Überraschung

„Wieso müssen wir in Rebulica bleiben?" fragte Aang.

„Nun, wir haben eine riesige Überraschung für dich und du musst ausser Sichtweite bleiben während wir sie aufbauen", antwortete Zuko.

Aang lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Ich weiss nicht Hotman-„

„Hör auf mich so zu nennen", schnaubte der Feuerbändiger.

„Oh entschuldige. Wie ich sagte Feuerlord Hotman", er lächelte Zuko teuflisch an „du weisst ich hasse es bei Toph zu bleiben, sie weiss zu viel. Du kannst in ihrer Nähe nichts tun ohne das sie es weiss, besonders in ihrem Haus."

Zuko verdrehte die Augen. „Ich bin sicher ihr zwei könnt euch für eine Nacht zurückhalten."

Der Avatar schmollte. „Aber es ist mein Geburtstag und ich bin gerade nachhause gekommen. Das ist das geheim Rezept für…etwas besonderes."

Der Feuerlord verzog angewidert das Gesicht. „Eine ganze Nation will die ein Geschenk machen und ausserdem ist dein Geburtstag morgen. Wieso bleibst du nicht bei Sokka, er ist sowieso nie da."

Aang seufzte. „Kimi und Philo sind da, also haben die Enkel entschieden das sie bei ihnen bleiben wollen."

„Oh ja, habe ich vergessen, dorthin gehen meine." Zuko schüttelte den Kopf als er sich erinnerte wie Izumi und Kya in diesem Alter zusammen gewesen waren. „Arme Kimi."

Aang lachte. „Nein, mir tun die Kinder leid wenn sie etwas anstellen." Er seufzte. „Nun, ich glaube ich habe keine andere Wahl. Ich rufe Toph an und sage ihr das wir kommen."

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Der Morgen von Aangs fünfundsechzigstem Geburtstag (oder hundertfünfundsechzigstem je nach dem wie man es sah) begann wundervoll. Die Sonne schien hell und es war warm. Sogar eine schöne Frühlingsbriese wehte aber Aang war ruhelos. Er war bereit nachhause zu gehen damit er sich mit seiner Familie und seinen Freunden entspannen und den Tag geniessen konnte. Er ging auf und ab.

„Hey Hupfdohle! Setz dich auf deinen alten Hintern. Du fängst an ein Loch in meinen Boden zu laufen."

Er stoppte. „Entschuldige Toph. Ich bin nur bereit nachhause zu gehen."

Katara lächelte zu ihm hoch. „Sei geduldig. Zuko sagte er würde Tenzin schicken wenn es Zeit zum Gehen ist."

Toph wurde munter „Nun wenn man vom Teufel spricht." Sie ging zur Tür und öffnete sie als er anklopfen wollte. „Hey Opa", sagte sie fröhlich.

Er lächelte. „Hallo Toph." Er küsste sie auf den Kopf. „Vater bist du bereit zu gehen?"

Aang war in null komma nichts an der Tür. „Ja. Lass uns gehen." Er hielt inne und sah eine Gruppe aus seiner Familie und engsten Freunden die Tophs Garten füllten. Sie schrien alle: „Happy Birthday Aang!" während die drei jüngsten aus der Gruppe zu ihm rannten.

„Happy Birthday Opa, ich habe dich vermisst", sagte Itsuko.

Er hob sie hoch. „Es war nur ein Tag."

„Oh", sagte sie, „es schien wie eine lange Zeit."

„Hi Onkel Aang", sagte ein kleiner Junge zu ihm.

Aang griff mit dem anderen Arm nach dem Jungen. „Na hallo Iroh. Wie alt bist du jetzt, zwanzig, fünfundzwanzig?"

Der Junge lachte. „Nein, ich bin vier."

„Ohhhh", sagte er und täuschte Ernsthaftigkeit vor.

Zuko legte seine Hand auf Aangs Schulter. „Komm lass uns gehen", sagte er mit einem Lächeln.

