XXII
"Tragt Träume im Herzen - Zack Fair"
C:"Und von diesem Tag an verstanden wir uns deutlich besser. Mir war es zwar recht unangenehm, mit ihm allein zu sein, obwohl er nie den Eindruck erweckt hätte, doch in gewisser Weise was zu Testen. Aber ich denke, es war einfach mein Gewissen, zu wissen, was für Gefühle dieser Kerl mir gegenüber hegte."
M:"Puh, schon krass. Also nicht nur Frauen scheinst du um den Verstand zu bringen. Nein, sogar gestandene Männer, die es eigentlich bevorzugen, in den Armen einer Frau zu liegen. Respekt das muss man auch erstmal schaffen. Aber wenn ich ehrlich bin... "
C:'schaut leicht panisch auf'.' "Ey ne komm.."
M: 'lacht über Clouds Reaktion' "Also wenn wir ehrlich sind, bist du der Grund Schlafloser Nächte."
C:"Bitte hör auf sowas zu sagen. Ich habe wirklich keinerlei Interesse an diesen Dingen." 'errötet stark und verdeckt sein Gesicht mit seinen Händen.'
M:"Also ich muss zugeben, dass ich durchaus gewisse Erfahrungen mit einem Mann hatte. Einfach nur aus reiner Neugier."
C:"Aha?" 'horcht auf' "Und wie war es für dich?"
M:"Es war ok und die Erfahrung wert." 'streicht sich verlegen am Hinterkopf und beginnt zu lächeln' "Aber dennoch bevorzuge ich die sinnlichen Kurven einer Frau."
C:"Das stimmt wohl." 'errötet, schließt die Augen und versinkt in Gedanken. Schreckt kurz darauf wieder raus, da er sich beobachtet fühlt.' "Oh, Verzeihung war grad etwas abgelenkt."
M:"Haben wir gemerkt." 'lacht' "Lässt du uns Teilhaben?"
C:'lacht verlegen und schüttelt den Kopf' "Nein, nur für mich bestimmt."
M:"Lass mich raten, Tifa?"
C:'grinst frech'
M:'lacht' "Oh man, dieser Ausdruck sagt alles. Schade Leute, dass ihr es nicht sehen könnt."
C:"Ich denke, um hier wieder auf andere Gedanken zu kommen erzähle ich mal weiter, oder?"
M:"Gute Idee."
C:"Gut, ich mache einen kleinen Sprung."
M:"Alles gut, setzt dort an, wo es dir am besten passt. Wir hören gerne weiter zu."
"Hey, habt ihr Strife gesehen? Der Sergeant sucht ihn.", hörte ich die Stimme des Corporal John Faust im Flur unseres Wohnheims.
"Ja, er ist gerade vor etwa einer Stunde aus der Krankenstation zurück.", antwortet Leo ihm, der in unserem Zimmer war.
"Wo steckt er? Stephan ist mächtig angepisst, weil er sich nicht zurück meldet."
"Er ist im…"
Gerade stieg ich über die Türschwelle und unterbrach Leo in seiner Antwort.
"Sir, anwesend.", meldete ich mich und lehnte noch etwas angeschlagen am Türrahmen.
John musterte mich von oben bis unten.
"Aus welchem Grund ignorierst du den Sergeant?", fragte er mich und verschränkte leicht verärgert die Arme vor der Brust. Ich zuckte mit den Achseln und schaute verlegen zu Boden. Mir war durchaus bewusst, dass es falsch war, wie ich mich verhielt.
"Ich fühle mich einfach noch nicht bereit, wieder eine Mission anzutreten.", entgegnete ich leise kaum hörbar.
"Wer redet denn von einer Mission? Stephan wollte nur deinen gesundheitlichen Zustand wissen, da er zu hören bekommen hat, dass du dich selbst entlassen hast."
"Er weiß Bescheid?"
"Klar, die Ärzte und Pflegekräfte sind verpflichtet, uns mitzuteilen, wenn sich jemand gegen ihre Empfehlung selbst entlässt, bzw wie es hier in deinem Fall ist, einfach geht."
Ohne etwas zu sagen, ging ich an John vorbei und betrat das Zimmer, um mich an meinem Schrank zu schaffen zu machen. Meinen Seesack nahm ich in die Hand und fing mein wenig Hab und Gut, was ich besaß einzupacken.
