XXI

"Gescheiterte Prüfung und ein seltsames Geständnis"

M:"Krass. Heftig. Weißt du, ob diese Praktik noch betrieben wird? Werden SOLDATEN noch ausgebildet?"

C:"Ich denke schon, aber nicht in diesem Ausmaß. Reeve Tuesti leitet das Unternehmen WRO. Soweit ich weiß werden dort Soldaten ausgebildet."

M:"Stimmt, ich habe auch schon davon gehört. Wäre das nichts für dich?"

C:"Nein, ich bin zufrieden mit dem, was ich mache. Pakete ausliefern und ab und an 'Alleskönner' Aufträge, beschäftigen mich zu genüge."

M:"Alleskönner Aufträge? Was meinst du denn damit?"

C:'schmunzelt leicht' "Ah, ist wieder so ein kleiner Insider. Es gab eine kurze Zeit, da tat ich so einiges für Gil. Kleine Söldner Aufträge und so. Ich war damals als 'Alleskönner' in den Slums bekannt."

M:"Ach du warst das? Kann sein, dass ich damals was von dir gehört hatte. Stimmt, wo du das sagst, du warst wirklich in aller Munde."

C:"Ja, ich würde behaupten, es hält mich fit." 'Klopft sich auf die Schulter und grinst auf seinen Bauch'

M:"Ich glaube ,du bist der Fitteste hier von allen Anwesenden."

C:"Tja, muss auch. Wenn ich dem nicht nachgehen würde, bei dem guten Essen zu Hause,..."

M:"Oh ja, kochen kann Tifa. Ich habe mir auch schon des Öfteren bei ihr was geholt."

C:"Fluch und Segen zugleich." 'lacht'

M: 'lacht mit' "Wie ging es weiter. Warst du ab da SOLDAT?"

C:'schüttelt den Kopf und wird wieder ernster.' "Nein, im Grunde war ich nie SOLDAT."

M:"Aber du besitzt doch alle Merkmale eines SOLDATEN."

C:"Ja, das ist richtig. Körperlich bin ich es auch. Aber offiziell war ich es nie. Ich bin durch andere Umstände zum SOLDAT geworden. Ich erzähle gerne weiter."

M:"Klar sehr gerne."

Als ich wieder zu mir kam befand ich mich in einem Bett der Krankenstation. Völlig dehydriert und total fertig öffnete ich vorsichtig meine Augen nur einen Spalt weit. Ein monotones gepiepe lag in meinen Ohren. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die sanfte Helligkeit der Deckenleuchte. Rechts von mir ein Monior der sehr wahrschleich meine Vitalwerte aufzeichnete. Meinen Blick ließ ich weiter schweifen und erblickte haufenweise Verkabelungen.

'Was ist passiert? Wie bin ich hierher gekommen?'

Nein viel wichtiger wahr,

'Habe ich es geschafft und bin SOLDAT?'

Weit entfernt nahm ich eine Gestalt wahr die im Raum umher lief. Ich versuchte herauszufinden wer oder was es war, doch es fiel mir kläglich schwer. Mein Körper fühlte sich leblos an. Ich versuchte tief durch zu atmen, doch auch das viel mir schwer. Kein Wunder, denn es lag eine Beatmungsmaske über meinem Gesicht.

Panik.

Panik stieg auf, als ich weiter an mir runter sah. Meine Arme blau und grün zerstochen. Mein gesamter Körper übersät von Prellungen. Die umherlaufende Gestalt bemerkte meine Panik und kam auf mich zu. Sanfte Hände berührten mich, als ich das vertraute Gesicht von Clair erblickte. Ich konnte es nicht unterdrücken, aber meine Tränen flossen nur so dahin.

"Schsch...ganz ruhig Cloud. Du bist wieder wach. Sehr gut. Aber schlaf ruhig noch etwas. Es dauert noch etwas, bis du wieder komplett aus der roten ZONE bist.", sprach sie sanft zu mir und strich einzelne Strähnen meines Haares aus meinem Gesicht.

