18. Auf in den Kampf! Aber schlussendlich zog ich dann doch ohne Waffe aus dem Haus… - TEIL 1


Was zuvor geschah…

Ich war ein Mörder. Der Mörder meines eigenen todkranken, wehrlosen Vaters. Gab es denn überhaupt noch irgendetwas, das nicht im Grunde mein Vergehen war? Ich wollte die Wahrheit und bekam dafür nur einen weiteren Schlag mitten ins Gesicht. Trost suchte ich im Alkohol, aber stattdessen brachte es mir nur noch mehr Ärger ein. Jess war wütend auf mich und ich war wütend auf Embry, weil er ihr näher war als ich. Ich spürte Wut, verstand aber nicht wieso. Und all das machte es mir nicht leichter, Worte für Billy zu finden… Aber wie immer fand Jess einen Weg, mich dennoch zu erreichen. Und so wurde mir klar, dass ich nicht so tun durfte, als hätte es Dad nie gegeben. Ich durfte nicht aufgeben, was er für mich getan hatte und auch sie.. Ich wurde den Gedanken nicht los, dass diese Lücke, die Dad geschaffen hatte, nur da war, um gefüllt zu werden. Und das nicht von irgendwem.


Er war also tatsächlich gekommen, dieser eine Tag, den ich einerseits nicht erwarten konnte und andererseits gar nicht erleben wollte. Meine Laune schwankte schon länger, weil ich einfach nicht wusste, wie ich damit umzugehen hatte. Aber der nächste Schritt zurück in mein Leben stand nun kurz bevor…und ich hoffte zum ersten Mal, nicht wieder zu stolpern.

Einsam sah ich auf die am Fenster hinab rinnenden Tropfen, Zeugen des strömenden Regens draußen. Es schien wohl zur Stimmung einer Beerdigung und einer Trauerfeier zu passen, doch vielleicht mochte ich es genau aus diesem Grund nicht. Ich wollte die Sonne sehen, wollte ihre Wärme spüren und mich vergewissern, dass er von oben zu uns herunter sah. Dass er mich beobachtete, wie ich wieder Fuß fasste und weiter machte, ob ich ihn nun vermisste oder nicht. Jess hatte ganze Arbeit geleistet, denn tatsächlich freute ich mich auf jeden weiteren sonnigen Tag. Nur nicht auf heute. Es war merkwürdig und ich wollte dem nicht unbedingt wieder ins Auge sehen. Vor allem, weil ich noch immer keine Rede geschrieben hatte und meine Gedanken um so viele Dinge kreisten, dass es mir unmöglich schien, überhaupt noch die richtigen Worte zu finden. Und mir blieb keine Zeit mehr.

„Passt er?", fragte Jess und öffnete die Tür einen Spalt breit. Sie linste in mein Zimmer, bevor sie hereinkam. Schnell zog ich das schwarze Jackett über und versuchte, es gerade zu rücken, doch es wollte mir nicht recht gelingen. Jess kam hinter mich und strich die Schultern glatt, bevor sie unser Spiegelbild über meine Schulter hinweg betrachtete: „Sieht ganz danach aus, als wärst du bereit." Ich drehte mich zu ihr herum, weil ich mich nicht mehr sehen konnte. Weil ich diesen leidigen Ausdruck nicht mehr ertragen konnte.

„Bin ich nicht."

Meinen Widerspruch schien sie zu ignorieren und richtete stattdessen den Kragen meines Hemdes, bevor sie das Jackett zuknöpfte. Diesen Anzug hatte sie besorgt, aber ich wusste weder wann noch wo. Doch als ich nun an ihr hinunter blickte, interessierte mich das überhaupt nicht mehr. Jess trug ein schwarzes, langes Kleid, das auffallend unauffällig war und doch unglaublich gut zu ihr passte. Vielleicht genau deswegen. Sie drückte mir einen Stockschirm in die Hand und zog ihre Jacke über, wobei ich nicht den Blick von ihr wenden konnte. Auch dann nicht, als sie mir sagte, dass Ryan und Seth bereits mit dem Wagen draußen warteten. Selbst nicht, als wir hinaus gingen und ich den Schirm aufspannte, um uns vor dem Regen zu schützen. Die Nässe schien mich erschlagen zu wollen, so energisch peitschte sie über uns hinweg. Vielleicht wollte sie mich dafür bestrafen, dass ich die letzten Tage fast nichts anderes getan hatte als jetzt. Ich betrachtete sie, die Sonne in meinem Leben. Alles, das mir blieb.