"Was soll das werden, Strife?", fragte John mich und beobachtete mein Treiben.
"Tja, wonach sieht es deiner Meinung nach aus? Ich verschwinde."
In diesem Moment klingelte das Handy von John und er ging ran. Er verließ das Zimmer kurz und führte das Gespräch vor der Tür. Leo kam besorgt auf mich zu.
"Hey Cloud, willst du wirklich alles hin schmeißen? Komm schon, klar du bist gescheitert, aber hey du kannst es doch noch mal versuchen."
Einen Seitenblick von mir schreckte Leo zurück.
"Ich werde diesen Gang nicht noch einmal gehen. Ich werde mir irgendwo einen Job suchen und versuchen irgendwo Wurzeln zu fassen. Ich bin nur hergekommen, um SOLDAT zu werden. Alles andere ist keine Option. Und Tifa…?Tifa hat jemanden anderes verdient."
John kam wieder herein und setzte sich auf eines der Betten.
"Leo, würdest du mich und Cloud einen kurzen Moment allein lassen?"
Leo gehorchte, ging seiner Bitte nach und verließ ohne zu zögern das Zimmer.
"Setz dich bitte Cloud. Ich glaub wir reden mal."
Ich zögerte und hielt meinen Rucksack fest in der Hand.
"Ich weiß in etwa, wie dir zumute ist. Komm setzt dich einfach."
Gut wenn er reden möchte, dann lass ich ihn reden. Den Rucksack legte ich auf den Boden und setzte mich auf mein Bett. John begann zu erzählen, dass er selbst vor einigen Jahren in derselben Situation fest saß. Auch er fühlte sich als Versager und wollte am liebsten alles hinschmeißen. Er hatte damals seiner jüngeren Schwester versprochen, SOLDAT zu werden, um sie zu beschützen. Denn sie war krank. Aber sie hatte zu ihm schon immer gesagt: "Warum SOLDAT? Die sind nur mutierte Söldner, die für SHINRA arbeiten. Ein einfacher Soldat, der weiß wie man kämpft, reicht vollkommen aus Bruder."
John war aufrichtig und ehrlich zu mir und bat mich, meine Entscheidung zu überdenken.
"Melde dich einfach bei Stephan und erkläre ihm deine Gefühlslage. Er ist zwar Sergeant, aber er trägt sein Herz am rechten Fleck."
Ein stilles Nicken meiner seits nahm seinen Vorschlag an. John stand auf und legte seine Hand auf meine Schulter.
"Cloud, du bist ein Kamerad, auf den wir zählen können. Du wirst hier gebraucht. Ich glaube, wir alle wären zutiefst traurig, wenn du wortlos verschwinden würdest."
Mit diesen letzten Worten ging er und ließ mich allein im Zimmer zurück.
Einige Wochen später war ich fast wieder auf dem Dampfer und alles hatte sich wieder geklärt, als ich eine Nachricht von Stephan erhielt.
Guten Morgen,
Ich glaube, ich habe da etwas für dich, was dich interessieren könnte. Bitte treffen Sie mich heute nach dem Mittag im Foyer.
Miller
Ich ging nach meiner Trainingseinheit unter die Dusche und gönnte mir anschließend noch etwas Physio. Immer und immer wieder kreisten meine Gedanken, was es ist, was Stephan für mich hat. Ich war froh, dass trotz meines sehr dummen Verhaltens mit Stephan alles wieder in Ordnung war. Aber John hatte recht behalten. Stephan war sehr empathisch und konnte mein Verhalten in gewisser Weise verstehen. Nachdem ich kräftig durchgeknetet wurde, ging ich in die Kantine und setzte mich zu meinen Kameraden. Mittlerweile sind wir eine große Einheit geworden. Die einzelnen Cliquen, die einst waren, sind gelöst. Es war ein harmonisches Miteinander. Man unterhielt sich über dies und jenes und ganz besonders waren Frauen Thema Nummer Eins. Völlig in Gedanken verloren, holte ich mein Handy raus und schaute hinauf.
'Seltsam, es ist noch immer keine Nachricht von Clair gekommen.'
Also atmete ich einmal durch und begann, ihr zu schreiben. Ich musste zugeben, dass ich sie etwas vermisste. Oder war es doch eher das, was wir hatten, was ich so vermisste?
Hey Clair,
Wie geht es dir? Bist du sauer auf mich?
