, der Tag zuvor war sehr anstrengend gewesen und Wow... Cell und sie hatten die Dragonballs gesammelt... Sie hatte Yamchu wiedergetroffen... und dann... abends... Mina kribbelte es am ganzen Körper. Cell hatte sie nicht weggestoßen! Er hatte sie nicht mal böse angeschaut, obwohl sie ihm so nah gewesen war... ob er auch an ihr interessiert war? Aber andererseits war er sehr neutral zu ihr... aber dann hätte er sie doch gestern Abend nicht so neugierig angeschaut! OH GOTT, ihr Vorbau! Er hatte ihre Oberweite gesehen! Oh nein, wie peinlich! Mina fasste sich panisch ins Gesicht und schämte sich.
Wog sie wieder zu viel oder zu wenig? Sah sie gut aus? Hatte er ihre Dehnungsstreifen gesehen? Oh Gott! OH GOTT! Mit Schwung stand sie auf und rannte schon fast ins Badezimmer. Sie putzte sich das Gesicht mit kaltem Wasser um sich etwas zu beruhigen. Gestern ist aber auch noch etwas anderes passiert...

XxXxXxXCell baute sich vor ihr auf.
„Ich will jetzt endlich antworten haben!"
XxXxXxX

Hätte... er ihr etwas angetan? Die Frage brannte in ihrer Brust, dennoch rieb sie sich mit ihren Händen die Oberarme um Wärme zu erzeugen. Die Stille in ihrem Haus ließ sie erzittern. Ihr Blick erfasste nun die Person vor sich. Ihr Spiegelbild war scheußlich, offenbarte er ihr, dass sie in Wahrheit eine graue Maus war. Unscheinbar und langweilig. Langweilige blaugraue Augen, mit langweiligen brünetten Locken und Augenringen, die schlaflose Nächte bezeugten. Ihre Haare hatte sie gestern nach der Dusche nicht frisiert und deshalb hatte sie nun eine Löwenmähne. Furchtbar... ein Glück, dass er nicht da war...
Sie zog ihr Nachthemd aus und bereitete sich auf den Tag vor.
XxXxXxX

Zufrieden öffnete sie die Waschmaschine und nahm die Wäsche heraus. Ein Glück hatte sie ein kleines Wäschereck und hing ihre schöne neue Kleidung auf. Wenn sie all das sah, dann machte sie es glücklich mit Cell zusammen zu sein... Nein, das stimmte nicht, sie waren nicht zusammen... aber was waren sie?
Cell… wo war er? Kam er zurück? Sie wusste genau wie sie das herausfand. Mina ging zu ihrem Nachttisch hin und öffnete die Schublade. Die schwarze Kiste mit den Dragonballs lag darin. Also... kam Cell zurück? Oder hatte er sich die Kugeln raus genommen? Aber dann konnte sie jeder mit einem Radar finden... Sollte... sie mal reinschauen? Obwohl... besser nicht. Sie schob die Schublade wieder zu und ging zurück ins Wohnzimmer. Nicht dass sie wieder überfallen wurde. Betrübt setzte sie sich aufs Sofa und sah zu Cells Platz hin, dort, wo sie sich fast geküsst hätten... oder? Hätte er? Wo war er nur? Ihr Bauch tat weh. Hatte sie hunger? Ihr war nicht nach essen zu mute. Sie musste aber trotzdem etwas essen... ihr Notizbuch hatte sie extra mitgenommen. Es kam ihr vor, dass sie bei ihrer „Diät" wieder bei Null angekommen war. Schlimm. Vielleicht sollte sie einkaufen gehen... Sie nahm sich ihre Handtasche und ihre Kapsel mit dem Flugzeug.
Ohje... und die Dragonballs? Jetzt musste sie sich etwas überlegen... war es besser die Dragonballs dort zu lassen wo sie waren, oder sollte sie sie mitnehmen? Was ist wenn sie sie dort lässt und sie werden gestohlen? Und was ist, wenn sie sie mitnimmt und sie verliert sie? Ohje. Ohje. Cell war nicht da und Mina wusste auch nicht, wann er wiederkommen würde, also musste sie jetzt selber eine Entscheidung treffen... und wenn sie ihm einen Brief schrieb? Wo sollte sie ihn hinhängen? Und was sollte sie da überhaupt drauf schreiben? 'Hallo Cell, bin kurz einkaufen, die Dragonballs habe ich mitgenommen LG' „Das ist doch Blödsinn!", fauchte sie laut und schlug in die Luft. Mitnehmen oder nicht? Sie hatte Angst vor einem Missverständnis. Also Brief.
