XIX

"Hat dich jemals jemand so angefasst?"

C:"Dies war einer der Momente, in denen ich meine Mutter sehr vermisste. Und einer der wenigen Momente, in denen ich wirklich sehr verletzlich war. Eine für mich fremde Person so hinzugeben."

M:"Es war die Umarmung und das Mitgefühl, was sie dir entgegen brachte, weshalb du es dann doch zugelassen hast."

C:"Ja, ich denke schon. Aber auch mein Gewissen ihr gegenüber. Ich war schuld daran, dass sie dort hockte und sich den anderen nicht beweisen konnte."

M:"Aber das hat ihr nichts ausgemacht, wie du sagtest."

C:"Ne richtig, aber dennoch war es einfach eine blöde Situation. Jedenfalls ging es am nächsten Tag wieder zurück. Und einige Tage später stand auch schon mein Geburtstag an." 'runzelt die Stirn und schaut zu Boden.'

M:"Oh cool. Erzähl, gab es eine große Party?"

C:"Leider ja. Sam und Leo hatten da was organisiert und Clair mit eingeweiht."

M:"Leider? War es kein guter Geburtstag?"

C:"Doch an und für sich war es sehr nett. Es war nur mein erster Geburtstag unter völlig anderen Personen. Und ganz anders, wie ich ihn sonst verbracht habe."

M:"Erzähl uns mehr davon. Wie lief es ab."

Die Jungs haben mich am Abend mit in die Bar von Beth geschleppt und auch Clair war schon anwesend. Sie hatte sich wieder sehr hübsch hergerichtet, nur dieses Mal trug sie ihre Haare komplett offen. Selbst die Kameraden, die ich in Costa kennengelernt habe, waren mit anwesend. Auch Ashley und Liz waren da.

"Hey Cloud, alles Gute zum Geburtstag.", sagte Tarek und drückte mir einen Drink in die Hand.

'Okay, Tarek hat es allen gesagt, dass ich Geburtstag habe, denn er war der einzige, der es von allen wusste.'

"Danke Tarek.", bedankte ich mich recht widerwillig bei ihm und nahm ihm meinen Drink ab. "Das hätte nicht nötig getan, es allen hier zu verraten."

Tarek lächelte nur und zuckte mit seinen Schultern.

"Ach was soll's, ich hatte was bei dir gut zu machen. So eine richtige Geburtstagsfeier hast du, soweit ich weiß noch nie gehabt."

"Hab es auch ehrlich gesagt nie vermisst.", entgegnete ich ihm leise. Ich nippte an meinem Drink und schaute mich weiter um, um mich dann im nächsten Moment an die Bar neben Clair zu setzen. Sie unterhielt sich grad intensiv mit Beth über ein familiäres Thema. Sanft strich ich mit meiner Hand über ihren Rücken und begrüßte sie, um mich dann im nächsten Moment neben ihr zu setzen. Sie lächelte mir zu und auch ihre Hände schienen nach mir zu suchen.

"Wie schön, dass du da bist, Cloud und alles Gute.", sagte sie und legte ihre Hand auf meinen Oberschenkel. Sie rückte etwas näher an mich und begann mir was ins Ohr zu flüstern.

"Wenn du willst, gebe ich dir dein Geschenk später, wenn wir alleine sind."

Ihre Worte waren reinster Zucker in meinen Ohren, dazu ließ sie ihre Hand noch weiter meinen Schenkel hoch fahren. Ich schluckte und merkte, wie ich rot wurde. Mein Herz raste wie wild. Sie hielt mich nicht fest, aber dennoch hatte sie mich.

"Ich freue mich schon jetzt darauf.", hauchte ich ihr entgegen.

"Ich weiß.", sagte sie frech grinsend und drückte ihre Lippen auf meine.

Aus einem zarten Kuss, den sie mir gab, wurde langsam ein leidenschaftliches Zungenspiel. Ein kurzer Blick zu Beth rüber verriet mir, dass sie uns gerade sehr deutlich beobachtet. Beth grinste nur und begann weiter Gläser zu spülen.

"Clair, lass ihn doch mal Luft holen. Nicht, dass er hier gleich vom Barhocker fällt."

Clair erschrak etwas und löste sich von uns. Auch ich holte Luft und sah, dass Clair mittlerweile komplett auf meinem Schoß saß.

'Wann ist sie raufgeklettert? Ich habe es nicht mitbekommen.'