Die Gruppe machte sich auf den Weg zu den anderen Kindern des Avatars die auf ihren Luftbison sassen. „Happy Birthday alter Mann", rief Bumi als er von Pongs Kopf sprang und rannte um seinen Vater zu umarmen.

„Boom. Ich dachte du bekommst nicht frei."

Bumi zuckte mit den Schultern. „Ich habe gelogen." Er rannte und kletterte zurück auf Pong.

Zuko scheuchte Aang und Katara gefolgt von Toph und Sokka auf sein Schiff während Lin und Hondo Sokkas Boot nahmen, Kya, Bumi und Tenzin ritten auf ihren Luftbison und Kimi nahm alle anderen auf die Luftbändiger Insel Fähre.

Aang beugte sich zu Katara. „Weisst du was hier los ist?"

„Ich sagte dir bereits nein, sie wollen mir nichts verraten."

„Weil du ein loses Mundwerk hast", sagte Toph aus dem Hintergrund.

Katara schnaubte während alle anderen lachten. Bald segelten sie in die Bucht, als die Insel mit dem Avatar Museum in Sichtweite kam wandte sich Aang an Zuko. „Was ist das?" fragte er und deutete auf das grosse Tuch das etwas auf dem Museumsgebäude verdeckte. „Was habt ihr mit meiner Insel gemacht?"

Zuko lächelte. „Das siehst du gleich."

Der Feuerlord ging zum Bug des Schiffes und schickte eine grosse Stichflamme als Signal für Aangs Kinder nach oben. Jeder von ihnen führte seinen Bison ans obere Ende des Tuchs und machten Seile daran fest. Der Mann und die Frau keuchten als die Abdeckung wegfiel und eine riesige Statue von einem sehr jungen Aang offenbarte.

Der riesige geschnitzte Stein stand da, ein Fuss auf dem unteren Level, der andere zuoberst auf dem Gebäude. Es war gross, hielt einen Stab in einer ausgestreckten Hand die auf Republica zeigte. Die Statue war ein Abbild des Luftbändigers nicht älter als achtzehn gekleidet in offiziellen Roben die ständig im Wind wehten.

Aang sah die Statue ehrfürchtig an während seine Frau ihre Arme um ihn schlang. Sie lächelte zu ihm hoch. „Es ist wunderschön Aang nicht wahr?"

Er sah weiterhin zu seinem jüngeren ich hoch. „Ich…ich weiss nicht was ich sagen soll." Er sah zu Zuko. „Ich bin geehrt vielen Dank."

„Nun, es ist eigentlich um die Neulinge in Republica willkommen zu heissen aber die Leute wollten es an deinem Geburtstag aufstellen."

„Es ist dennoch…ich weiss nicht was ich sagen soll."

„Du brauchst nichts zu sagen", sagte Zuko während er seinem verlegenen Freund auf den Rücken klopfte.

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Die Familie kennenlernen

Als sie die Luftbändiger Insel erreichten waren alle Luftlehrlinge an den Docks um dem Avatar zum Geburtstag zu gratulieren. Einige waren sogar aus diesem Grund aus den anderen Lufttempel zurückgekommen

„Lee" sagte Aang als er seine Hände auf die Schultern des Mannes legte. „Es ist schön dich zu sehen."

„Es ist schön dich zu sehen Avatar Aang", erwiderte der Mann mit einem Lächeln. „Wie läuft den Geburtstag bisher?"

„Gut", antwortete er. „Ich bin umgeben von Leuten die mich lieben. Worum könnte ein alter Mann noch bitten?"

Lee lachte. „Pema sagte, dass du angefangen hast dich als alten Mann zu bezeichnen."

Aang sah sich um. „Wo ist Pema überhaupt?" Er erwischte seinen Sohn wie er zurück auf Oogi sprang„Nach Tenzin zu urteilen ist sie nicht hier." Er wandte sich zurück an Lee. „Hat sie entschieden nicht zu kommen?" fragte er während sie davon gingen.