Genau wie bei meinem Körper habe ich genauso wenig die Kontrolle über meine Stimme. Ich wollte zu ihr sprechen, aber konnte es nicht. Dennoch versuchte ich ihr über meine Augen zu vermitteln, was mir auf der Zunge lag.

'Clair, bitte sag mir, hab ich es geschafft? Hab ich es überstanden?'

Sie lächelte gequält und entfernte sich von mir und ging ein Bett weiter. Ich schaute ihr hinterher und sah, dass Steev neben mir im gleichen Zimmer lag. Er lag völlig reglos da.

'Was war mit ihm? Warum rührte er sich nicht?'

Obwohl ich ihn nicht wirklich leiden konnte, sorgte ich mich um ihn. Ich rührte mich. Versuchte, Herr über meinen Körper zu werden, doch jeder Versuch scheiterte. Mein Kreislauf sackte immer und immer wieder weg und schlecht war mir auch.

'Nun reiß dich verdammt nochmal zusammen. Es kann doch nicht so schwer sein!'

Schrie ich mich innerlich selbst an. Ich nahm all meine Kraft, die mir zur Verfügung war, zusammen und stemmte meinen Oberkörper hoch.

"Cloud, Nicht bleib liegen! Du wirst..."

Zu spät.

Mein Magen rebellierte sofort und ich übergab mich.

Leicht gestresst stampfte sie wieder zu mir. Ihr Blick, den sie mir schenkte, sagte wohl so viel wie "Danke, warum hörst du nicht auf mich?!"

"Leg dich hin!" Ihr Ton war forsch. "Mach mir nicht noch mehr Arbeit, ok?!"

Sie ging ins Bad und holte Tücher und rief nebenbei eine Kollegin zur Hilfe. Mit einer Handvoll Tücher kam Clair zurück und immer wieder funkelte sie mich an, während sie meine Sauerei aufwischte.

"Was gibt es Clair?", fragte ihre Kollegin, die ins Zimmer kam.

"Kannst du dich bitte um ihn da Kümmern? Wurde gerade anderweitig aufgehalten.", zischte sie, während sie noch immer neben meinem Bett hockte und alles grob auf wischte.

"Tut...mir leid..wollte ...nicht...", stammelte ich flüsternd in Clairs Richtung. Sie schaute auf und unsere Blicke trafen sich kurz, als sie bemerkte, dass sie nicht fertig war und mit den Augen rollte.

"Ach Cloud, du machst mir grad so viel Arbeit...", sagte sie und fing an, mein Laken vom Bett zu ziehen.

Reflexartig wollte ich mich wieder aufraffen, um ihr die Arbeit leichter zu machen, doch sie drückte leicht mit ihrer Hand meinen Brustkorb ins Bett.

"Liegen bleiben!"

Das war deutlich.

"Entspann dich Cloud und schlaf eine Runde."

"Ich...nicht...schlafen!"

'Warum bekomme ich nichts vernünftiges über die Lippen? Ich kling wie ein Volltrottel.'

"Keine Sorge, deinem Kamerad geht es den Umständen entsprechend gut.", sprach ihre Kollegin zu uns rüber, die die Vitalwerte von Steev kontrollierte und notierte.

"Wie sieht es aus mit Schmerzen?", fragte Clair und schaute sich meine Arme an.

Ich verneinte mit einem leichten Kopfschütteln.

"Ich bring dir aber gleich etwas gegen Übelkeit.", sprach sie nun sanft und tätschelte leicht meine Schulter. Sie wollte gerade gehen, da hielt ich sie an ihrer Hand fest und schaute sie flehend an.

"Danke." , sagte ich Tonlos zu ihr. Sie nickte und lächelte freundlich und nahm die Sauerei mit sich.

"Schlaf jetzt Cloud.", sagte sie und verließ das Zimmer.

Ich ging ihrer Aufforderung nach und schlief ein, bis sich wenige Stunden später Steev meldete.

