Das Geheimnis des Avatars
Aang suchte nach Katara als er auf Kya traf. „Dad geht es dir gut?" fragte sie als sie merkte, dass er leicht nach vorn gebeugt ging.
„Oh, mir wird es gut gehen sobald ich Katara finde. Hast du sie gesehen?"
„Sie ist noch immer in den Zimmern hilft den Mädchen beim Umziehen und lässt sich die Haare flechten." Sie nahm ihn beim Arm. „Tut dein Rücken weh?"
„Ja tut er", gab er zu während seine Tochter ihn zu einer Bank führte und ihm half sich zu setzten.
„Wieso lässt du mich es nicht heilen?" sagte sie trat hinter ihren Vater und kniete sich hin.
Er seufzte. „Ja ich würde es schätzen."
Sie zog etwas Wasser aus ihrer Flasche und drückte es auf seinen Rücken. Sie keuchte. „Dad? Wa-was ist los? Das fühlt sich nicht richtig an."
„Gee, ich weiss es nicht. Vielleicht hat es etwas damit zu tun das ein Blitz durch meinen Körper gefahren ist", sagte er beiläufig.
„Bei Zuko auch und er fühlt sich nicht so an. Du fühlst dich…alt an."
Aang seufzte erneut. „Kya ich bin alt."
Dann traf es sie. Das war der Grund wieso er sich nur von Katara liess, der Grund wieso sie wieder mit ihm reiste. Es war einfach zu vergessen wenn man ihn sah, dass Aang weit über Hundert Jahre alt war aber sein Inneres erzählte die Geschichte. „Das wieso hast du es uns nicht gesagt?" fragte Kya als sie fertig war.
Er stand auf und streckte sich. „Darum. Ich will nicht das ihr Kinder euch Sorgen um mich macht. Mir geht es gut." Er legte eine Hand auf ihre Schulter. „Deine Mom kümmert sich gut um mich", er lächelte. „Hat sie immer."
„Aber Dad-„
„Schau Kya mir geht es gut. Ich habe manchmal einige Schmerzen aber eine kleine Heileinheit und ich fühle mich gut. Mach dir keine Sorgen um mich…und erzähl es nicht deinen Brüdern."
„Aber Dad ich-„
„Kya bitte. Es ist in Ordnung", sagte er und ging zurück zum Strand.
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Der Kampf
Die Teams standen einander am Strand gegenüber. Tenzin sah hinüber zu Pema welche besonders gut aussah. Sie trug ein Shirt das ihren Bauch zeigte und eine sehr gut passende Capris Hose welche sie offensichtlich von Ama geborgt hatte. Er lächelte sie an als sie merkte, dass er sie ansah. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und drehte ihm den Rücken zu.
Zana ging zu Pema und sagte leise: „Ich wusste das er gut aussieht aber hast du diesen Körper gesehen? Du bist ein glückliches Mädchen."
Pema tat ihr bestes ihr rotes Gesicht zu verbergen. Ihre Hände waren einige male in seine Roben gewandert aber sie waren nie so weit gegangen irgendwelche Kleidungsstücke auszuziehen. Sein Körper war grossartig, breite Schultern und schmal, sehr definierte Muskeln. Für einen Moment fragte sie sich was unter den losen Hosen steckte die er trug dann schüttelte sie es ab und erinnerte sich das sie etwas zu beweisen hatte.
„In Ordnung", rief Aang als er in die Mitte trat. „Die üblichen Regeln gelten. Nur Übungswaffen. Kein Zielen auf den Kopf. Tun wir unser bestes einander nicht zu verletzten und natürlich kein Avatar Status für mich. Habe ich etwas vergessen?"
Zarra trat vor. „Kann etwas hinzufügen Avatar Aang?"
„Ich sehe nicht wieso nicht."
Sie sah Zana und Pema direkt an. „Kein Chi-Blocken."
Alle, besonders Tenzin sahen Pema und Zana mit grossen Augen an. „Dasselbe gilt für dich", rief Pema zurück.
Aang lachte. „Ich nehme an Ty Lee hat euch gut unterrichtet. In Ordnung gibt es sonst noch etwas?" Niemand sagte etwas. „In Ordnung." Er drehte sich zu seinem Schwiegersohn welcher mit den Kindern und einigen Luftlehrlingen welche den Kampf gerne sehen wollten, in sicherer Distanz stand. „Heng auf dein Wort."
„In Ordnung Leute. Auf drei. Eins…zwei…DREI."
Und alle stürzten los. Obwohl der Test für Keahi und Avani war, wusste Tenzin das es drei Frauen gab die es auf ihn abgesehen hatten. Er versuchte ihnen auszuweichen aber seine Schwester und ihre beste Freundin kamen direkt auf ihn zu. Er blies ihnen Luft entgegen, sprang und wich aus aber er konnte nicht anders als sich zu fragen wo Pema war.
Plötzlich sah er wie eine schmale Hand auf Kyus Schulter landete und Pema sprang über seinen Kopf und landete direkt vor ihm. Bevor Tenzin durchatmen konnte fegte ihn Pemas Bein von den Füssen und sie stand grinsend über ihm. „Schnappt ihn euch Ladies", sagte sie als Kya und Izumi über ihm auftauchten.
„Hey kleiner Bruder", sagte Kya während sie seine Hände und Füsse am Boden festfror.