„Sie sagte sie würde sich fehl am Platz fühlen. Wenn sie einfach als meine Nichte hier wäre, wäre es etwas anderes aber nun da sie und Tenzin…" er runzelte leicht die Stirn. „zusammen sind, nun es würde sich für sie anfühlen als würde sie sich in einen Familien Moment hineindrängen."

Aang tat die Bemerkung mit einer Handbewegung ab. „Bah, sie braucht sich nicht so zu fühlen. Ten wird sie dazu bringen zu kommen." Er sah Lee wissend an. „Also was hältst du von den beiden?"

„Ich weiss nicht. Ein Teil von mir sieht sie beide noch als die Kinder die ich hab aufwachsen sehen aber ein anderer Teil von mir fragt sich was dieser erwachsene Mann von meiner kleinen Pim will." Er sah Aang an. „Ich weiss, dass Tenzin ein guter junger Mann ist, also mache ich mir keine grossen Sorgen, aber ich habe Pema grossgezogen. Es ist als wäre sie genauso meine Tochter wie die meines Bruders also neige ich dazu überfürsorglich zu sein."

Der Luftbändiger steckte seien Hände in seine Ärmel und nickte. „Ich verstehe. Ich habe selbst eine Tochter und Enkelinnen. Ich weiss nicht ob ich die Situation selbst einfach akzeptieren würde. Verdammt es hat lange gedauert bis ich Heng vertraut habe und er und Kya sind gleich alt." Lee lachte. „Ich glaube was ich sagen will ist das wir unsere Mädchen zu Frauen heranwachsen lassen müssen." Er legte seine Hand auf Lee's Rücken. „Sobald du sie zusammen siehst wirst du dich besser damit fühlen."

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Zana, Zarra und Pema sassen auf dem Balkon und sahen wie Tenzin mit seinem Gleiter vor ihnen landete. „Ladies", grüsste er die Zwillinge bevor er sich an Pema wandte. „Ich dachte du wärst auf der Insel für Vaters Feier."

„Ich habe Onkel Lee gesagt er soll dir sagen, dass ich nicht komme. Hat er es dir nicht gesagt?"

„Ich habe nicht mit Lee gesprochen. Als ich sah, dass du nicht in der Menge bist, bin ich direkt her gekommen." Pema warf den Zwillingen einen genervten Blick für das gut hörbare Seufzen das sie von sich gaben zu. „Wieso hast du entschieden nicht zu kommen?"

„Deine ganze Familie ist da und ihr seit so selten alle an einem Ort. Du solltest die Zeit mit ihnen geniessen."

Tenzin sah sie mit zusammen gekniffenen Augen an. „Das ist eine schöne Ausrede, jetzt sag mir den wahren Grund wieso du nicht gekommen bist." Sie wand sich und sein Ausdruck wurde sanfter. „Würdest du dich besser fühlen wenn Zarra und Zana mitkämen?"

Die Zwillinge setzten sich auf und schüttelten vehement die Köpfe. „Ich weiss nicht ob wir das sollten. Ausserdem bist du mit dem Gleiter hier und die Fähre kommt bis heute Abend nicht zurück."

„Oogi ist in den Ställen", erwiderte er. Als sie nicht antwortete sah er Zarra flehend an.

Sie verstand den Hinweis. „Hey Zana, las uns uns für diesen Rummel anziehen", sagte sie und stiess ihre Schwester an.

„Uh ja wir werden…uns umziehen", sagte Zana.

Als die beiden reingingen und die Tür zuzogen zog Tenzin einen Stuhl zu Pema. Er nahm ihre Hand vorsichtig in seine. „Ich möchte das du kommst weil meine Familie da ist. Ich will das sie dich kennenlernen."

Sie sah ihn an. „Was wenn sie mich hassen?"

„Sie würden dich nie hassen, weil ich dich liebe."

Sie lächelte ein wenig. „Du wirst mich nicht da hinein quatschen. Ausserdem wird sie das sein."

