Liebe Leser, endlich ist es soweit!

Daylight geht in die zweite Runde, ab sofort aus Bellas Sicht. :) Ich freue mich sehr, dass ihr dabei geblieben seid und hoffe, dass das natürlich auch noch bis zum bitteren Ende (nein, das ist keine Andeutung :0) so bleibt!

Die Veröffentlichungszeiten bleiben wie zuvor: zwei zusammenhängende Kapitel innerhalb von zwei Wochen, jeweils am Freitag. Dann eine Woche Pause dazwischen. Zuerst kommt heute natürlich wieder ein Vorwort, wie am Anfang jedes Bis(s)-„Buches". Und, ganz wichtig: eine allgemeine Zusammenfassung wesentlicher Geschehnisse – nur, um die Erinnerung ein wenig anzuregen. :)

Viel Spaß beim Lesen & lasst mir gern Meinungen da, ich bin immer offen für alles, auch für Kritik.

Lg, GriffKillsMe


Was bisher geschah…

Seitdem sich Jacob auf Renesmee Cullen prägte, waren sieben Jahre vergangen. Sie liebten einander, waren zusammen und doch sorgten Nessies pubertäre Anwandlungen ab und an für Streit und Funkstillen. Ihr Alter und ihre Neugierde machten Jacobs Vorstellungen der Zukunft einen Strich durch die Rechnung.

Als er eines Tages beim Spaziergang im Wald eine junge Frau traf, war ihm noch nicht klar, was sich wenig später herausstellen würde: Jessica Lesotho war ein Mitglied des Quileute-Stammes, demzufolge seine Schwester und nicht nur ihre Art war außergewöhnlich. Sie war mit ihrer Zwillingsschwester Jennifer nach Ewigkeiten der Abwesenheit zurückgekehrt, nachdem man sie aufgrund ihrer Herkunft verstoßen hatte. Ihre Mutter war eine Quileute, ihr Vater ein Vampir und demzufolge besaßen beide übernatürliche Fähigkeiten – Jenny konnte die Gaben anderer Vampire in ihrer Nähe ausschalten, Jess konnte sie stehlen und nach eigenem Ermessen für sich selbst nutzen. Während Jenny für Jacob lange Zeit ein Rätsel blieb, freundete er sich mit Jess an und ließ sie bei sich wohnen. Sie war es auch, die ihm über Billys plötzlichen Tod hinweghalf. Er war einem Tumor im Kopf erlegen. Zwar war ihm seine Erkrankung lange bekannt, doch er entschied sich aus Schmerz über seine verstorbene Frau selbstbestimmt für das Sterben.

Während sich Jacob immer weiter von Renesmee entfernte, kam er Jess immer näher – trotz all ihrer Lügen über sich selbst und ihre Vergangenheit, unter anderem mit Jasper Withlock. Sie hatte genug für ihn getan, um sein Vertrauen zu verdienen. Jedoch hatte Jacob bald ganz andere Sorgen: schreckliche Funde von verstümmelten Leichen rund um Forks weckten die Aufmerksamkeit der Wölfe und zogen eine großangelegte, wenn auch erfolglose Suche nach sich. Auf Sams Drängen hin und mit der Hoffnung, dadurch mehr zu erfahren, machen sich Jacob und Jess schließlich auf den Weg zu den Cullens.


Zweites Buch - Bella


Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind;

unsterblich, wo wir lieben.

Von: Karl Jaspers


VORWORT

Ich hatte geglaubt, meinem Leben einen neuen Anfang gesetzt zu haben. Dass es jetzt, wo ich ein Vampir war, anders verlaufen würde. Und ich hatte geglaubt, es würde gut werden, wohin auch immer mich die Ewigkeit führte. Aber welche Vorstellungen ich auch erwählte, sei es für mich oder für meine kleine Familie, sie ließen sich nicht leiten. Ich konnte ihre endliche Richtung nicht bestimmen, konnte stattdessen nur hilflos zusehen, wohin der Wind uns alle trug. Es zählte nicht, welche Wahl ich tatsächlich treffen wollte, sondern welche Wahl andere für mich trafen.