Ich muss zugeben, dass ich dich irgendwie vermisse.
Es ist seltsam, so gar nichts von dir zu hören.
Aber natürlich kann ich dich verstehen, wenn du die Schnauze von mir voll hast.
Aber mir geht es mittlerweile wieder ganz gut und ich habe auch schon wieder die ersten Trainingseinheiten.
Stephan möchte mich nachher sprechen. Wie es aussieht, hat er eine Mission für mich.
Ich würde dich gerne vorher noch einmal sehen, wenn es möglich wäre.
Cloud
Ja, sie war offensichtlich sauer auf mich, da sie mich noch nicht gehen lassen wollte. Ich war wirklich einfach gegangen. Wir hatten eine wilde Diskussion geführt, bevor ich mich dann doch raus geschlichen hatte. Etwas bedrückt starrte ich auf mein Display und war mit den Gedanken vollkommen woanders.
"Hey Cloud, was ist los? Warum so ruhig?"
Ich schaute hoch und suchte nach dem, der mich ansprach.
"Bin ich das nicht immer?", entgegnete ich.
"Haha eigentlich schon, aber heute bist du richtig abwesend.", sagte er und beobachtete mich weiter.
"Hey Clair scheint bockig zu sein. Lass sie schmollen. Die beruhigt sich schon wieder. Lenk dich ab. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.", versuchte derjenige mich aufzumuntern.
Er hatte recht, wenn es das ist, was ich vermisse, muss ich nicht auf sie hoffen. Das hieß aber auch mit den Jungs um die Häuser ziehen. Vielleicht sollte ich es tun, um ein bisschen für Ablenkung zu sorgen. Nach dem Mittag begab ich mich zum Foyer und traf dort Stephan. Er wartete mit John schon auf mich und besprach dort etwas mit ihm.
"Hey da bist du ja. Gut das du da bist. Wir brauchen jemanden der es gewohnt ist auf Berge zu wandern und marschieren.", sprach Stephan und zog mich mit auf die Bank und ließ mich mit auf die Karte sehen.
"Worum geht es denn?"
"Ein Auftrag der Turks. Du darfst John begleiten."
Ich nickte und schaute mir das Gebiet der Karte genau an. Es war die verlassene Stadt Modeoheim.
"Oh, im Gebirge der Eiszapfen-Region. Was suchen die Turks dort?", fragte ich nach.
"Wissen wir nicht. Wir, bzw John und du sollt den Boss der Turks und einen SOLDATEN begleiten."
Ein SOLDAT und ein Turk also. Es schien etwas Größeres zu sein.
"Wann geht's los?"
"Morgen."
'Morgen schon?'
"Ist gut.", sagte ich und salutierte und gab damit zu verstehen, dass ich diesen Auftrag angehe.
"Gut, dann haben wir es geklärt. Sei morgen früh fit und ausgeschlafen.", sagte John mit einem freudigen Lächeln. Ich nahm mir den Rest des Tages Zeit um Kraft zu tanken. Doch ein Gedanke ging mir nicht aus dem Kopf. Ich muss Clair treffen. Also ging ich als nächstes nochmal auf die Krankenstation, in der Hoffnung sie dort anzutreffen. Ich ging an den Empfangstresen und fragte einer der Damen nach ihr, die mir dann leider sagen mussten, dass Clair heute nicht im Dienst wäre. Schade. Warum sollte ich auch Glück haben.
"Wisst ihr vielleicht, wo sie sich gerade aufhält?", fragte ich freundlich nach, in der Hoffnung, etwas zu erreichen. Sie verneinte mit einem Kopfschütteln.
"Schade, aber wünsche euch trotzdem noch einen angenehmen Resttag.", verabschiedete ich mich und ging zurück in unser Wohnheim. Zu dieser Tageszeit war ich allein. Alle anderen waren unterwegs, trainierten oder auf Missionen. Ich zog meine Uniform aus und sprang in eine Kombi aus Jogger mit T-Shirt und setzte mich ins Wohnzimmer auf die Couch. Ein prüfender Blick auf mein Handy verriet mir, dass noch immer keine Nachricht von Clair vorhanden war. Ich schaute weiter und sah, dass sie meine Nachricht noch nicht mal gelesen hatte.
'Ob ich sie vielleicht einfach mal anrufen soll?'