Tenzin seufzte. „Ja, Lin ist da, aber Sokka sagte sie muss sich bald zur Arbeit melden. Sie wird wahrscheinlich weg sein bevor wir zur Insel zurückkehren."

„Tenzin ich-„

„Pema bitte. Mach es einfach. Es ist wichtig für mich."

Er machte die erbärmlichsten Hundeaugen die er zu Stande brachte und stürzte seine Lippen. Sie lachte und stiess ihn leicht gegen die Schulter. In den Monaten in denen sie zusammen waren hatte er dieses Gesicht einige male genutzt um seinen Willen zu kriegen. „Weisst du, das wird nicht immer funktionieren Mister."

Tenzin lächelte. „Hat es heute funktioniert?" fragte er mit einem riesigen Lächeln.

Sie verdrehte die Augen. „Ja es hat funktioniert" gab sie zu.

„Nun, das ist alles was zählt."

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Als Tenzin und die drei jungen Frauen die Insel erreichten wurden sie von drei Kindern begrüsst die auf sie zu rannten. Er beugte sich hinunter und machte sich für den kommenden Angriff bereit.

„Onkel Ten, wo warst du?" fragte Emiko als sie mit voller Geschwindigkeit in ihn hineinkrachte. Tenzin stöhnte ab dem Zusammenstoss.

Neben ihm stand Iroh. „Wir haben dich gesucht", sagte er.

Itsukos fliegender Sprung war das was ihn schliesslich umhaute. „Wo bist du hin gegangen?" fragte sie und wiederholte ihre Schwester.

„Ich habe einige Freunde geholt", sagte er und sah über seine Schulter zu Pema und den Zwillingen.

Die Kinder sahen auf dann krabbelten sie über Tenzins Gesicht und rannten zu den Mädchen. „Hi. Ich bin Emiko und das sind Itsuko und Iroh."

Die jungen Frauen lachten. „Nun ich bin Pema und das sind Zana und Zarra."

Iroh sah sie an, dann zu dem jüngsten Mädchen. „Schau Koko, mehr Zwillinge", sagte er während er auf Zarra und Zana deutete dann sah er sie wieder an. „Ama und Adama sind Zwillinge."

„Oh ja?" sagte Zana. „Und wer sind sie?"

„Mein grosser Bruder und grosse Schwester", sagte Emiko bevor sie sich wieder an Tenzin wandte. „Onkel Ten, kannst du es tun, bitte?"

Tenzin richtete seinen Kragen und sah sich um. „Wo ist eure Mutter?"

„Draussen beim Haus. Sie lies uns kommen weil Oogi gesehen haben", antwortete sie. „Kannst du es tun bitte?"

Tenzin sah sich erneut um. „In Ordnung aber nicht zu lange."

Die Kinder lachten als Tenzin die Spirale unter den Kindern startete und dann wie er es bei Keahi, Ama und Adama getan hatte drehte er sie über seinem Kopf.

„Ten-ZIN!" schrie eine Stimme vom Hügel. Beim Klang der Stimme seiner Schwester senkte er den Kopf wie ein unartiges Kind und holte die Kinder hinunter in seine Arme. „Wie oft muss ich dir sagen diese Babys nicht so hoch herumzuwirbeln!" Sie zog einen Strom Wasser. „In Ordnung, du willst los, lass uns gehen weil das der einzige Weg ist wie du mir zuhörst."

Tenzin liess die Kinder hinunter und hob seine Hände beschwichtigend. „Liebe Schwester würdest du mich bitte nicht vor unseren Gästen erwürgen", sagte er sanft mit einem Lächeln.