Das, was ich mir von unserem perfekten Leben erwartet hatte, das ich doch bereits vor mir zu sehen geglaubt hatte, schien nur ein Teil der Wahrheit zu sein. Meine Wahrheit und meine Sicht auf Dinge, die einen vollends anderen Lauf nahmen als erwartet.

Es ging so weit, dass ich glaubte, die einzige gewesen zu sein, die jemals aus dieser Perspektive darauf geblickt hatte. Und es als gut empfand und wertvoll.

Mein Glück und das Glück anderer war weiter voneinander entfernt, als es mir gefallen könnte.


31. Licht funkelnder Sterne – TEIL 1

„Wie geht es ihr?", fragte Edward sanft, als ich mich von seinen Armen umschließen und festhalten ließ. Er wartete die ganze Zeit über, während ich mit Renesmee gesprochen hatte. Widerwillig und schweigend hatte er hinnehmen müssen, dass es eine Mutter brauchte und auch eine Frau, um zu verstehen, worum es hierbei ging. Nur fühlte ich mich nun, da ich versucht hatte, sie zu verstehen, schuldig. Denn was immer ich mir erhoffte zu erfahren, bekam ich nicht. Was immer ich glaubte verstehen zu können, ging über jeden Verstand hinaus.

„Wir sollten uns keine Sorgen machen."

Es war falsch von mir zu denken, Edward würde diese Aussage als beruhigend ansehen. Stattdessen schien es ihm eine Aufforderung, genau das zu tun.

„Und sie hat nichts gesagt?"

Natürlich hatte sie das, und nicht zu knapp. Ich streichelte Edwards Nacken, während mein Kopf an seiner Brust lehnte. Wie kein anderer war er dazu imstande, drängender zu werden, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Ich seufzte: „Ich weiß nicht, ob es uns beschäftigen sollte, wie sie ihre Beziehungen führt. Es gibt Zeiten, in denen es schwierig ist, festzulegen, was man möchte."

„Es beschäftigt uns, wenn sie vernachlässigt wird und es hinnimmt."

Edward starrte ins Leere, doch ich sah, wie sich sein Kiefer anspannte. Er glaubte, Jacob dafür verantwortlich machen zu müssen, obwohl wir beide nicht wussten, woran genau es lag. Ich verstand diese Wut, wenn sie denn berechtigt war, aber für mich überwog die Sorge dennoch.

„Sie meinte, er hätte sich ewig nicht gemeldet. Und dass sie nicht sicher ist, ob sie ihm gegenüber etwas Falsches sagte."

„Sie ihm gegenüber? Renesmee macht sich ohne Grund dafür verantwortlich."

Er war aufgebracht, wie öfter in letzter Zeit, wenn es darum ging, wie Jacob Renesmee behandelte. Jedoch erst, seitdem er sich nach Billys Tod über Wochen zurückgezogen hatte. Nur konnte ich das nachvollziehen: „Im Gegenteil, sie ist gekränkt. Sie möchte nicht schwach wirken und nachgeben. …aber ich vermute, dass ihre Vorstellungen der Zukunft Jacob nicht gefallen haben." Edward schnaubte und schob mich bestimmt von sich, bevor er sich einige Meter entfernte.

„Es interessiert mich nicht, ob ihm das zusagt oder nicht.", erklärte er und verschränkte die Arme, als wäre es nicht genug Ausdruck von Ablehnung: „Sie hat sich nicht ausgesucht, dass gerade er sich auf sie prägt. Er hängt an ihr wie eine Klette und hindert sie daran, ihren Weg zu gehen."

„Er hat es genauso wenig gewollt, glaube ich. Niemand hätte das vorhersehen können.", versuchte ich, ihn zu beschwichtigen. Doch es prallte an ihm ab wie Wassertropfen auf einem Regenschirm.