Auch sie wirkte leicht verwirrt und hatte etwas Röte auf den Wangen. Ich lächelte verlegen und kratzte mir am Hinterkopf.

"Ich glaube, wir halten hier erstmal auf, oder?", fragte ich und nahm einen kräftigen Schluck von meinem Drink. Clair nickte verlegen, rutschte von meinem Schoß und richtete ihr kleines Schwarzes wieder zurecht. Dabei ließ sie ihren Blick nicht von meinem Schoß, dort wo sie grad gesessen hatte.

"An diesen Platz dort könnte ich mich gewöhnen.", flüsterte sie eher zu sich selbst als das es für mich bestimmt wäre.

"Was meinst du?", fragte ich nach und bekam von ihr nur ein etwas geschocktes Lächeln.

"Ach nichts, ich fasel grad nur so vor mich hin. Bin kurz mal weg. Brauche etwas frische Luft."

Ohne darauf zu reagieren, verschwand sie durch die Tür und ich schaute ihr hinterher.

"Worauf wartest du, lauf ihr nach Cloud.", riss mich Beth aus meiner Starre.

"Warum? Sie kommt doch gleich wieder. Sie braucht nur etwas frische Luft."

Beth lächelte nur, ging ihrer Arbeit nach und fing an mit mir zu quatschen. Sie fragte mich, wie meine Mission verlief und ob zufällig ein oder mehrere SOLDATEN mit dabei waren. Ich berichtete ihr von meinem Abenteuer und auch, dass ich schuld daran bin, dass Liz zur Zeit etwas eingeschränkt ist.

"Ja, also es waren schon SOLDATEN mit dabei. Ein 1- Rang und zwei 3-Rang."

Als ich den 1- Rang erwähnte flackerten ihre Augen auf und sie begann weiter zu fragen.

"Sah der vom 1-Rang dem Mann ähnlich, der vor einigen Wochen hier war, um seinen Schützling hier abzuholen? Du weißt schon den einen Abend, als du mit Clair auch hier warst. Erinnerst du dich?", bohrte sie nach.

"Das kann ich dir leider nicht genau sagen. Ich habe sie nur aus der Ferne gesehen. Warum fragst du Beth?"

Traurigkeit lag in ihrem Gesicht. Ich hakte nach und fragte sie noch einmal.

"Ach Cloud, nichts weiter. Ich habe von diesem Mann leider länger nichts mehr gehört."

Tränen bildeten sich in ihren Augen.

"Du vermisst ihn?"

Sie seufzte und ließ ihren Kopf hängen.

"Ja, das tue ich. Sehr sogar. Nur leider bekomme ich nichts zu hören, wenn was passiert wäre. SOLDAT ist alles geheim und verschlossen."

Sie vermisste ihn nicht nur, ich war mir sicher, sie liebte ihn sogar. Ihre Verzweiflung verriet es.

Beth vergoss Tränen, die sie sich aus ihrem Gesicht wischte, um im nächsten Moment ihre Verzweiflung runter zu schlucken.

"Oh man, jetzt heule ich dir hier was vor. Ich will dich damit auch nicht belasten. Aber als ich dich grade mit Clair so beobachtet habe, merkte ich doch sehr das ich diesen Kerl verdammt stark vermisse. Als er ging, sagte er, es sei etwas Wichtiges, was er zu erledigen habe und er kann darüber leider nicht sprechen. Er versprach mir, aber sobald er zurück ist, wäre ich die erste, die es weiß. Aber mittlerweile glaube ich da nicht mehr dran. Seit ich ihn das letzte mal gesehen habe, sind nun knapp 8 Wochen vergangen."

'Wow, 8 Wochen schon wartet sie auf ein Lebenszeichen.'

"Das ist eine ganz schöne Zeit, die du nun schon auf ihn wartest. Aber im Grunde bin ich genau so ein Idiot."

Sie schaute mich viel fragend an. Überrascht über meine Aussage.

"Wieso was meinst du?"

"Naja, in meiner Heimat Nibelheim sitzt glaub ich auch eine Person, die sehnsüchtig darauf wartet, etwas von mir zu hören. Nur ich habe es bis heute nicht geschafft, ihr zu schreiben.", begann ich ihr zu erzählen. Beth stemmte ihre Hände in ihre Hüften und schaute mich etwas herablassend an.

"Worauf wartest du denn noch? Seh zu, dass du der Person schreibst, bevor es zu spät ist."