Lange überlegte ich, hin und her und ließe es einfach dabei. Ich fand mich damit ab, dass sie zur Zeit einfach keine Lust hatte, mit mir Zeit zu verbringen. Aber mir war nach etwas. Ja, mir ging es deutlich besser wenn mein Körper danach schreit.
'Was mach ich nun. Mich einfach schon ins Bett legen und schlafen? Um 17 Uhr schon?'
Ich ging die Liste meiner Kontakte durch, schaute ob dort eine Person bei wäre, die ich treffen könnte und blieb bei Liz hängen.
'Liz... Wir hatten nette Gespräche, aber hätte sie Interesse, mich auch so zu treffen?'
Es gibt nur eine Möglichkeit es herauszufinden, in dem ich ihr einfach mal schreibe.
'Äh, was schreibe ich ihr denn am besten? Soll ich offen und ehrlich sein und direkt sagen, was ich will? Oh man, das ist gerade eine Situation, mit der ich gar nicht so gewandt bin.'
Ich überlegte hin und her und schickte Liz tatsächlich eine Nachricht.
Hey Lizz,
Wie geht's dir und was machst du grad?
Hast du Lust auf einen Drink? Ich muss irgendwie mal raus und mit jemand anderem reden.
Würde mich freuen. ;-D
Cloud
Ich legte mein Handy beiseite und legte meinen Kopf in meine Hände und bereute es jetzt schon.
'Was bin ich doch nur für ein Heuchler. Was ist passiert, dass ich hier sitze und förmlich nach Lust lechze? Wie armselig.'
PIEP PIEP*
Erschrocken starrte ich auf mein Handy, das neben mir auf der Couch lag.
'1Neue Nachricht' ,
leuchtet auf dem Display auf. Ich atmete einmal auf und nahm das Telefon in die Hand und öffnete die Nachricht.
Hey Cloud
Das ist ja eine Überraschung, dass du schreibst, aber schön von dir zu lesen.
Danke mir geht es gut. Dir hoffentlich auch wieder.
Klar, ein Drink geht immer. Bin mit den Mädels bei Beth. Komm doch her.
Liz ;-*
Bei Beth also war sie. Ich schlüpfte in meine Sneakers und zog meine Jacke über und ging in die Bar von Beth. Ich hatte Glück das Clair nicht da war. Liz saß mit einigen Mädels an einem vierer Tisch und unterhielt sich etwas lautstark mit ihnen.
"Hey, da kommt er ja. Girls darf ich euch vorstellen, das ist Cloud."
Liz sprang auf und hängte sich an meinen Hals und gab mir einen dicken Schmatzer auf die Wange. Die anderen waren sichtlich begeistert über meinem Erscheinen.
"Er ist doch ein Schnuckelchen, oder? Hab ich zu viel versprochen?", fragte sie die anderen Damen in der Runde. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt und rieb verlegen meinen Hinterkopf.
"Komm Cloud, setz dich zu uns. Schön, dass du da bist."
Ich ging der Aufforderung nach und quetschte mich mit auf die Bank. Die Damen waren sichtlich vergnügt und angeheitert. Ich wurde regelrecht von allen ausgefragt. Und es ergab sich tatsächlich eine Gelegenheit, mit einer der Damen ein ruhiges Gespräch zu führen.
Sally, 17 Jahre und seit diesem Jahr bei Shinra, schüchtern und zurückhaltend wie ich. Und durchaus hübsch. Aber ihre Blicke, die sie einem schenkte, waren alles andere als zurückhaltend. Flirten konnte sie, keine Frage.
Diese schüchterne Art und Weise, die sie nach außen zeigte, war nur eine Fassade. Sie wusste ganz genau, was sie wollte. An diesem Abend haben wir uns beide gegenseitig gecatcht. Wir kamen in ein nettes Gespräch. Sie erzählte etwas von sich, wo sie herkam, über ihre Familie und was ihre Beweggründe waren, warum sie bei Shinra ist. Genau das gleiche tat ich auch.
"Oh du scheinst ein wenig vom Pech verfolgt zu sein. Aber auch das wird irgendwann vergehen."
"Meinst du?", fragte ich nach.
Sie überlegte kurz und grinste mich an.
"Klar, jeder Mensch hat irgendwann auch mal Glück verdient. Auch Du wirst sicher irgendwann Glück erleben und Dich freuen.", versuchte sie mich aufzumuntern. Es gelang ihr auch. Ich lächelte ihr freundlich entgegen.