Kya runzelte die Stirn. „Du bist so eingebildet", sagte sie, dann wandte sie sich an seine Gesellschaft und lächelte. „Also das ist Pema." Sie ging und umarmte die jüngere Frau fest. „Willkommen." Dann wandte sie sich um und tat dasselbe mit Zarra und Zana. „Willkommen." Sie trat zurück, sah die drei an und grinste. „Drei wunderschöne junge Frauen. Eine kleine Warnung, passt auf Adama auf. Er ist fünfzehn und nun ich bin sicher ihr wisst wie fünfzehnjährige Jungs sind." Sie packte Iroh und Itsukos Hände. „In Ordnung habt eine schöne Zeit." Sie wandte sich an Tenzin. „Ich sage es Izumi. Sei später bereit, du weisst was dich erwartet", sagte sie in einem bedrohlichen Ton bevor sie mit den Kindern davon ging.

Pema trat neben Tenzin. „Was soll das bedeuten?"

Er sah zu ihr hinunter. „Ein Sparringkampf. Es ist eine Art Tradition. Wenn einer von uns sechzehn wird müssen wir beweisen, das wir uns selbst verteidigen können bevor wir uns alleine auf den Weg machen dürfen. Da wir nun so viele sind ist es eine Art Teamsport. Dieses Jahr sind meine Nichte Keahi und Avani die Schwester von Iroh an der Reihe sich zu beweisen."

Die Zwillinge rannten hinzu. „Ooo, können wir mitmachen?" fragten sie gleichzeitig.

„Ich wüsste nicht wieso nicht. Manchmal wird es zu einer Schlägerei seit also bereit."

Zarra grinste. „Oh mach dir um uns keine Sorgen. Pema du machst auch mit oder?"

Tenzins Augen weiteten sich. Für ihn war Pema die zerbrechliche Blume nach der sie benannt war. „Oh, ich weiss nicht ob das eine gute Idee ist."

Sie verschränkte die Arme und beäugte ihn. „Und was soll das bedeuten?"

„Es bedeutet, dass ich nicht will das du verletzt wirst."

Sie trat näher zu ihm. „Also würde ich verletzt und sie nicht?"

Tenzin hob beschwichtigend die Hände. „Das habe ich nicht gesagt."

Pema verzog das Gesicht ab ihm und stürmte davon gefolgt von den Zwillingen. „Nun hast du es geschafft Kumpel", rief Zana mit einem Lachen über ihre Schulter.

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Adama sass gegen einen Baum gelehnt da und Kazuki lag im Gras neben ihm hörte leise zu während Avani, Keahi und Ama einige Meter weit weg miteinander sprachen. Minuten zuvor war sein kleiner Bruder gekommen und hatte sich auf seine Brust gelegt. Während Kazuki faul Irohs Rücken rieb fing der kleine Junge an einzuschlafen. Plötzlich setzte sich Adama auf. „Zuki, Kumpel sieh. Mädchen."

Kazuki hob seinen Kopf und sah auf die drei jungen Frauen die über den Hügel kamen über den Kya und die Kinder kurz zuvor gekommen waren. „Du hast keine Chance."

„Das werden wir sehen", sagte Adama als er aufsprang.

Kazuki klopfte seinem Bruder auf den Rücken „Iroh. Weisst du wer das ist?"

Der kleine Junge sah müde auf. „Sie sind Tenzins Freunde?"

Der Teenager setzte sich auf und setzte seinen kleinen Bruder auf seinen Schoss. „Erinnerst du dich an ihre Namen?"

„Zama, Zaza und Peema."

„Meinst du Pema?" fragte Kazuki mit einem verschlagenen Lächeln auf dem Gesicht.

Iroh gähnte. „Ja Pema", sagte er schläfrig drehte sich um und kuschelte sich an die Brust seines Bruders.

Sein Lächeln wurde breiter. „Oh das wird interessant. Vani, Leute kommt seht euch das an."

Die Mädchen kamen näher und Ama verdrehte die Augen. „Was ist los, ich sehe immer wieder wie mein Zwilling fertig gemacht wird."

„Oh, aber das wird besonders", sagte Kazuki und sie wandten ihre Aufmerksamkeit zu Adama.

Adama joggte zu den jungen Frauen. „Nun hallo Ladies. Ich habe euch noch nie hier gesehen."