'Zu spät?'

"Ich weiß auch nicht so genau, was mich davon abhält. Aber ich weiß das ich sobald ich SOLDAT bin, ihr schreiben werde. Ich habe es ihr versprochen. Ich habe ihr mein Wort gegeben, wenn ich SOLDAT bin, ihr zur Hilfe komme wenn sie in Schwierigkeiten stecken würde."

"Ein schönes Versprechen. Aber ich glaube, sie würde gerne so schon wissen, wie es dir geht. Und mal so ganz nebenbei. Ob nun SOLDAT oder nicht, das spielt hier keine Rolle. Sie möchte nur wissen, ob sie sich auf dich verlassen kann. Aber, im Augenblick muss ich dir recht geben, bist du ein Idiot."

Sie sah mich mit ernster und finsterer Miene an. Ich fühlte mich gerade richtig mies und wollte am liebsten verschwinden, da kam Liz mit Ashley und Sarah an die Bar. Ashley bestellte sich einen Drink bei Beth für sich und Sarah, während Liz sich einfach nur zu mir setzte. Sie gratulierte mir zum Geburtstag und fing einen kleinen Plausch mit mir an, bis sie merkte, dass ich abgelenkt war. Ich war damit beschäftigt, Ashley zu beobachten, wie sie sich mit Beth unterhielt.

"Also ich hätte nie gedacht, dass Ashley lächeln kann.", bemerkte ich und staunte darüber.

"Klar, das kann sie. Und ihr steht es total gut.", antwortete Liz mir dann und schaute auch hinüber.

"Sieht so aus, als ob sie mit Beth flirtet. Oder irre ich mich."

Liz kicherte bei meiner Bemerkung und legte lässig ihren Arm um meine Schulter.

"Nein, da irrst du dich nicht. Sie tut es wirklich. Beth gefällt ihr. Kann man ihr aber auch nicht verübeln. Beth ist schon echt eine Wucht."

Mir stockte der Atem. Sie stand tatsächlich auf Frauen. Gut ihr äußeres verriet es schon in gewisser maßen. Sie trug ihr Haar recht kurz und lieber Hose als Rock. Allein ihre Ausdrucksweise war zum Teil nicht ganz Ladylike.

"Sie steht also auf Frauen?"

"Es ist bei ihr unterschiedlich. Mal bevorzugt sie Frauen, mal auch Männer.", erzählte Lizz weiter und begann zu lachen. "Gut, es ist nicht nur bei ihr so. Auch ich habe diese Neigung."

'Hilfe, wo bin ich hier gerade? Kann mich hier bitte jemand rausholen?'

Ich spürte, wie Panik durch meine Adern floss. Alle meine Muskeln waren angespannt und bereit zu fliehen.

"Hey, was macht ihr denn hier? Cloud sieht aus, als wäre ihm sonst was über die Leber gelaufen.", krehtschte Clair dazwischen und umfasste mich um meine Taille. Wieder durchzog gefühlt ein Stromschlag durch meine Knochen. Diesen ständigen Körperkontakt war ich absolut nicht gewohnt und werde es auch nie werden.

Liz fühlte sich von Clair etwas angefahren und nahm ihren Arm von mir und lächelte etwas verlegen. Aber die ganze Situation löste sich schnell und die Mädels unterhielten sich über banale Sachen. Für mich höchst uninteressant, weshalb ich mich etwas zurückzog. Es herrschte im Allgemeinen lautes Geplaudere, untermalt mit leichten Country Klängen der Jukebox. Ich setzte mich abseits von allem an einem viere Tisch und schaute abwesend durch die Gäste. Kurze Blickkontakte tauschte ich mit den noch anwesenden Personen aus. Sam stand mit Leo und seiner Dame ,die er zur Zeit Datet, neben der Tanzfläche. Die drei unterhielten sich. Ein kurzer Moment traf meinen Blick auf Sam. Ich schwenkte weiter rüber zur Bar und merkte, dass Beth mich ansah. Ein senken ihres Blickes auf mein Glas machte mir den anschein, das sie fragte ob ich noch was haben möchte. Ich lächelte und nickte ihr zu. Sie lächelte zurück und machte sich daran, einen neuen Drink zuzubereiten. Kurz darauf kam sie persönlich mit zwei Drinks an meinen Tisch und setzte sich kurz.

"Du magst den Lärm und den Trubel nicht so, richtig? Stört es dich, wenn ich mich kurz zu dir setze?"