Wieder war ich hellwach. Es ging mir ein wenig besser als zuvor. Ich drehte mich zu ihm um. Mittlerweile hatte ich die Kontrolle über meinen Körper zurück.

"Hey...wach?", krächzte ich zu ihm rüber.

Er neigte sein Gesicht in meine Richtung. Sein leicht panischer Blick traf meinen.

"Cloud?", flüsterte er und war sich noch immer nicht sicher, wo er gerade war. Seine Augen versuchten, seine Umgebung zu scannen.

"Krankenstation.", bestätigte ich ihm, um seinen Anflug von Panik etwas zu mildern.

Er versuchte, sich aufzuraffen, was ihm nicht gelang. Nur genau wie bei mir zuvor rebellierte sein Magen. In einem hohen Bogen übergab er sich. Ich suchte die Klingel am Bett und wollte sie gerade benutzen, da kam Clair schon ins Zimmer herein spaziert.

"Oh nein. Ich glaube, ich brauche hier noch einmal Unterstützung!", rief sie in den Flur hinter sich und rannte dann direkt zu Steev ans Bett.

Wieder fing sie an, die Sauerei zu beseitigen. Nun verstand ich auch, warum sie es hasste. Mit Sicherheit übergibt sich jeder danach und hinterlässt diese Sauerei.

"Nicht, bitte leg dich hin!...", schrie Clair auf und sprang kurz zur Seite und fluchte.

Wieder übergab sich Steev im hohen Bogen. Ich möchte das nicht mit ansehen und kehrte dem Tumult den Rücken zu. Clair bemerkte, dass ich wach war und kam darauf zu mir.

"Wie geht es dir?"

"Etwas...besser."

Sie schaute kurz auf meinen Monitor, um nach meinen Vitalwerten zu gucken.

"Hm, ja, etwas besser. Aber bitte noch nicht aufstehen. So lange gewisse Werte noch zu hoch sind ..."

Ich nickte ihr zustimmend.

"Gut, wenn du Wasser lassen musst, sag Bescheid."

Schockiert schaute ich sie an.

"Ja, es wird bitte nicht alleine aufgestanden!"

'Na, das kann ja was werden.'

Clair notierte sich meine Werte und schaute sich noch einmal meine Arme an.

"Es verschwindet nur sehr langsam. Wie viel haben sie diesmal benutzt. Arschlöcher.", redete sie mehr zu sich selbst als das ich es hören sollte.

"Was?"

"Cloud, ich bin gleich für dich da. Ich helfe dort drüben noch eben, ok.", sagte sie und verschwand aus meinem Sichtfeld.

Ich schloss die Augen und versuchte trotz des Tumults nebenan etwas zu entspannen, doch das mulmige Gefühl im Magen und der Presslufthammer im Kopf ließen es nicht zu. Nach kurzer Zeit spürte ich die zarte Hand von Clair auf meinem Gesicht.

"Ich gib dir gleich noch etwas. Das Fieber steigt schon wieder."

Beim Klang ihrer Stimme öffnete ich meine Augen, aber ich erkannte nicht sie in diesem Moment. Leise haucht ich ihr, fragend "Tifa?", entgegen. Ich war doch sichtlich weggetreten, obwohl es mir vorkam, als hätte ich nur einen kurzen Moment die Augen geschlossen. Clair machte weiterhin ihre Arbeit gewissenhaft. Immer wieder ein ernster prüfender Blick auf den Monitor. Waren die Werte wirklich so schlecht? Ich beobachtete sie intensiv, fast hypnotisch. Ich wollte endlich wissen, ob ich mich freuen kann.

"Cloud, so kann ich nicht arbeiten.", beschwerte sie sich, da sie sich beobachtet fühlte. Ein Fläschchen HI-Poition in der einen Hand und in der anderen eine Ampulle mit Nadel, zog sie den Inhalt der Flasche in die Ampulle. Sie lächelte und gab es mir über die Vene.