„Du bist wunderschön.", flüsterte ich, weil es nun einmal stimmte. Und sie sollte wissen, dass es so war.

„Und du lässt dich ablenken."

Ihr Lächeln war bezaubernd, stahl mir jeden Verstand und verschwand so schnell wie es gekommen war. Ich wünschte mir mehr davon, nur stand der ebenfalls schwarze BMW näher als erhofft. Ich öffnete Jess die hintere Seitentür und ließ sie einsteigen, bevor ich mich auf den Weg zur anderen Seite machte und ebenfalls die Flucht vor dem unaufhörlichen Prasseln in die laue Wärme antrat. Schweigend sank ich in den bequemen Ledersitz, wobei ich mich fragte, seit wann Ryan – er saß am Steuer, es war unmissverständlich sein Wagen – ein Auto von diesem Kaliber sein Eigen nennen durfte. Ob er es geklaut hatte? Außer natürlich, die Karre gehörte seinem Vater.

„Kann's losgehen?", fragte Ryan und drehte sich vom Fahrersitz zu uns um, was Seth mit einem nervösen Schnauben kommentierte: „Wow, Jess. Das Kleid ist…es ist echt schön, Mann. Ich denke, ich habe wohl doch keinen so schlechten Geschmack." Ich verschluckte mich beinahe an meinem eigenen Speichel und hoffte, mich verhört zu haben. Er hatte das ausgesucht? Sie und – Jess war mit Ryan einkaufen gewesen? Und er hatte ihr dieses…Kleid empfohlen. Und wohl auch meinen Anzug ausgesucht. Und das Hemd. Die Schuhe und die Hose nicht zu vergessen. Seit wann war Jess so gut mit ihnen befreundet? Mit Ryan und auch Seth und Embry und… Ich kam mir eigenartig vor und warf ihnen allen dreien düstere Blicke zu. Wie zu erwarten, hielt das jedoch nicht sehr lange an. Um genau zu sein nur so lange, bis Jess mich leise ansprach: „Hast du deine Rede dabei? Ich…ich freue mich übrigens wirklich sehr, dass du dich dazu hast überreden lassen." Ich hatte ja nicht wirklich eine Wahl.

„Ich habe nichts aufgeschrieben.", erklärte ich schlicht und hoffte, sie würde nicht weiter nachfragen. Ich konnte gerade mehr daran denken, was sie anhatte, als an das, was folgte. Vielleicht, weil das eine so viel angenehmer war, als das andere. Und weil ich es so gut es eben ging verdrängen wollte, bis es soweit war. Bis ich…diesen Sarg sah und… Ich spürte erst, dass sich meine Hand verkrampft hatte, als Jess ihre darüber legte. So blieb es bis zum Ende der Fahrt. Bis wir die kleine Kapelle erreichten und dieser Druck auf mich immer größer wurde. Ich fühlte mich, als könnte ich kaum sprechen und noch weniger darüber nachdenken, was ich sagen würde. Insgeheim verfluchte ich, die Zeit nicht genutzt zu haben. War da nicht so viel, das gesagt werden sollte?

Als wir ausstiegen, hatte der Regen urplötzlich aufgehört. Frischer Wind war an seine Stelle getreten und ich hoffte, dass er all diese Ungewissheit mit sich nahm, die ich in mir trug. Doch auf dem kurzen Weg, eine Allee, an deren Rändern viele gerade und hohe Birken wuchsen, schien das nicht der Fall zu sein. So wurde mein Unbehagen immer stärker und erreichte seinen Höhepunkt in diesem Moment, als ich die wenigen Stufen zur Tür erklomm. Oben angekommen, erwartete mich bereits Sam.