Mina durchsuchte den Schrank im Wohnzimmer, auf dem das Telefon stand und fand glücklicherweise einen Kugelschreiber und einen Notizblock. Mit der Miene tippte sie auf das Papier, denn sie wusste nicht, wie sie ihn ansprechen sollte. Sehr geehrter Cell. Hallo Cell. Lieber Cell. Cell, falls du... JA! Genau das ist es!
'Lieber Cell,
ich bin einkaufen und habe vor genau um...'
Wie viel Uhr war es überhaupt?
Mina sah sich um und fand keine Uhr. Ach egal, sie strich es durch.
'Lieber Cell,
ich bin einkaufen und möchte zum Sonnenuntergang wieder Zuhause sein. Deine Sachen sind dort, wo du sie hingelegt hast.'
'Deine Sachen' hatte sie unterstrichen. Hoffentlich verstand er es...
'Falls ich nicht wiederkomme, ist mir wahrscheinlich etwas passiert.
Drück mir die Daumen.
In Lieb- Mina strich es durch.
Mir freundlichen Grüßen
Mina'
Stolz sah sie sich die Notiz nochmals an und ging in die Küche um Klebeband zu holen, um die Nachricht an die Haustür zu kleben.
Mir ihren Fingern wischte sie über das Papier um sicherzugehen, dass es sich nicht lösen konnte. „Perfekt!",
rief sie aus und legte das Klebeband wieder zurück.

XxXxXxX
Ihr blauer Flieger sauste über den Nadelwald hinweg und sie war schon auf dem Weg zu einem kleinen Dorf nicht weit weg von ihrem Kapselhaus aber plötzlich hatte sie das verlangen, mal nach Yasa zu schauen. War sie ok? Mina riss das Steuer um und stellte den Autopiloten ein. Auch wenn es etwas dauerte, sie würde schon alles was sie brauchte auf Mangold finden... genügend Lagerungskisten hatte sie ja dabei.
XxXxXxX
Die Wellen funkelten wie Kristalle und das Meer spiegelte den azurblauen Himmel wieder.
'Schade', dachte Mina, war Cell nicht dabei. Sie schnaufte traurig und steuerte auf die Insel vor sich zu. Mangold war ihr zweites Zuhause. Sie liebte es.
Vorsichtig überflog sie erst mal die Insel und überprüfte, ob jemand dort war. Sie beobachtete das Hotel und die Mall, aber konnte niemanden sehen. Zweifel kamen auf und Mina traute sich einfach nicht zu landen. Paranoid landete sie auf dem Dach der Mall, auf welchem sie vor nicht all zu langer Zeit eine Flucht hingelegt hatte. Angsterfüllt starrte sie auf die Türe, das Steuer fest in ihren Händen, jeder Zeit bereit um sich schnell aus dem Staub zu machen. Nach einer Weile stieg sie aus ihrem Flugzeug aus und horchte. Ihr Blut pulsierte in ihren Ohren und sie musste sich konzentrieren, damit ihr kein Geräusch entging.
Als sie sich ganz sicher war, dass sich niemand auf der Insel befand, verstaute sie ihre Flugzeugkapsel wieder in ihrer Tasche und ging zur Tür hin. Sie hatte Glück, denn jemand hatte klugerweise die Tür daran gehindert zu zufallen, indem ein Stein dazwischen gelegt wurde. Clever!
Sie schob die schwere Tür auf und zwängte sich durch. Ohje, hatte sie die Türe wirklich alleine vor ein paar Tagen aufgestemmt? Die war ja mega schwer! Langsam stieg sie die Treppen hinab und horchte aber dabei. Wohl fühlte sie sich nicht aber sie wollte unbedingt Sachen haben.
Die oberste Etage sah etwas chaotisch aus, aber dennoch besser als anderswo. Mina schlenderte von einem Schaufenster zum anderen und überlegte was sie kochen sollte. Ein Juwelier hatte es ihr angetan. Sie verkauften Ohrringe und Halsketten, welche in dem Licht wunderschön funkelten. Mina hielt inne. Sollte sie welche mitnehmen? Waren diese Stücke doch zu pompös und sie waren zu... zu over the top. Die ausgestellten Schmuckstücke waren zwar schön, aber Mina fand keines welches zu ihrem Kleidungsstil passte. Betrübt ging sie weiter und kam an einem Kleidungsladen vorbei. Sie hatte schon Kleidung...