"Es wird dir bald wieder besser gehen. Viel Schlaf hilft da am besten.", munterte sie mich auf, strich sanft mit ihrer Hand durch mein Haar und setzte sich auf meine Bettkante.

Erleichtert und recht zufrieden schaute sie auf den Boden und atmete auf.

"Du durchlöcherst mich bald mit deinen Blicken...", fing sie an zu sprechen. Sie wusste genau was ich von ihr wissen wollte.

"Ich bin sichtlich zufrieden, dass ihr beide nach vier Tagen mit recht guten Vitalwerten aufgewacht seit. Das ist nicht immer so."

'Vier Tage? War ich vier Tage ausgeknockt? Verdammt was ist überhaupt passiert? Ich dachte, es wären nur ein paar Stunden vergangen.'

"Ich bin so erleichtert, dass du lebst, Cloud. Aber...", sie stockte und schaute verbittert zu Boden und wich meinem Blick aus.

"Ich versteh schon. Ich habe versagt. Ich habe kläglich versagt..."

Es war nicht anders zu erwarten. Warum auch hätte ich diesmal Glück verdient.

'Tifa, es tut mir leid. Ich bin nicht mal dazu in der Lage SOLDAT zu werden. Warte nicht auf mich. Denn ich werde nie annähernd genug sein, um es zu verdienen, an deiner Seite zu stehen.'

Innerlich platze die Blase meiner letzten Hoffnung. Die Hoffnung, doch irgendwann anzukommen.

Meine eigene Enttäuschung stand mir deutlich im Gesicht geschrieben, denn Clair sprang auf und fiel mir um den Hals. Ich konnte es nicht mehr unterdrücken, denn meine Tränen fließen ununterbrochen.

'Was bin ich nur für ein Versager. Ein Heuchler. Nun hänge ich hier und heule rum wie ein Kleinkind in den Armen seiner Mama. Ich sollte mich was schämen.'

Ich hob meine Hände und stemmte sie gegen ihre Hüfte. Vorsichtig versuchte ich, Abstand zu Clair zu gewinnen. Sie spürte meinen Widerstand und wich zurück.

"Cloud, das ist nicht schlimm. Glaub mir, es ist nicht wichtig, welchen Status du hast. Ich...",

"Ich bin ein Wrack. Ein totaler Versager.", unterbrach ich. "Lass mich bitte allein."

Schockiert funkelte sie mich an, aber ging kurz darauf meiner Bitte nach.

"Gut, wenn du etwas brauchst, bin ich da."

Ich nickte leicht und schaute beleidigt zu Boden, während sie das Zimmer verließ. Langsam ließ ich mich fallen und versuchte mich zu beruhigen. Aber meine Gedanken kreisten nur um Sie.

Tifa.

Sie war mein einziger Hoffnungsschimmer und der helle Schein in meinen dunkelsten Stunden.

Ich drehte mich um und schaute nach Steev. Schlief er?

"Hey, kannst du auch nicht mehr schlafen? Krass, ganze vier Tage waren wir weg. Scheiße man. Ich fühle mich wie durch den Wolf gedreht."

Seine Worte beschrieben es sehr genau wie es war.

"Was für ein Trip war das, Cloud? Wenn ich ehrlich bin, mache ich das nicht nochmal. Wir sind dem Abgrund noch von der Schippe gesprungen."

Er dreht sich vorsichtig auf die Seite und schaute mich an.

"Und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch froh, dass du einigermaßen wohlauf bist.", sprach er und errötete etwas.

"Ach ja? Du bist froh, dass es mir einigermaßen gut geht? Seltsam solche Worte aus deinem Mund zu hören.", konterte ich ihm.

Es war wirklich seltsam, solch emotionale Worte von ihm zu hören. Sicher waren es die Medikamente die ihn dazu verleiteten so zu reden.