„Wir waren noch nie hier", antwortete Zarra.

„Dann erlaubt mit euch Ladies herumzuführen." Er sah Pema an. „Hey was ist los. Du bist zu hübsch um zu schmollen. Komm schon das ist eine Party."

Pema sah zu dem jungen auf und sah die Familienähnlichkeit. „Verschwinde kleiner", sagte sie nicht in der Stimmung in die Augen zu sehen die seinem Onkel so ähnelten.

Er legte seinen Arm um sie. „Aw sei nicht so."

Sie stoppte, verschränkte die Arme und funkelte ihn an, dann wandte sie sich um als sie Gelächter aus der Nähe hörte.

„Ist das Prinz Kazuki?" fragte Zarra.

„Ja, er ist mein Kumpel. Wir sind so", sagte Adama und hielt verschränkte Finger hoch.

Tenzin über den Hügel und sah wie Adama seinen tätowierten Arm um Pema legte. Er senkte seinen Kopf, atmete aus und ging auf sie zu. Er bemerkte die anderen Teenager unter dem Baum und Kazuki der breit lächelte, total enthusiastisch.

„In Ordnung Leute, das wird gut", sagte Kazuki zu den Mädchen während er den schlafenden Iroh in seinen Armen richtete.

Tenzin ging von hinten auf Adama zu und tippte ihm auf die Schulter. Er drehte sich um. „Hey Onkel Ten." Er nahm seinen Arm von Pemas Schulter, drehte sich um und flüsterte seinem Onkel zu. „Schau Onkel ich habe hier eine lebhafte. Ich sehe dich später". Dann drehte er sich um und legte seinen Arm wieder um die junge Frau. „Also, wie gesagt, ich und mein Kumpel dort drüben wir könnten euch drei die Insel zeigen."

Nun lachte nicht nur Kazuki sondern auch die Zwillinge. Sie gingen hinüber zu den anderen Mädchen die verwirrt aussagen.

Tenzin tippte Kazuki nochmals auf die Schulter. Der Junge verdrehte die Augen. „Onkel komm schon las uns in Ruhe."

„Adama, ich werde der Dame die Insel zeigen nicht wahr Pema?"

Adamas Augen weiteten sich und er zog seinen Arm von ihrer Schulter. Seine Stimme brach als er mit hochrotem Kopf sagte: „Du bist Pema!"

Alle Teenager brachen in Gelächter aus. Adama entschuldigte sich schüchtern bei Pema und ging mit gesenktem Kopf zu der lachenden Gruppe. „Nicht witzig", schmollte er als er sich neben den Baum fallen liess.

Ama setzte sich neben ihn. „Awe komm schon Bruder das war die Beste Abfuhr aller Zeiten", lachte sie während sie einen Arm um ihn schlang und ihn leicht anstupste.

„Halt die Klappe Schwester", antwortete er als Tenzin näher kam.

Er lächelte dem erröteten Adama zu. „Hallo zusammen", sagte er. „Nun, ich denke ihr wisst das dies Pema ist. Das sind Zarra und Zana", sagte er und deutete auf die Zwillinge. Dann fing er an die anderen vorzustellen. „Nun ihr habt Adama kennengelernt und das ist Ama."

Pema sah wie der beschämte Junge seine Hand hob und leicht winkte. Er hatte einen Irokesen aus sehr dicken lockigen Haaren. Er hatte grau blaue Augen, leicht gebräunte Haut und ein riesiges Sonnentattoo mit einem Wassersymbol darüber auf seinem Oberarm, ein grosses Erdzeichen in der Mitte und ein Luftsymbol darunter.

Ama und Adama waren sich so ähnlich wie Zwillinge verschiedenen Geschlechts sein konnten. Sie hatte die gleichen dicken schwarzen Haare und ein Lächeln wie ihr Grossvater. Der einzige Unterschied zwischen ihr und ihrem Bruder waren die Augen, ihre waren bernsteinfarben und die Wellen im Zentrum ihres Tattoos waren auf der anderen Schulter.