Irgendwie war alles so uninteressant und Mina wollte die Mall verlassen. Sie ging über die Treppen zu einem der großen Eingänge und blieb im Türrahmen stehen. Angst überwältigte sie wieder und sie horchte aufgeregt, aber es war niemand da. Schnaufend ging sie nach draußen und sah in den Himmel. Wo war Cell? Sie vermisste ihn.
Gegenüber von ihr befand sich ein Lebensmittelgeschäft und sie ging darauf zu. In ihrer Tasche kramte sie schon mal nach einer Lagerungskiste, hörte damit aber auf als sie sah, dass der Laden schon vor einer Weile geplündert worden war.
Verärgert stieg sie über Scherben hinweg und suchte nach Lebensmitteln. Keine Chance.
Mina überkam eine Welle der Verzweiflung. Falls Cell gewinnen würde, musste sie verhungern.
Sie musste verhungern. Sie musste verhungern. Sie musste verhungern. Sie atmete panisch und rannte eine Einkaufstraße herunter. Ihr Gesicht brannte vor Hitze und sie versuchte sich mit einem Tuch das Make Up zu retten, indem sie die Tränen wegwischte. Besorgt sah sie sich um und sah ein Cafè. Schnell drückte sie die Tür auf und ging hinter die Theke auf den Kühlschrank zu. Sie öffnete ihn und fand Eier und Milch. Schnell packte sie die Lagerungskapsel aus und nahm so viel mit wie möglich. Sie beruhigte sich.
Wenigstens etwas zuessen... mit einem lauten Geräusch knallte die Tür hinter ihr zu und Mina ging diesmal schnell in Richtung Hotel, hatte sie sich erinnert, dass die Kühlschränke dort auch noch voller Lebensmittel waren.
Und Yasa... hoffentlich ging es ihr gut.
Mina kam zufälligerweise wieder an dem Geschäft für Brautmode vorbei und... das eine Kleid in der Mitte des Schaufensters... es sah unglaublich schön aus. Verträumt sah sie es sich an. Es war so... elegant. Das Kleid hatte lange Ärmel und einen dezenten Ausschnitt. Die Schultern waren frei. Es bedeckte die Beine und dann sah sie die Schuhe. Wie wunderschön sie waren! Mina schüttelte sich und erinnerte sich, dass sie Single war. Schnell ging sie weiter aber blieb bei einem Stand Bücher hängen. Ja... das war genau das Richtige! Sie sollte sich Bücher über das Gärtnern und Überwintern mitnehmen! Falls Cell gewinnen sollte, brauchte sie das Wissen. Sie sah sich in dem Bücherladen um, konnte aber keinen passenden Titel finden. Das war nicht gut... Konnte sie Cell davon überzeugen, die Welt nicht zu zerstören? War das möglich?
Sie hatte keine Antwort.
Das Hotel war nicht mehr weit und sie beeilte sich.
Ihre Schritte waren das einzige, was man hören konnte, neben dem Zwitschern der Vögel. Es war so schön friedlich, aber es gruselte sie trotzdem etwas.
Wie sie es erwartet hatte, sah man Spuren von einem Kampf. Scheiben waren zerstört und innen drin waren Möbel umgestoßen worden. Kein Blut, trotz Einschusslöcher. Vielleicht hatten sie auf Yasa geschossen, aber sie war schneller gewesen? Sie war sportlich und fit gewesen... vielleicht geht es ihr ja gut.
In der Küche fand sie, wonach sie suchte. Sehr interessant. Die Lebensmittelgeschäfte waren leer, aber niemand interessierte sich für das gigantische Lager eines Hotels. Sie packte alles ein, was sie essen wollte und brauchte. Die Kisten waren voll, aber es gab noch so viele Lebensmittel, also entschloss sie sich, zu dem Kapselgeschäft zu gehen und mehr Lagerungskisten zu holen.
Sie ging durch die Lobby und hoffte das Kapselgeschäft wiederzufinden. Draußen atmete sie auf. Es war bisher nichts passiert und anscheinend hatten ihre Verfolger ihre Spur verloren. Das waren ja mal gute Neuigkeiten. Freudig hüpfte sie den Weg entlang, den sie vor ein paar Tagen entlanglaufen musste. Wie schön die Fußgängerzone war. Sie betrachtete die herrlichen Fassaden und Gärten. Es war ihr bei der Hetze völlig entgangen, wie schön Mangold war.