"Ich muss gestehen, der Moment, als wir in den Säulen standen, als es losging... Gott, ich hatte Schiss. Aber ich habe dich in deiner Säule beobachtet. Dein Blick war wild entschlossen, wie du den verrückten im Kontrollraum erspäht hattest. Als ob du ihn herausgefordert hast. Das hat mich sooo beeindruckt... "

Wieder schaute er verlegen zu Boden und errötete noch mehr.

'Warum tat er das?'

Nervös zuppelte er mit seinen Finger am Bund seiner Decke und wich meinem fragenden Blick aus.

"Und da wurde es mir klar,...", setzte er fort.

'Was wurde ihm klar? Will ich es wirklich hören?'

"Das ich dir gegenüber immer nicht freundlich war, tat ich wohl nur aus einem Grund..."

'Oh nein, was kommt jetzt?'

Nun wich ich seinem Blick aus und legte mich auf den Rücken und starrte die Decke an.

"Cloud, ich bin selber etwas irritiert darüber, mir fallen diese Worte auch gerade nicht einfach. Ich meine, ich bin ein Kerl. Du bist einer…Eigentlich ist das nicht richtig, oder?"

'Steev bitte hör auf sowas zu sagen. Mir ist es grad genauso unangenehm.'

"Ich begehre Frauen. Ausschließlich Frauen. Aber schon recht früh, als wir uns trafen, träumte ich von..."

"Steev bitte, ich will das nicht hören. Behalte es für dich okay.", zischte ich erschrocken und hoffte, er würde aufhören zu reden.

Erschrocken schaute er mich an. Schon fast flehend, doch endlich diese Sache loszuwerden. Trotz meiner Bitte, nicht weiter zu reden, tat er es dennoch.

"Hey, bin selber schockiert. Denkst du mir fällt es gerade leicht, hier zu erzählen? Aber ich habe das Gefühl, dass es raus muss... Ich erhoffe mir auch nichts dabei. Keine Sorge."

'Das will ich doch hoffen.'

Er räusperte sich. Ihm war es wirklich sichtlich unangenehm, mir diese Worte zu erzählen. Auch ich wusste nicht, wie ich mit dieser Situation gerade umgehen sollte. Nur eins wusste ich, dass ich Steev seit diesem Zeitpunkt anders sah.

Ich überlegte, wie ich ihn am besten aufmuntern konnte, denn einfach so: Das Gesagte im Raum stehen lassen konnte ich nicht.

"Hey Steev, ich danke dir...", begann ich nach Worten zu ringen. Er rührte sich und drehte sich abermals zu mir und schaute mich überrascht an.

"Ich denke, ich weiß deine Worte zu schätzen, aber dieses Interesse beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Ich finde, das sollte besser unter uns bleiben.", sagte ich, während ich auch verlegen zu Boden schaute und merkte, wie ich rot wurde. Auch mir waren meine Worte grad alles andere als angenehm.

"Klar, sollte auch keine Anmache sein…Ich meine… Warum ist es bei Frauen halb so schlimm…?"

"Was meinst du?", entgegnete ich ihm.

"Ja, Frauen haben meist kein Problem damit, sich irgendwie zu outen. Die sind meistens gut damit.", begann er leicht zu schmollen.

"Klingt ja fast so, als druckst du hier rum und hättest doch Interesse, so eine Erfahrung mal zu machen..."

Sein zuvor noch verlegener Blick nach unten schnellte hoch und schaute mich fragend an?

"Was? Ehm…Ich meine…Würdest du? Ach was frag ich…", stammelte er vor sich hin und wollte, wenn er könnte, im Erdboden versinken.

"Ehm, nein. Nicht interessiert."

"Dachte ich mir. Wäre aber schon ein Highlight gewesen...", sagte er und lachte verlegen, um sich im nächsten Moment schlafen zu legen.

Ich schmunzelte leicht über die ganze Situation gerade. Obwohl wir uns bisher nie wirklich verstanden haben, war ich wirklich sehr überrascht, wie ehrlich und aufrichtig er mir seine Gefühle preisgab. Klar, er war ein junger gestandener Mann. Gut wenn ich ehrlich bin, mehr Mann als ich es war.