„Das sind Keahi, Kazuki und Avani", fuhr er fort. Tenzins älteste Nichte war bezaubernd schön. Sie war eine ältere Version der kleinen Emiko: gewellte braune Haare, blasse Haut und stürmische graue Augen.

Pema fühlte sich als hätte sie Kazuki und Avani schon ihr ganzes Leben lang gesehen. Ihre Grossmutter hatte offizielle Bilder und Gemälde von fast allen Erwachsenen Mitglieder der Familie. Es war einfach zu sehen mit wem sie verwandt waren. Kazuki sah aus wie eine grünäugige Version seines Vaters während Avani eine weibliche Ausgabe ihres Grossvaters war.

„Schön euch alle kennenzulernen", sagte Pema dann legte Tenzin einen Arm um ihre Taille und führte sie gefolgt von Zarra und Zana davon. „Ich bin noch immer ziemlich wütend auf dich Mister", flüsterte sie ihm rau zu. „Aber das war ziemlich witzig."

Die Zwillinge traten neben das Paar. „Dein Neffe ist süss, bist du sicher das er erst fünfzehn ist?" fragte Zarra.

Tenzin lachte. „Absolut."

„Nun, sag ihm wenn er Volljährig wird soll er mir eine Nachricht schreiben", sagte Zana und zog einen bösen Blick von ihrer Schwester auf sich.

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Tenzin machte sich daran Pema dem Rest seiner Familie und engen Freunden vorzustellen. Sie war überrascht wie nett und einladend alle waren. Sie war auch überrascht wie gut all diese wichtigen Leute ihr Privatleben aus den Nachrichten raushalten konnten. Sie hätte nie erwartet das Stadtrat Sokka und Chief Beifong seit dreissig Jahren ein Paar waren. Aber egal wie süss sie alle waren nichts konnte sie vor dem Moment beruhigen den sie am meisten fürchtete. Tenzins Mutter zu treffen.

Pema hatte Katara schon oft gesehen, aber sie war noch nie wirklich in ihrer Nähe gewesen. Was die Leute über sie sagten wiedersprach sie heftig. Einige sagten sie sei die netteste Person die sie kannten, während andere sagten das sie eine Kraft war mit der man rechnen musste und das selbst der Avatar und der Feuerlord Angst vor ihr hatten. Es gab sogar Gerüchte das sie diejenige war die Republica, den südlichen Wasserstamm und die Feuernation aus dem Schatten führte während alle anderen nur Galionsfiguren waren.

Tenzins beruhigte sie auch nicht. Die Art wie er über seine Mutter sprach machte es klar das er ein Mama Junge war und die Mütter solcher Männer nun keine Frau wäre je gut genug für sie. Kurz gesagt Pema hatte Todesangst.

Als sie den Avatar und seine Frau schliesslich fanden sassen sie am Strand. Sie kicherte als er ihr etwas ins Ohr flüsterte dann schlang er seine Arme um sie und zog sie näher. Tenzin fuhr mit der Hand über sein Gesicht und stöhnte. „Vater, Mutter bitte. Wir haben Gäste überall auf der Insel. Könnt ihr euch nicht für einen Tag beherrschen?"

Aang winkte mit seiner freien Hand und sagte: „Nein", abfällig ohne ihn auch nur anzusehen, dann hörte er ein unverkennbares Lachen. „Hi Pema", sagte er als er endlich über seine Schulter sah. Er stand auf und streckte seine Hand aus um Katara auf zu helfen. „Und du hast Freunde mitgebracht. Willkommen."

„Hallo Avatar Aang", sagte die drei mit einer leichten Verbeugung.

Tenzin legte seine Hand auf Pemas Rücken „Pema das ist meine Mutter Katara. Mutter das ist Pema."

Die junge Frau verbeugte sie nervös. „Es ist schön sie endlich kennenzulernen Meister Katara", sagte sie mit einem leichten Zittern in der Stimme.