„Morgen.", begrüßte ich ihn, doch er antwortete nur mit einem festen Blick und meinem Namen, so wie er alle Gäste hier zu empfangen schien. Emily war an seiner Seite, schwieg jedoch, als sie mir zunickte.

Ich trat ein und glaubte, in einen Tempel der Ruhe zu schreiten. Ein starker Geruch nach Kerzenwachs drängte sich mir entgegen und hüllte mich ganz in sich ein. Ich blieb stehen, so überwältigt war ich von dem, das ich da fühlte. Es war nicht zu beschreiben.

„Oh, Jacob."

Rebecca schlang die Arme um meinen Hals und ich legte die Hände auf ihren Rücken. Sie schien dünner geworden zu sein, aber vielleicht bildete ich mir das nur ein. Als ich ihr tiefes Schluchzen vernahm, war ich mir dabei nicht mehr ganz so sicher: „Es ist zu früh…" Ich zog sie fester an mich.

„Das ist es, das ist es."

Sie sagte, dass es noch nicht lange her war, dass sie davon erfuhr. Rachel habe sie angerufen und die hätte es wohl von Sam erfahren und da wäre sie sofort her gekommen. Es war ihr wohl nicht anders ergangen als mir…nun, nicht ganz. Von meinen Problemen wusste hier niemand, womöglich nicht einmal Sam. Und ich erinnerte mich insgeheim daran, Jess später dafür zu danken.

Auch ihr Ehemann und viele andere sprachen mit mir, manche kurz und andere lang. Jeder wollte irgendetwas loswerden, aber was genau, das wusste wohl niemand so richtig. Schließlich entschied ich mich, zu meinem Platz zu gehen, der ganz vorn war. Mit jedem Schritt wurde es heller um mich, die Kerzen umrahmten ein großes Bild, das vor dem Altar stand. Dad trug darauf seinen liebsten Hut, er lächelte markant und blickte mit weisen Augen ins Nichts. Und dahinter…war der Sarg. Ich konnte mich daran erinnern, wie ich sagte, dass ich ihn unmöglich noch einmal richtig sehen konnte. Ich würde es nicht ertragen und nun war ich mir sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Eine Stimme drang an meine Ohren und irgendwo glaubte ich, Dads Schmunzeln zu vernehmen. Er sprach zu mir, rügte mich, so wie es immer war. Es war ein Tag im Sommer und die warme Luft hatte jeden Winkel des Hauses erobert. Nur draußen war es auszuhalten, im seichten Luftzug und dem Schatten der riesigen Bäume um uns herum. Ich roch das Gras und hob den Kopf, um nach ihnen zu sehen. Rachel stand in der Tür, sie war noch sehr jung. Da war auch meine Mutter, mit Dad. Sie lächelten und winkten, als Rebecca neben mir nach ihnen rief. Doch als ich nach oben in den Himmel sah, dessen Blau ich so gern wieder betrachtet hätte, verschwamm alles. Diese Täuschung, dieser kurze Gedanke an ein vollkommenes Leben, das es so niemals wieder geben würde. Vor mir tauchte das Bild von Billy auf, doch es erschien mir nun anders. Allerdings konnte ich nicht herausfinden, was sich verändert hatte.

Ich setzte mich zu Jess auf die erste Reihe und versuchte, die anderen so gut es ging auszublenden. Meine Aufregung war unnötig und trotzdem präsent. Jess vertrieb sie mit einem einzigen Wort, meinem Namen.