Ich verneinte mit einem leichten Kopfschütteln.

"Nein, ich bin es allgemein nicht so gewohnt. Ich war die meiste Zeit meines Lebens bisher immer allein. Auch diesen engen Körperkontakt ist für mich so ungewohnt. Ich kenne es einfach nicht."

'Versuchte ich gerade ein Gespräch mit Beth anzufangen?'

Sie schien genau wie ich darüber etwas überrascht zu ein. Bisher war ich immer derjenige, der nur zuhörte und kaum etwas sagte.

"Es ist für dich was total neues. Das ist normal. Das wird besser und du lernst damit umzugehen. Und du solltest vielleicht öfter mal etwas trinken. Das öffnet deinen Mund etwas mehr. Ich finde es gut. Man hört dir gerne zu.", sprach sie und schwenkte ihr Drink im Glas.

Sie hatte recht. Der Alkohol im Drink machte einen wirklich etwas lockerer.

"Und was ist das nun mit dir und Clair? Was ernsteres? Oder nur ein Flirt?"

'Fragt sie mich gerade ernsthaft aus, was es ist zwischen uns?'

Ich zögerte und überlegte, bedacht zu antworten, da fiel sie mir schon ins Wort.

"Clair hat dich echt gern. Aber du erzähltest vorhin, dass in deiner Heimat jemand auf dich wartet. Weiß sie von ihr?" Beth klang sehr ernst. Verständlich, Clair ist ihre Nichte.

"Nein, ich habe ihr bisher noch nichts von Ihr erzählt." Während ich Beth diese Worte sagte, schaute ich zur Bar rüber, wo Clair noch immer mit Lizz im Gespräch war.

"Es ist kompliziert. Ich mag sie auch, so ist es nicht. Aber ich befürchte sie empfindet mehr als ich."

Beth nickt wissend und schaute mich durchdringend an.

"Das denke ich nämlich auch. Aber bitte tue mir den Gefallen und sag es ihr. Sag ihr, wenn es von dir wirklich nicht mehr als ein Flirt oder Liebelei ist. Ich mein du bist jung und vermutlich ist das alles für dich neu und aufregend. Aber verletzt sie nicht und lass sie hinterher fallen wie ne heiße Kartoffel. Das hat sie schon einmal durch."

Ich nickte nur und schaute wieder rüber zur Bar. In diesem Augenblick bemerkte Clair, dass ich mit Beth am Tisch saß und wir beide zu ihr schauten. Clair beendete lächelnd das Gespräch und kam auf mich und Beth zu.

"Sag es ihr, versprochen?", flüsterte Beth mir zu, ich nickte und gab ihr mein Versprechen, darauf zu achten, Clair nicht zu verletzen. Clair setzte sich eng neben mich und legte wieder ihre Hand auf meinen Oberschenkel.

Auch sie war gut angetrunken und etwas lockerer drauf. Sie schmiegte sich an mich und legte ihren Kopf an meine Schulter. Sie begann mir Worte ins Ohr zu flüstern, sie klangen wie Zucker schmeckt. Ihre Worte ließen mich dazu verleiten, meinen Arm um sie zu legen und sie zu küssen. Sie wehrte sich kein bisschen dagegen. Im Gegenteil, sie verlangte mehr. Bestimmend suchte ihre Hand von meinem Oberschenkel meinen Schritt.

Ich biss ihr während des Kusses leicht in die Lippe, als ihre Hand mich dort berührte. Sie löste sich vom Kuss und grinste frech. Ihr schien meine Reaktion auf ihre Berührung zu gefallen.

"Bekomm ich gleich mein Geschenk? Kann es kaum abwarten.", knurrte ich.

Sie stand auf und nahm meine Hand.

"Ja, dann musst du mit kommen."

Sie hat es nicht mal komplett ausgesprochen, da stand ich ihr schon auf den Fersen und begann sie wieder zu küssen.

Heiß und innig ließ sie sich in den Kuss fallen und genießte diesen Augenblick, den wir hatten. Ihren Körper presste sie mir entgegen. Sie griff nach meiner Hand und legte sie sanft an ihre Brust um sie dann leicht zu drücken.

"Fass mich ruhig an, Cloud.", hauchte sie in den Kuss. "Ich will deine Hände überall auf mich spüren."

Ich nickte keuchend und drückte sie leicht von mir, um ihr zu signalisieren, dass wir gerade auf dem Weg waren, uns zurückzuziehen.