„Wenn er nicht bald über seinen eigenen Schatten springt, werde ich das für ihn tun."

Weil es mich ärgerte, dass er es so ernst sah, wollte ich erwidern, dass es womöglich noch mehr gab, das sie uns nicht erzählte. Und dass vielleicht niemand von beiden wirklich schuld war, aber sie dennoch verletzt waren. Schließlich war diese Sache mit der Liebe noch niemals einfach gewesen, das konnte ich aus erster Hand beurteilen. Wie also musste es sein, wenn man sich liebte und dennoch solche Uneinigkeiten auszufechten hatte?

Edward ging zurück zu den anderen, ins Wohnzimmer, und ich folgte ihm. Aus Edwards altem Zimmer ertönte wieder Musik, wie Renesmee sie bereits gehört hatte, als ich zu ihr ging. Ich sagte mir, dass sie nur Zeit bräuchte, doch bevor meine Gedanken allzu lange weiter bei ihr verweilen konnten, gab mir etwas anderes die Gelegenheit, diese Thematik vorerst unter den Tisch fallen zu lassen. Es war, als wären wir genau im richtigen Moment erschienen.

„Rosalie, gib mir ein Blatt.", kam es von Alice. Ich fühlte mich dennoch angesprochen. Weil Rosalie mitten in ihrer Schreibbewegung verharrte und zögerte, eher misstrauisch und überrascht schien, wurde sie schnell dringlicher.

„Rosalie, jetzt!"

Ihr Schrei ließ uns alle innehalten. Keine Sekunde später hielt Alice Stift und Zettel in den Händen, um eine ihrer Visionen zu Papier zu bringen. Wir alle starrten gebannt auf die weiße Fläche und warteten, dass sie ihre Reinheit nach und nach verlor, weil die Zukunft Platz auf ihr finden musste. Ich wünschte mir nicht zum ersten Mal, Alice' Gesehene, auf das sie sich noch immer konzentrierte, ebenfalls in dem Moment erblicken zu können, in welchem sie es tat. Oder Edward, der bereits vollends darauf fokussiert war, ihre Erfahrungen mitzuhören. Zu gern wüsste ich, was sie sah und wie und ob ich es verstehen könnte, wenn ich es zu Gesicht bekäme. ..nur blieb das Blatt leer und weiß, noch kein einziger Strich zierte es bis jetzt. Und es schien, als würde auch niemals einer dazu kommen. Alice verharrte, über den Tisch gebeugt und die Augen weit aufgerissen, als könnte sie es dadurch klarer sehen. Doch diesmal war es anders. Auch Edward zog die Stirn in Falten und wie ich ihn betrachtete, glaubte ich eine Art Furcht aus seinen Augen lesen zu können. Langsam ging er auf Alice zu und kniete sich neben sie, als wären ihre Gedanken zu leise und würden keine weitere Strecke zurücklegen können, ohne zu verblassen. Doch auch Jasper, der gerade den Raum betrat und sich zu uns allen gesellte, konnte nichts an Alice' stummem Ausharren und dem leblosen Ausdruck auf ihren Zügen ändern. Als er versuchte, ihre Hand zu nehmen, offensichtlich in der Hoffnung, ihr beistehen und sie beruhigen zu können, schien das etwas Unvorhersehbares auszulösen: Alice stieß ihn weg, riss die Arme nach oben und bedeckte ihre Ohren, als wäre da ein Geräusch, ein Klang, vor dem sie sich zu schützen versuchte. Sie schien unter Spannung, krümmte sich unter einer unsichtbaren Last und wollte augenscheinlich nichts von alledem nach außen dringen lassen. War es Schmerz? Im nächsten Augenblick erreichte mich ihr Schrei, nur kurz, doch so intensiv und eindringlich, dass es mir durch Mark und Bein ging. Er erschütterte den Raum wie eine Druckwelle und ich glaubte beinahe, es ebenso stark zu spüren wie sie. Was passierte in der Zukunft? Was war da in ihrem Kopf? Ich hatte noch niemals erlebt, dass sie auf diese Weise Leid erfahren musste, und angesichts der Blicke aller anderen waren auch sie sich nicht bewusst, was hier vor sich ging. Ich hielt diese Ungewissheit nicht länger aus, konnte nicht ertragen, sie so zu sehen und versuchte, über Edward zu erfahren, was mit ihr passierte. Doch auch er schwieg, sein Blick war gebannt auf Jasper gerichtet, dessen Miene schmerzlich verzogen war und den Anschein erweckte, er würde direkt mitfühlen können. Ob er es konnte? Ich wusste, er würde alles geben, ihr diese Qualen abnehmen zu können. Tatsächlich konnte er sie berühren, schützend einen Arm um sie legen, während sie sich auf dem Boden zusammenrollte wie ein Ungeborenes im Mutterleib. Doch statt sich zu beruhigen, schrie sie noch einmal, öfter, gequälter. Und jedes Mal zuckten wir zusammen, auf das Ende hoffend, unfähig etwas zu tun. Auch Carlisle versuchte, den Ursprung dieser unsichtbaren Macht auszumachen, doch er schien ebenso hilflos wie wir alle. Gerade als ich glaubte, es nicht länger ertragen zu können, war es vorbei, so unvermittelt wie es gekommen war. Zitternd und erschöpft sank Alice in Jaspers Armen zusammen, der sie immer fester an sich zog. Ihre Augen waren noch immer weit geöffnet und spiegelten wider, was tief in ihr geschehen sein musste. Ich sah Aufruhr, Ungewissheit und schreckliche, wirklich schreckliche Angst. Wovor? Und was in aller Welt war hier gerade vor sich gegangen? Es hatte uns alle gelähmt, sie so zu sehen.