Das Geschäft war nun vor ihr und sie ging durch den Eingang hindurch. Es sah aus, als hätte sich hier nichts geändert. Die Tür zum Lager stand offen und sie ging Erwartungsvoll hinein. Es war alles so, wie sie es verlassen hatte und überglücklich durchsuchte sie die Regale nach einem größeren Haus und nach einem Ersatzflugzeug. Ein paar Packungen des Sets, welches sie schon letztens mitgenommen hatte, wanderten sofort in ihre Tasche.
Zufrieden schaute sie in ein Schaufenster. Den Pullover den sie sah, hatte sie schon und sie fasste sich an ihr Herz. Vielleicht sollte sie sich langsam mal bei Cell bedanken, sie wurde ja wirklich durch die Umstände völlig verwöhnt... „Hach, Cell.", säuselte sie aber zu ihrem Leidwesen bekam sie Antwort. „Ja?", und Mina kreischte wieder so laut, dass sie sich wehtat. Schnell drehte sie sich um und faste sich an ihren Hals. „Cell!", japste sie und war überglücklich:„Du bist hier!" Er lächelte sie an und sagte:"Ich habe deine Nachricht gelesen und wusste, du kannst nur hier sein", er hielt inne und sein Grinsen wurde breiter: „Mit freundlichen Grüßen", gluckste er. Mina wurde rot und verdeckte mit ihrer Hand ihr Gesicht. „Was meinst du mit 'ich kann nur hier sein'?", fragte sie gespielt beleidigt, aber sie wusste seine Antwort schon. „Du passt hier gut rein.", sagte er lächelnd und es klang... nach einem Kompliment ? „Hast du Lust mal kurz mitzukommen? Ich wollt' ein paar Lebensmittel holen.", und sah ihn vorsichtig von hinter ihrer Hand her an. „Mhhh... warum nicht?", lächelte er sie an und sie ging in Richtung des Hotels. Mayday, Mayday! Sie war völlig überwältigt, dass er mit ihr mitgehen würde, ihr wurde sogar etwas schwindelig.
Sie ging neben ihm her und sie schwiegen. Manchmal schaute sie zu ihm hoch und er sah zurück, aber sagte nichts. Warum sagt der nichts? Kreischte sie innerlich. Er lächelte und Mina machte es verrückt. Zu gerne würde sie seine Hand nehmen, aber sie wollte ihn nicht einschüchtern. Vielleicht mag er das ja nicht, wenn man sich an ihn heranmachte? Mina musste vorsichtig sein. Jetzt bloß keine Scheiße bauen. „Ähm... Cell, wie war dein Tag?", fragte sie zaghaft und Cell sah sie zufrieden an. „Ausgezeichent." Wie charmant Cell sein konnte. Sie schmolz dahin. „Bist du zufrieden?", erkundigte sie sich und er blieb stehen. Sie blieb auch stehen und sah ihn fragend an. Er legte den Kopf etwas schief und sah sie glücklich an. Es kam ihr vor, als wäre die Zeit stehen geblieben, denn er sah ihr lange in die Augen. Langsam streckte er seine Hand nach ihr aus und streichelte ihr mit seinen Fingern über ihre Wange und dann schob er ihre Haare aus dem Gesicht. „Mir geht es ziemlich gut", beteuerte er und nahm seine Hand zurück. Mina war so aufgewühlt, dass sie nur noch stotterte. „Das ist schön, ich mag dein Lächeln", sagte sie ihm und drehte sich sofort um, damit sie sein Gesicht nicht sah. Sie wollte keinen Korb bekommen und setzte ihren Weg zum Hotel fort. Eine ganze Zeit lang herrschte Stille und sie sah häufig zu seiner Hand hin. Und wenn sie sie einfach nahm? Er würde sie doch nur wegziehen! Sie war zu feige um es herauszufinden. Sie standen nun am Hotel und Mina erinnerte sich, dass sie noch Sachen auf ihrem Zimmer hatte. Welch ein Glück!