"Ich habe ein Zimmer bei Beth über der Bar. Lass uns dort zurückziehen."

Ohne große einwände folgte ich ihr. In der Wohnung von Beth ging es weiter heiß her. Aus irgendeinem Grund war ich nicht mehr zu bremsen. Sie machte mich wahnsinig. Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und begann sie wieder wild und innig zu küssen. Ihre Hände begannen an mein Hemd zu zerren, offensichtlich versuchte sie es zu öffnen. Ich löste mich vom Kuss und half ihr dabei, doch ihre Hände suchten weiter. Sie griffen nach mein Hosenbund und versuchten die Schnalle meines Gürtels zu öffnen.

"Wer es wohl gerade kaum erwarten kann, hier etwas zu öffnen..", neckte ich sie leicht, da sie sich in der Aufregung etwas schwer tat mit meiner Gürtelschnalle. Etwas frustriert schaute sie mich an.

"Eure Hosen und Gürtelschnallen sind mir ein Rätsel. Komm, wir gehen in mein Zimmer, nicht dass Beth überraschend hoch kommt."

Während sie es sagte, schlüpfte sie aus ihren Schuhen, ging in Richtung ihres Zimmer und zog noch während des Laufens ihr kleines Schwarzes über den Kopf. Ich folgte ihr stumm ins Zimmer.

Dort saß sie nun, nur in Unterwäsche bekleidet, auf ihrem Bett. Ich stellte mich vor ihr vors Bett und schaute ihr in die Augen. Ihre Hände strichen über meinen Oberkörper, während sie mein Hemd über meine Schulter streifen ließ. Eine süße Röte lag über ihren Wangen, während sie sich zärtlich auf die Unterlippe biss. Sie bot mir einen wunderschönen Anblick, welcher das Pochen in meinem Schritt intensiver werden ließ. Ihr Blick bettelte darum, mich auszuziehen. Ich griff an meine Schnalle und zögerte etwas.

"Was ist los? Warum zögerst du? Geht es dir doch zu schnell?", fragte sie mich und schaute mich an.

Ich schüttelte den Kopf, denn ich wollte es wirklich so sehr. Also begann ich breit grinsend meine Hose zu öffnen. Ihre Augen beobachteten meine Hände ganz genau, doch kaum hatte ich meine Hose geöffnet, sprang sie knurrend auf und ließ eine ihrer zarten Hände in meine Shorts gleiten.

Leicht stöhne ich auf, als ihre Hand mich berührte und fest umfasste. Sie lächelte zufrieden. Es schien ihr zu gefallen, was sie gerade in der Hand hielt. Weiter fordernd fing sie an mich zu küssen und ich ließ auch meine Hände über ihren Körper wandern. Sie bearbeitete mich und zog meine Shorts samt Hose weiter runter, bis diese letztendlich mit einem dumpfen Knall auf den Boden fällt.

"Hat dich jemals jemand so angefasst?", hauchte sie, während sie ihre Reibung beschleunigte.

"Nein...nicht soo...", entgegnete ich ihr stöhnend.

Verdamt was sie da tat, fühlte sich unglaublich gut an. Im nächsten Moment ließ sie von mir los, um sich ihr Höschen und BH auszuziehen und sich danach am Nachtschränkchen zu schaffen, um etwas zu suchen. Ich nutzte die kurze Gelegenheit um mich gänzlich aus meiner Hose samt Schuhe zu befreien, um es mir dann neben ihr aufs Bett bequem zu machen.

"Da ist es ja. Ich wusste doch, ich hab noch welche.", stieß sie erleichtert aus und hielt ein kleines silberfarbenes Tütchen freudestrahlend hoch.

"Was ist das?", fragte ich sie unsicher und schaute skeptisch das Tütchen in ihrer Hand an. Sie grinste frech und schmiegte ihren nackten Körper eng an meinen.

"Was das ist? Eine Lümmeltüte." Sie lachte und begann es auf zu reißen. "Das erlaubt uns, dies hier zu tun, ohne etwas zu riskieren, was wir beide sicherlich nicht wollen."

'Ah, nun leuchtete es mir wieder ein. Ich verstand was sie meinte.'

Sie packte es aus und fing an, es mir über meinen pochenden Schwanz zu ziehen. Wieder reibte sie mich, was mich stöhnen ließ.