"Hm, vielleicht hast du recht."
Plötzlich kam sie näher und legte eine Hand an meine Schulter. Unter ihrer Berührung zuckte ich leicht zusammen und schaute ihr in die Augen, während sie mit ihrem Gesicht nun deutlich nah an meinem war. Ehe ich reagieren konnte, legte sie ihre Lippen auf meine. Ich löste mich aus meiner Schockstarre und erwiderte den Kuss. Sie war durchaus bereit, weiter zu gehen.
'Wollte ich es denn auch?'
Ich war mir nicht ganz sicher, aber ihrem Kuss konnte ich in diesem Moment nicht widerstehen. Innig und wild spielten unsere Zungen einen leidenschaftlichen Kampf miteinander. Sie war etwas betrunken. Anders konnte ich es mir nicht erklären, warum sie mich, für sie völlig fremden, so innig küsste. Sie hörte gar nicht mehr auf. Im Gegenteil, sie schwang elegant ihr Bein um meine Taille und setzte sich rittlings auf meinen Schoß, ohne Anstalten zu machen, meine Lippen loszulassen. Ich fühlte mich ein wenig überfordert und unbeholfen, denn ich wusste nicht wo ich meine Hände lassen sollte. Sie schien es bemerkt zu haben und griff nach meinen in der Luft hängenden Händen, die sie dann einladen auf ihren süßen Hintern liegen ließ.
'Verdamt was geht hier vor? Was passiert hier? Ich sollte nicht hier sein. Ich sollte im Bett liegen auf meinem Zimmer und schlafen.'
Ihre Hände wanderten suchend über meinen Körper, während ihre Lippen noch immer fest an meinen hingen.
"Sally, lass den armen Cloud mal Luft holen. Und egal wie heiß euer Schauspiel hier gerade ist, solltet ihr euch vielleicht zurückziehen.", unterbrach uns Liz lächelnd und deutete mit einem Blick Richtung WC. Sally lächelte frech und Sieges sicher, während sie von meinem Schoß rutschte und meine Hand griff.
'Du hast doch nicht wirklich vor mit zu gehen? Ich sollte es hier und jetzt beenden und schlafen gehen!'
Ehe ich wirklich reagieren konnte, schleppte sie mich schon mit in Richtung WC. Ich wollte es, aber irgendwo auch nicht. Aber die Lust war in diesem Augenblick deutlich stärker als mein Gewissen.
Nun befand ich mich mit ihr in der engen Toilettenkabine. Sie hatte sich ihr Top hochgezogen und ihren BH beiseite geschoben und begann sich dabei selbst anzufassen.
"Du bist nicht so schüchtern und zurückhaltend wie du dich anfangs gezeigt hast.", knurrte ich ihr leicht entgegen, während ich meine Gürtelschnalle öffnete.
"Tja, Stille Wasser sind oft tief. Und ich muss sagen du bist voll mein Geschmack.", entgegnete sie mir und griff mir prompt in die Hose. Sie wusste genau was sie wollte und ihr war jedes Mittel recht es auch zu bekommen.
"Schon mal gefickt?", fragte sie frech und massierte meinen mittlerweile sehr harten Schwanz.
Ich schluckte bei ihrer Frage, die sie mir tatsächlich fragte, und nickte ihr versichernd zu.
"Gut."
Sie zögerte nicht lange und ließ meine Hose zu Boden fallen. Ich streichelte ihre sinnlichen Kurven und was mir besonders gefiel waren ihre Brustwarzen. Sie hatte wirklich tolle Brustwarzen an denen man gut zwirbeln konnte. Auch ihr schien es zu gefallen, denn sie wölbte sich mir immer mehr entgegen. Dann ging es schnell. Sie holte ein Tütchen aus ihrer Rocktasche hervor, zog es mir über und drehte mir ihren Rücken zu, um ihrem wirklich schön geformten Hintern entgegen zu drücken. Ich fackelte nicht lang und tat, was sie von mir verlangte, und drang stöhnend in sie ein. Auch sie schien begeistert zu sein und stieß ein Laut aus der mich erfreute. Langsam nahm ich fahrt auf und stieß in einem angenehm Rhythmus immer wieder in ihr ein. Während ich ihr immer und immer wieder stöhnend kräftige Stöße schenkte, gab ich ihr hin und wieder einen leichten klaps auf ihren Hintern.