„Jemand kommt.", flüsterte sie und füllte den vor Erwartungen leeren Raum nur mit neuen Fragen.

„Wer, Alice?", kam es von Carlisle, der ebenso seine Stimme verloren und gerade erst wiedererlangt haben musste: „Wer?" Esme, die neben ihm gesessen hatte, hatte ihre Hand so fest um die Armlehne des Sofas gelegt, dass sie unter ihr zerbarst.

Alice aber antwortete nicht. Und Edward tat es ihr gleich, ließ mich und alle hier warten, obwohl er doch wusste, wie ernst es war! Obwohl er der einzige hier war, der uns Erlösung bringen konnte, wenn doch Alice so schwer von dieser Erfahrung gezeichnet war.

„Was ist?", drängte ich wütend: „Wovon spricht sie?" Er schüttelte den Kopf, ging zum Fenster und drehte uns allen den Rücken zu. Ich wollte ihn anschreien, wollte ihn dazu bewegen, endlich mit der Sprache herauszurücken, als er antwortete.

„Da war nichts. Absolut gar nichts."

Das verstand ich nicht: „Was soll das bedeuten?" Wir alle starrten ihn an, doch für einen Augenblick schien er es gar nicht zu bemerken. Er hörte alle unsere Gedanken, unsere Ängste und die allgegenwärtige Ungewissheit und dennoch wirkte er wie eingeschlossen in einer Kapsel, in der Stille herrschte und Einsamkeit.

„Alice hat nichts gesehen, das konnte sie gar nicht. Ihre Vision war…leer.", erklärte er und drehte sich herum, als wollte er uns alle den verschlüsselten Ausdruck auf seinem Gesicht sehen lassen. Nur verstand ich noch immer kein Wort.

„Das kann nicht sein. Sie muss eine Vision gefühlt haben, ganz sicher, sonst hätte sie sie nicht zu Papier bringen wollen."

Carlisle wollte sich mit dieser simplen Darstellung nicht zufrieden geben und das konnte ich gut nachempfinden. Es hörte sich…falsch an, unglaublich eben.

„Was auch immer sie spürte, es kam nichts an."