„Sehr verehrte Gemeinde. Wir haben uns heute hier versammelt, um Abschied zu nehmen von Billy Black. Als Vater und Freund…"

Es dauerte nicht lange, bis ich dieses Gerede in den Hintergrund drängte. All das erschien mir anstrengender als gedacht. Mit Jess an meiner Seite war ich jedoch geschützt und beschützt. Geborgen, auch wenn ich noch vor ein paar Tagen hatte gehen wollen. Ich dachte, damit könnte ich bezahlen und büßen. Und ja…ich wollte auch, dass all der Schmerz aufhörte. Nur war es eben das, was mir von meinem Vater geblieben war und mich an ihn erinnerte. Und deshalb wollte ich leben, um zu spüren, dass er hier gewesen war. Um mein Leben zu nutzen, denn jetzt…jetzt wollte ich leben. Ich wollte nicht mehr hinfallen, nicht mehr an das Ende denken. Denn das Ende war gekommen und dennoch saß ich hier und atmete und wusste, dass es noch eine ganze Weile so bleiben würde. Wegen Dad. Wegen Jess. Weil ich ihnen etwas bedeutete und sie mir.

„Jacob?"

Ich wurde aufgerufen, wusste aber nicht von wem. Mir war nicht bewusst, wie viel Zeit vergangen war, doch der Augenblick der Wahrheit schien gekommen. Jess stieß mich aufmunternd an, flüsterte etwas, doch ich hörte es nicht. Alles schien taub und leer und… Ich konnte das nicht. Oder doch? Stillschweigend nahm ich meinen Platz neben dem Bild ein, bemerkte all die Menschen und ihre Blicke, die mich zugleich bestärken und auch durchlöchern wollten. Meine Rede, das, was sie von mir erwarteten, existierte nicht. Ich konnte sie ihnen nicht geben, konnte nicht einmal das wenige tun, das man von mir erwartete. Vielleicht, weil ich keine Vorstellung davon hatte, wie ich es machen musste. Vielleicht, weil ich einfach nicht bereit war. Dennoch hatte ich mich darauf eingelassen, hatte mich durch Jess dazu verleiten lassen, mich dafür zu entscheiden. Sie gab mir das Gefühl, dass es richtig war und dass es in gewisser Hinsicht dazu gehörte. Ich verstand, dass es so war, keine Frage. Doch ich fühlte mich regelrecht gedrängt. Ich fühlte mich…unwohl, ich wollte gehen. Aber da war etwas in meinem Kopf und meinem Herzen gleichermaßen, das mir sagte, dass ich über meinen Schatten springen musste. Dass es meine Aufgabe war und ich nicht wieder scheitern durfte – und auch nicht wieder scheitern wollte. Nein, ich wollte leben. Auch mit den Konsequenzen. Mit allem, das dazu gehörte.

„Dad", begann ich, sprach in einen leeren und geräuschlosen Raum und hörte das Echo von den Wänden lauter als nötig widerhallen, wobei die Worte dadurch in meinem Kopf immer mehr zu werden schienen: „…dass du gegangen bist, hat mich zerstört." Die Wahrheit, du Trottel, du sagst die Wahrheit!, rügte ich mich und konnte es doch nicht verhindern. So rau meine Stimme auch war, sie brach einfach nicht.

„Nicht nur die Art und Weise, wie es passiert ist, sondern auch die Tatsache, wie ich vorhatte damit umzugehen. …ich wusste, dass der Tag deines Gehens kommen würde, aber darauf vorbereitet war ich nicht. Wie kann man je auf so etwas vorbereitet sein? – Womöglich gibt es keinen richtigen Weg dafür und wenn es doch so ist, dann kenne ich ihn nicht. Aber ich muss ihn auch gar nicht kennen."

Ich wollte schlucken, konnte es jedoch nicht. Ich wollte weinen, aber meine Augen waren so trocken, wie mein Mund.