Sie schrie auf und riss ihren Oberkörper hoch. Ihren Rücken hatte sie nun komplett durchgedrückt. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen wie biegsam eine Frau ist während sie Sex hat. Auch Clair hatte oft eine Haltung gehabt, wo ich dachte, das kann nicht gesund sein.
Ich hielt sie fest, spielte mit ihren Brustwarzen und ihrer empfindlichsten Stelle zwischen ihren Schenkeln, während meine Stöße heftiger wurden und ich kurz darauf laut stöhnend meinen Höhepunkt erreichte. Auch sie genoss ihren und sackte kurz darauf in meinen Armen zusammen.
"Also eins muss man dir lassen, ficken kannst du.", bestätigte sie pustend noch nach Luft schnappend. Ich grinste frech bei ihrem Kompliment.
"Danke, ich tue mein Bestes.", gab ich verlegen zurück, während ich mir meine Hose wieder anzog. Auch sie richtete sich wieder zurecht. Sogar ihren zarten rosafarbenen Lipgloss zog sie aus ihrer Handtasche und zog ihn nach.
'Warum tut sie das? Verdammt das ist so heiß! Ich muss hier schleunigst raus, sonst kann ich für nichts mehr garantieren.'
Sie wusste ganz genau, was sie tun musste, um einen Mann um den Finger zu wickeln. Sie ist das fleischlich gewordene Wort 'Gefährlich'. Ich stand mit dem Rücken zur Tür und fing an, am Knauf rum zu fummeln, während sie sich schon wieder gefährlich nah an meinem Gesicht befand. Mein Herz hämmerte wild in meiner Brust. Ich konnte es innerlich hören.
'Klick'
Die Tür öffnete sich mit einem Schwung und ich konnte mich so grade noch am Waschbeckenrand halten, um nicht voll und ganz wie ein Trottel auf den Boden zu fallen. Sie kicherte leise, kam mir schon wieder verboten nah, um im nächsten Moment in meine Hosentasche nach meinem Handy zu greifen.
'Was tut sie da?'
Sie biss sich vergnügt auf ihre Unterlippe, während sie auf dem Display meines Handys herum tippte.
"Hier, vergiss nicht mir zu schreiben, wenn du zurück bist. Ich würde das ganze gerne wiederholen. Vielleicht nicht unbedingt hier, aber vielleicht nehmen wir uns ein nettes Zimmer im Hotel."
Ich hielt schockiert die Luft an und nickte ihr verlegen zu.
Bevor sie ging, gab sie mir einen leichten Kuss auf die Wange. Ich fühlte mich völlig aus der Bahn geworfen und schaute ihr stumm hinterher, um mich dann im nächsten Moment im Spiegel hinter mir zu betrachten.
'Ficken kann ich also? Ob ich darauf nun stolz sein kann? Ich weiß es nicht. Ich denke erst, wenn ich je diese Worte aus einem Mund höre. Was aber nie passieren wird.'
Mit diesen Gedanken im Kopf, verließ ich die Bar, nachdem ich mich von den Damen verabschiedet habe.
"Zack, beruhige dich und denke bitte daran, dass du dich bedeckt hältst. Wir dürfen nicht auffallen, um Dr. Hollander und Genesis zu fassen."
"Ja doch Tseng, ich weiß es.", murrte der SOLDAT den Turk an. Es war aber nicht irgendein Turk. Tseng war der Boss der 'Abteilung für allgemeine Angelegenheiten' bei Shinra.
Der SOLDAT wippte nervös mit seinen Beinen auf und ab während wir im Helikopter saßen und in Richtung Modeoheim waren. Wie immer ging es mir nicht sonderlich gut. Diese verdammte Reisekrankheit plagte mich. Ich war so sehr mit mir selber beschäftigt das ich nicht bemerkte das wir in Turbulenzen gerieten. Ein starker Schneesturm erfasste unser Helikopter und brachte uns etwas unsanft zu Boden. Der Pilot gab wirklich sein Bestes, dass wir alle relativ unversehrt, aber leicht orientierungslos im Gebirge landeten. Tseng checkte sein Handy Netz und musste leider feststellen das wir auf uns gestellt waren.
"Wenigstens sind wir noch alle Ganz. Das wird schon.", sprach der junge SOLDAT zuversichtlich.