„Nichts außer unbändigem Schmerz.", fügte Jasper hinzu, der Alice noch immer hielt. Sie sah nicht weniger verstört aus und schwach und ich konnte nicht umhin, mit ihr zu fühlen. Er musste es wissen, wer sonst, wenn nicht er. Nur war etwas daran denkwürdig: „Und was ist damit, dass jemand kommt? Wenn sie nichts sehen konnte, woher weiß sie das dann?"

„Bist du sicher, Edward, dass die Vision inhaltslos war?"

Jasper und Edward wechselten erneut einen Blick und ich begann mich zu fragen, was genau dahinter steckte. Wussten sie etwas?

„Ich habe versucht, in sie hinein zu hören. Da war nichts außer Stille. Nur konnte auch ich ihr Leid spüren."

Carlisle überlegte einen Moment, dann sagte er: „Wir sollten in Betracht ziehen, dass wir ihre Gabe unterschätzt haben. Was, wenn Visionen nicht ausschließlich visueller Form sind? Wenn sie auch Gefühle enthalten?" Es erschien mir unmöglich, anhand einer Empfindung auf zukünftige Ereignisse zu schließen.

„Alice sieht. Gefühle sind für gewöhnlich meine Spezialität.", erwiderte Jasper und wollte noch etwas hinzufügen, doch Alice machte Anstalten zu sprechen, weswegen er innehielt. Es dauerte, bis ihre Worte tatsächlich ihren Mund verließen.

„Ich…konnte nicht. Es war…nicht ich."

„Alice, was warst du nicht? Was ist es gewesen?", wollte Jasper sie zum weiteren Sprechen bewegen, doch als sich Edwards Blick daraufhin veränderte, wusste ich, dass er die Gründe kannte. Dass er wusste, was Alice uns sagen wollte, weil er ihre Gedanken hörte. Und diesmal hielt er uns nicht weiter hin: „Sie konnte nichts sehen, weil ihre Vision blockiert wurde. Alice war bereits in ihr und wurde wieder hinausgedrängt." Dass Visionen Räume waren, die man begehen und verlassen konnte, erschuf bei mir eine komplett neue Vorstellung von Alice' Gabe. So hatte ich noch nie darüber nachgedacht.

„Was war die Ursache dessen?"

„Nicht was.", verbesserte Edward Carlisle: „Sondern wer."

„Eine Person? Jemand, der ebenfalls Visionen hat?"

Es gab niemanden, den ich kannte, der dazu in der Lage wäre. Und es gab viele Vampire mit Gaben, denen wir begegnet waren.

„Wer auch immer es war, hat eine mächtige Gabe."

„Oder ist ein Werwolf.", sagte Rosalie mit einem Seitenblick auf mich, obwohl ich damit gar nichts zu tun hatte. Nun, nicht mehr. …nicht mehr so sehr.

„Es stimmt, dass Wölfe ihre Sicht behindern. Aber es war niemals schmerzhaft, sondern eher…wie ein Schleier. Eine Bildstörung, unklar. Nichts dergleichen.", widersprach Jasper und schüttelte den Kopf, als wollte er nichts von alldem glauben. Aber welchen Hintergrund sollte all das haben? Hätten wir nicht mitbekommen, dass ein unbekannter Vampir in der Gegend war? Jacob und die anderen mussten es bemerkt haben – wenn dem so war. Und aus welchem Grund wollte jemand, dass Alice' Visionen ungesehen blieben?

„Bleibt die Frage, um wen es sich dabei handelt."

„Bella…", sprach Edward mich an und klang dabei noch irritierter und besorgter als zuvor: „Hast du dein Schutzschild ausgebreitet?" Das machte die Verwirrung komplett.

„Was? Nein, ich…"

„Wieso? Edward, was ist los?", hakte Carlisle nach. Der Ausdruck auf Edwards Gesicht wechselte von verwundert zu überrascht und schließlich verriet ein Zucken seines Mundes die Anspielung eines Lächelns: „Es ist…so still. Ich kann eure Gedanken nicht hören."