„Cell, kommst du mit auf ein Zimmer?", fragte sie ihn unschuldig, aber ihr entging sein Blick nicht. Cell lächelte, aber gleichzeitig hatte er beide Augenbrauen hochgezogen, seine Augen aufgerissen und sah sie mit Verwunderung an. Was? Was denn? Was hatte sie gesagt? Sie lächelte ihn demonstrativ an, damit er wusste, dass es kein Scherz war und deutete mit einem Nicken zur Treppe hin. Cells Gesichtsausdruck hatte sich nicht geändert und er schaute nun mehr verlegen zum Treppenhaus herüber. Was hatte sie denn gesagt? Was soll das denn? „Na komm, wenn du nicht mitgehst geh ich alleine!", säuselte sie gespielt aber Cell sah sie an. Nein. Er betrachtete sie ganz genau von oben bis unten. Wozu tat er das? „Was ist denn? Möchtest du nicht?", fragte sie zwar lächelnd, aber in einem traurigen Tonfall. Cell sah sie nun ernst an und es verging eine Ewigkeit bis er ihr antwortete:"Nunja, ich dachte nicht, dass das eine Option ist. Aber wie dem auch sei mhhh... wenn du es unbedingt brauchst.", grinste er sie an und plötzlich war sein Blick sehr viel anders. Er lächelte, aber da war etwas, was sie nicht erkannte. Was meinte er denn damit? Sie wusste nicht mehr genau, welche Sachen sie noch auf dem Zimmer hatte, aber gucken schadete ja nicht.
Sie gingen beide die Treppen hoch und Mina musste sich erst wieder an ihre Zimmernummer erinnern.
Als sie im Gang stehen blieb, um sich umzuschauen, fragte Cell:"Ist es nicht egal welches Zimmer?", aber Mina verstand es nicht. „Nein, warum? Ich wollte kurz Sachen holen.", aber Cell war darüber nicht glücklich. „Welche Sachen?", fragte er schroff und Mina drehte sich irritiert zu ihm um. Er sah gehetzt aus und langsam ging er auf sie zu. Mina gefiel sein ernster Gesichtsausdruck nicht und ging rückwärts, wurde aber von einem Widerstand aufgehalten. Cell stand nun vor ihr und drückte einfach die Tür hinter ihr auf. Das Schloss platzte auf und die Tür schwang schnell auf. „Cell, was soll das?", fragte sie ängstlich, aber er ging wieder auf sie zu. Mina drehte sich um, damit sie eine Fluchtroute ausmachen konnte, aber da wurde sie schon weggerissen und auf das weiche Bett gedrückt. Das Gestell ächzte unter seinem Gewicht, als er über Mina drüber stieg. Sie war taub vor Verwunderung und er hob sie hoch, sodass sie mit dem Rücken zu ihm auf dem Bett kniete. Mit seinen kräftigen Armen Umschlung er sie und sein Gesicht presste er in ihren Nacken. Was wollt er denn? Sie konnte nichts sagen, wollte sie es nicht noch verschlimmern. Seine Hände wanderten über ihren Körper und er rieb sein Gesicht langsam an ihrem Nacken. Er atmete ihren Geruch tief ein und flüsterte ihr zu, dass sie keine Spiele mit ihm spielen soll. Was hatte sie denn gesagt? Fragte sie sich panisch, aber Cell rupfte ihre Kleidung von ihrem Körper. „Moment! Moment!, Ich... wir! Wir sind doch gar nicht zusammen!", rief sie schockiert, aber er gluckste und auch ihre Unterwäsche wurde nicht verschont. „Ich bin kein one night stand!", rief sie und versuchte sich zu befreien, aber Cell nahm ihre Hände und hielt sie fest. „Du stehst mir zu!", grummelte er und küsste sie über ihre Schulter rauf zu ihrem Nacken. Sie wusste nicht, ob sie es wollte oder nicht und sie versuchte ihn von ihrem Nacken wegzubekommen, indem sie mit ihrem Kopf gegen seinen schlug. Er wurde aggressiv und drehte sie zu sich um, sodass sie ihm ins Gesicht schauen musste. Er packte sie an ihre Schultern und schüttelte sie:"Du bist zu mir gekommen! DU bist zu MIR gekommen!", schrie er, drückte sie zu sich und ehe sie sich versah, spielte seine Zunge schon mit ihrer. Sie wollte den Kuss lösen, aber es gefiel ihr, wurde ihr klar, dass er einen Besitzanspruch an ihr offenbart hatte. War es nicht egal? Sie hatte schon so lange nicht und er schien es wirklich mit ihr zu wollen... Sie gab nach und Umschlung seinen Nacken mit ihren Armen um sich näher zu ihm hinzuziehen. Seine Hände strichen über ihren Rücken runter zu ihrem Po und er packte sie grob an ihren Oberschenkeln, um ihre Beine zu spreizen und die letzte Lücke zwischen ihnen zu schließen.