Katara sagte nichts, sie stand nur da, die Arme verschränkt, lehnte sich leicht zur Seite und sah Pema für eine Weile einfach nur an. Ihr Ausdruck war undurchschaubar. Pema war so nervös das sie beinahe anfing zu zittern, dann geschah es. Katara lächelte und umarmte sie. „Willkommen Pema. Also du bist die junge Frau die meinen Tenzin so glücklich macht. Es wurde Zeit das er dich herbringt."

Katara fühlte wie sich Pema in ihren Armen entspannte als sie die Umarmung erwiderte. „Ich freue mich auch sie kennenzulernen", seufzte sie in das offene graumelierte Haar der Wasserbändigerin.

Katara ging zurück zu ihrem Mann und er schlang umgehend seine Arme um sie. „Die Sparring Auswahl beginnt bald. Es geht ein Gerücht auf der Insel herum, dass ihr mitmachen werdet. Hat mein Sohn euch gesagt auf was ihr euch einlasst?"

„Ja", antwortete Pema. „er sagte es kann ziemlich hart werden." Sie warf Tenzin einen Blick zu. „Es ist für ihn in Ordnung wenn Zarra und Zana mitmachen, aber er hat das Gefühl das ich es nicht sollte."

Katara sah ihren Jüngsten enttäuscht an. „Schäm dich Tenzin. Wenn sie mitmachen will bedeutet das sie kann sich selbst beschützen."

Tenzin senkte seinen Kopf. „Ja Mutter." Dann drehte er sich um als er Stimmen von den Stufen hörte.

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Der Kampf begann mit der üblichen Aufteilung, die beiden sechzehnjährigen, Keahi und Avani gegen die älteren Meister; Aang, Toph, Katara, Zuko und Sokka. Tenzin ging automatisch zu den Teenagern weil er der einzige andere Luftbändiger war. Die Mädchen wählten Kimi als ihre Wasserbändigerin und Bumi als ihren Krieger. Mit den Teams ausgeglichen fingen sie mit einer Schulhofauswahl an.

Die älteren wählten schnell Izumi, was das andere Team zum Stöhnen und Hände verwerfen brachte. Avani rief ihren Vater, Kyu und Kya wurde auf Izumis Drängen gerufen.

Die zwei schlugen ein. „Wir kriegen dich Tenzin!" rief Kya während Izumi die Bewegung für Ich hab dich im Auge machte.

Am Ende der Auswahl hatten die Teenager Ama, Adama und Kazuki gewählt während die älteren Philo und Zana hatten. Zwei waren übrig Pema und Zarra. Tenzin sprach schnell. „Wir nehmen Pema."

Sie runzelte die Stirn ab ihm. „Nein werdet ihr nicht", sie wandte sich an das andere Team. „Wenn ich mich wollt würde ich gerne zu euch kommen."

Toph lächelte wissend. „Komm her kleine." Sie fühlte wie sie alle ansahen. „Vertraut mir. Es ist eine gute Wahl."

„In Ordnung", verkündete Aang. „Zieht euch alle um. Wir treffen uns hier in etwa einer Stunde wieder."

„Kommt Mädchen", sagte Katara zu Pema und den Zwillingen. „Lasst uns etwas zum Anziehen für euch finden. Ich möchte nicht das diese schönen Kleider ruiniert werden."

Aang ging zu Toph. „Also was weisst du über Pema?" fragte er.

Sie lächelte. „Du weisst das diese beiden Mädchen Ty Lees Nichten sind."

„Nein, wusste ich nicht."

„Ja und das andere Mädchen, Ty Lee hat mir erzählt das sie beinahe jeden Sommer mit ihr und den Mädchen verbracht hat."

Aang lachte. „Ah ich verstehe. Nun ich weiss nicht was Ten getan hat aber er steckt tief in Schwierigkeiten."

„Ziemlich", lachte Toph.