„Selbst wenn der Moment, in welchem ich über deinen Tod hinwegsehen kann, niemals kommen wird, werde ich damit…auf eine gewisse Art…zufrieden sein können. Denn solange das so ist, wirst du nie verschwinden. …jemand hat mir einmal gesagt, dass mein Vater mir trotz allem vieles da gelassen hat. Dinge, die mich an ihn erinnern und vielleicht noch sehr viel länger hier sein werden, als er es selbst konnte. Dinge, die sein Verschwinden unmöglich machen. Dinge wie Schmerz und Trauer und auch Erinnerungen. Die Erinnerung…an sein Lachen, seine Gutmütigkeit, wie auch seinen ganz eigenen Sinn für Humor."

Dass mich jeder ansah, machte mich weniger kribbelig als die Ungewissheit darüber, ob Jess gewollt hätte, dass ich ihre Worte zu meinen machte. Ich konnte nicht umhin, meiner Bewunderung dieser Art des Denkens über den Tod Ausdruck zu verleihen.

„Dad", begann ich erneut: „…du hast mich so vieles gelehrt und mir so viel mitgegeben für dieses Leben. Und auch jetzt für den Tod. Du hattest die schwere Aufgabe, mir und meinen Schwestern eine Mutter zu ersetzen, obwohl uns allen hier bewusst ist, dass sie durch nichts ersetzt werden kann. Trotzdem bist du nie daran gescheitert, hast alles gegeben und noch viel mehr und warst mir das beste Vorbild, das ich hätte haben können. Egal, welcher Rückschlag dich traf, du warst stärker als er. Du hast ihn überwunden und bist wieder aufgestanden. Auch deshalb habe ich immer zu dir aufgesehen und das tue ich noch in diesem Moment." Ich ergriff das Pult aus Holz vor mir so fest mit meinen Händen, dass ich glaubte, es zerbarst. Doch mich überrollte eine Welle der Fassungslosigkeit, der Traurigkeit, wie ich sie glaubte längst erlebt und überlebt zu haben. So war es nicht.

„Ich tue es als dein einziger Sohn, der wohl nie war, wie du ihn gern gehabt hättest, und den du dennoch geliebt hast, als wäre es nicht so. Und ich tue es als dein Freund, der immer zu dir gehalten hat, selbst in Augenblicken, in denen du…nicht mehr du selbst warst. Nicht, weil es das ist, was Freunde tun. Oder Söhne. Oder Menschen allgemein. Sondern weil du dasselbe für mich getan hättest.", fügte ich mit der letzten Kraft hinzu, die mir zu bleiben schien, bevor eine Träne mich übermannte. Auf sie folgten weitere, deren Quelle ich jedoch nicht erschließen konnte. Ich war mir sicher gewesen, dass sie für immer versiegt waren.

„Du…du warst alles, das ich hatte, Dad. Du hast alles für mich getan und ich war…ich war nicht annähernd dazu in der Lage, dir das zurückzugeben. Vor allem nicht, weil du…du…"

Es passierte, jetzt und hier. Ich glaubte, dass alles, was Jess besiegt und verborgen hatte, so tief in meinem Herzen wie nur möglich, nach oben quoll. Als wollte es fliehen. Oder sich offenbaren und sie alle einverleiben. Ich musste verhindern, dass das passierte. Dass sie alle dieses Leid erfuhren wie ich, aber…ich war zu schwach. Zu schwach. Jake. Mein Blick flog auf, obwohl ich durch den Tränenschleier kaum mehr etwas erkennen konnte. Die Ruhe war so erdrückend, so verschlingend. Aber aus irgendeinem Grund hatte ich neuen Mut gefasst für das Letzte, das noch zu sagen war. Ich verließ den Schutz des Rednerpults und ging zu dem Bild, um leise und für mich direkt zu ihm zu sprechen. Ich wollte ihn sehen, egal ob ich es ertragen konnte oder nicht: „Sag Mom, dass es uns allen gut geht und dass sie sich keine Sorgen machen muss, ja? Du hast lange genug auf sie verzichten müssen… Ich – ich bin froh, dass ihr zusammen sein könnt. Von jetzt an für alle Ewigkeit." Mein Herz zerbrach, so musste sich der Fall ins Bodenlose anfühlen.

„Wiedersehen, Dad. …und danke."