Dann beugte sich Izumi vor und lächelte ihn sadistisch an. „In Ordnung", sagte er nervös. „In Ordnung ich lag falsch", flehte er als Izumi ihren Finger hob. „Seht ich werde die Kinder nicht mehr herumwirbeln. Ich gebe mein Wort", flehte er. Izumi liess einen Funken über ihre Fingerspitze tanzen. „Und Pema ich lag falsch zu denken du könntest nicht auf dich aufpassen ich wusste es nicht."
„Oh", sagte Kya und sah zu Pema. „Also das hat er getan. Dein Mund bringt dich immer in Schwierigkeiten. Lass mich das in Ordnung bringen."
Tenzin versuchte nach seinem Bruder zu rufen aber Kya fror seinen Mund zu. Er tat Pema leid. Plötzlich war der grosse, starke Tenzin ein kleiner Junge der von seiner grossen Schwester und ihrer Freundin gefoltert wurde. Sie zuckte zurück als Izumi einen kleinen Stromstoss in Tenzins Bauch schickte und er stöhnte. Pema war erleichtert als Bumi einschritt und das Eis von seinen Händen brach.
Tenzin liess einen Windstoss los der die Frauen wegblies. Alle drei landeten dank jahrelangem Training sicher. Bumi und Tenzin sahen zu als Pema auf einer Hand landete und in einen Spagat ging.
Bumis Augen weiteten sich. „Das ist ein Teufelsweib das du da hast Bruder."
Tenzin sah mit dem selben Ausdruck zu. „Ich weiss."
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Nach zehn Minuten war der Kampf vorbei. Es gab Beulen, blaue Flecken und schmerzende Muskeln aber schliesslich hatten sich Avani und Keahi bewiesen. Kya sah zu wie ihre Eltern zum Wasser eilten. Sie konnte nichts dagegen tun als sie den Schmerz in ihrem Herz fühlte da sie wusste das ihr Vater anfing all seine hundertfünfundsechzig Jahre zu spüren.
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Der Meditationspavillon
Die Sonne ging unter. Zarra und Zana waren auf die Fähre zurück gegangen aber Tenzin hatte Pema gebeten zu bleiben. Er hatte ihr gesagt, dass er ihr etwas auf der Insel zeigen wollte das ihm sehr wichtig war.
Als sie den Weg hinunter gingen sagt er. „Das ist es."
Sie sah sich den grossen Pavillon an. „Das ist hübsch. Wofür ist es?" fragte sie als sie auf die andere Seite ging.
„Das ist der Meditationspavillon", antwortete er. „Dieser Ort ist sehr wichtig für mich. Hier habe ich viele Entscheidungen getroffen."
Pema stand auf der anderen Seite und sah über das Wasser. „Es hat eine schöne Aussicht." Sie drehte sich um und sah das er auf sie zukam. „Und es ist so friedlich."
Tenzin schlang seine Arme um sie. „Ja ist es. Pema ich muss dir etwas sagen."
Sie strich über die Vorderseite seiner Robe. „Was den Tenzin?"
„Als wir zum ersten Mal nach Yu Dao gingen und ich dir von meinem Treffen mit Jampa erzählt habe, habe ich dir nicht die ganze Geschichte erzählt." Sie sah ihn an. „Schau Jampa hatte auch eine Nachricht für mich."
„Oh und was war das?"
„Er sagte mir deine Seelenverwandte ist hier aber sie ist noch nicht für dich bereit. Sei geduldig sie wird zu dir kommen und euer gemeinsames Leben wird wunderbar."
Pemas Augen weiteten sich ab seinen Worten. Endlich verstand sie ihre eigene Nachricht. „Er hat dir das gesagt?"
„Ja. Und du bist zu mir gekommen und seither war mein Leben wunderbar." Er küsste ihre Lippen sanft. „Ich liebe dich und ich möchte das der Rest meines Lebens so wunderbar ist wie jetzt. Pema willst du mich heiraten?"
Sie sah ihn einfach nur an. Seine Augen waren ernst und sanft und ein nervöses Lächeln lag auf seinen Lippen. Für eine Sekunde vergas sie zu atmen. „Tenzin ich-„ sie wollte etwas ergreifendes und besonderes sagen aber sie fand keine Worte. Alles was sie sagen konnte war ein atemloses „Ja."
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Sie kamen vom Pavillon hinunter, sein Arm um sie geschlungen und sie turtelten miteinander. Pema bemerkte eine Menge am Ende des Pfads mit dem Avater, der Wasserbändigerin und ihrem Onkel Lee im Zentrum. Beim Anblick der Familie ihres Verlobten blieb Pema stehen. „Tenzin was ist los?" fragte sie.
„Sie warten darauf herauszufinden was du gesagt hast", antwortete er mit einem Lächeln.
„Sie wussten es alle?" fragte sie.
„Ja, ich habe es ihnen vor einigen Tagen gesagt."
„Nun dann ist es gut das ich ja gesagt habe", sagte sie während sie sich auf die Zehenspitzen stellte um seine Wange zu küssen.
„Sie hat ja gesagt", sagte Toph und lauter Jubel brach aus.
Als sie den Weg verliessen wurden sie von der Familie eingehüllt. „Herzlichen Glückwunsch Junge", sagte Aang während er Tenzin umarmte.
„Onkel Lee. Du wusstest es auch?" fragte Pema während ihr Onkel sie umarmte.
Er lächelte. „Avatar Aang hat es mir heute morgen gesagt."
Weitere Umarmungen und küsse wurden verteilt und die Feier dauerte weit in die Nacht. Sechs Monate später heirateten sie in Yangchens Oase umgeben von Familie und ihren engsten Freunden.