"Fass mich ruhig an, Cloud...", hauchte sie in mein Ohr, um dann meine Hand zu nehmen und diese an ihre empfindlichste Stelle zu legen. Warm und feucht fühlte sie sich an. Vorsichtig bewegte ich meine Finger und begann sie zaghaft zu massieren. Sie stöhnte und saugte sich an meinem Hals fest.

"Genau so, das mag ich.", keuchte sie, rollte sich auf den Rücken und öffnete ihre Schenkel nun gänzlich. Instinktiv stemmte ich mich auf und positionierte mich über sie.

'Was sollte ich nun tun?'

Fragend schaute ich sie an und beobachtete ihre Reaktion. Sie schien es an meinem fragenden Blick gesehen zu haben, dass ich mir nicht sicher war, wie ich vorgehen soll.

"Soll ich dich führen?", fragte sie keuchend mit einem Lächeln. Ich nickte nur ebenfalls keuchend. Wieder griff eine ihrer Hände nach meinen Schwanz. Jedesmal wenn sie das tat, erschrak ich und stöhnte auf. Eine angenehme Wärme spürte ich an meiner Spitze.

"Lass dich reingleiten, Cloud.", flüsterte sie leise.

Ich gehorchte ihrer Anweisung und ließ mich in sie rein gleiten. Sie stöhnte freudig auf und umschloss ihre Schenkel fest um meine Hüfte. Überwältigt von ihrer Hitze, die mich vollkommen umschloss, verlor ich kurz die Orientierung.

"Cloud, alles in Ordnung?", fragte sie und kraulte meinen Nacken.

"Ich denke schon, bei dir denn alles okay?", rang ich nach Worten und versuchte, irgendwas Negatives in ihrem Gesicht zu finden.

Aber Fehlanzeige.

Sie lächelte sanft und gab mir zu verstehen, dass ich mich um sie nicht zu Sorgen brauche. So fühlte es sich also an. Vorsichtig versuchte ich mein Gewicht zu verlagern und bewegte dadurch leicht meine Hüfte. Clair reagierte darauf mit einem lustvollen Stöhnen und ließ dabei ihre Hände über meinen Rücken wandern, um letztendlich an meinem Po zu ruhen. Genau das schien sie zu wollen. Ich wiederholte diese Bewegung. Mit jedem kleinen Stoß, den ich ihr gab, verlangte sie mehr. Ihre Finger drückten sich fest in mein Gesäß. Ihren Kopf hat sie weit nach hinten gestreckt und legte mir somit ihren zarten Hals frei. Sie streckte ihren ganzen Körper mir entgegen. Wieder und wieder hob und senkte ich meine Hüfte. Auch mir gefiel das Gefühl der Reibung in ihrer feuchten Wärme, was mich keuchen und knurren ließ.

"Du fühlst dich unglaublich gut an.", knurrte sie und ließ mich ihre zarten Fingernägel an meinem Rücken entlang spüren. Mal sanft und mal weniger sanft. Aber mir gefiel es sehr, was sie tat und setzte einen Gang mehr ein. Ich verteilte Küsse an ihrem Hals. Sanft und ab und an knabbert ich leicht an ihrer zarten Haut, während meine noch zuvor zarten Stöße kräftiger und härter wurden.

Das Geräusch feuchter aufeinander klatschender Haut untermalt von Keuchen, Knurren und Gestöhne hallte durchs Zimmer. Clair schrie und bäumte sich unter mir auf und krallte sich an meine Schulter fest. Auch ich kam plötzlich und schnell, stöhnte laut auf und griff krampfhaft in das Kopfkissen. Ich spürte, wie in Wellen mein Orgasmus über mich rollte und ergoss mich in ihr. Zitternd ließ Clair von mir los. Selbst ihre eben noch fest angespannten Schenkel an meiner Hüfte ließ sie nun schlaff ins Bett fallen. Ihren ganzen Körper ließ sie fallen. Ich zog mich aus ihr und entspannte auch etwas.

"Dort auf dem Nachtschränkchen liegen Tücher.", keuchte sie, als wäre sie grad Marathon gelaufen. Ich entdeckte die Tücher und machte mich sauber, um mich im nächsten Moment zu ihr ins Bett zu legen. Sie kuschelte sich zufrieden an mich und schlief kurz darauf ein. Auch mir fielen kurz darauf die Augen zu. Noch nie zuvor fiel mir das Einschlafen so leicht wie in diesem Moment.