"Ja, glücklicherweise haben wir ja jemanden, der an dieses Terrain hier gewöhnt ist.", bestätigte der Turk.
Der SOLDAT wirkte leicht angewidert.
"Ja ja, ich bin ein Landei!"
Tseng beschwerte sich, dass wir unnötig Zeit verloren hatten. Der SOLDAT ging voraus und wollte, dass wir ihm folgen. Ich hängte mich ohne große Mühe an seine Fersen.
"Hey, fallt nicht so weit zurück!", rief er den anderen hinterher, während ich mit ihm deutlich Schritt halten konnte.
"Wenigsten kannst du Schritt halten!", staunte er und war von mir überrascht.
Es war ein eigenartiges, aber nicht unangenehmes Gefühl, neben ihm zu laufen.
"Tja, ich bin auch ein Land Ei!"
"Woher?", fragte er offensichtlich interessiert.
Ich zögerte etwas, um ihm zu antworten, bis er dann doch kurz wartend vor mir stehen blieb.
"Nibelheim."
Er fing an zu lachen.
'Was war am Nibelheim so komisch?'
"Woher kommst du?", fragte ich ihn nun.
"Ich? Gongaga!", pustete er stolz heraus. Er war offensichtlich stolz auf seine Herkunft.
Die Art und Weise, wie er es aussprach und wie er sich gab, musste auch ich etwas lachen.
'Gongaga. Klingt auch irgendwie komisch'
"Hey, was ist daran denn lustig?! Kennst du Gongaga?"
Verlegen wandte ich mich etwas ab, aber er ließ nicht locker und stellte sich mir entgegen.
"Nein, aber klingt nach einem ziemlichen Kaff."
"Und Nibelheim erst!", entgegnete er mir etwas beleidigt und wandte sich ab.
"Warst doch noch nie da!", klang ich nun etwas enttäuscht.
"Nein, aber es gibt da einen Reaktor, oder?", hinterfragte er nun.
Ich nickte ihm zu.
"Ein Mako Reaktor außerhalb von Midgar bedeutet normalerweise..."
Ich wusste genau, worauf er an spielte und sprang in sein Wort mit ein.
"... Das sonst tote Hose ist."
Wir beide bemerkten, dass wir uns genau verstanden und fingen beide an zu lachen. Er drehte sich um und rief den anderen, gezielt an Tseng zu.
"Gute Neuigkeiten Tseng! Ich und...", schaute er mich nun fragend an. Ich zögerte nicht lange und nahm meinen Helm ab und verriet ihm meinen Namen. "Cloud."
"Ich und Cloud hier sind beide Hinterwälder. Oh yeah!"
Ich spürte in diesem Moment das erste Mal jemanden zu kennen, den ich eigentlich nicht kenne. War es einfach die Tatsache, dass wir beide Land Eier waren? Oder war es einfach seine Art, wie er auftrat, die mich an ihm faszinierte?
Also stapften wir gemeinsam weiter durch den Schnee, bis wir an unser Ziel ankamen und auf den Rest der Truppe warteten. Ich nahm meinen Mut zusammen und fragte Zack, wie es bei SOLDAT sei. Er war irritiert und verstand meine Frage nicht sofort.
"Wenn du erst selbst dabei bist, wirst du es erfahren."
Etwas enttäuscht über mich selbst seufzte ich.
"Wenn ich's dann schaffe..."
"Klar schaffst du das, es hat bei mir ja auch geklappt."
Er war so ganz anders als ich. Er sah die Dinge nicht so negativ. Während ich noch mit meiner Enttäuschung im Kopf haderte, schaute er sich um. Bis er etwas entdeckte und mich aus meinen Gedanken riss. Das alte Mako Lagerhaus. Von einer Erhöhung aus konnten wir die Lage gut beobachten. Wir schlichen uns näher heran. Tseng, der mittlerweile zu uns gestoßen ist, erklärte Zack, dass dies eine Aufklärungsmission sei und er keine Konfrontation mit Genesis verursachen sollte. So verschwand Zack und schlich sich in den geheimen Stützpunkt der Genesis Armee hinein. Ich blieb mit dem Rest der Truppe zurück.
Ich war tierisch nervös und beobachte das Geschehen von oben. Aber Zack kam gut durch. Er war sehr geschickt und erreichte ohne großes Aufsehen das Ziel. Uns blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten. Ich lief im Schnee nervös auf und ab, während Tseng mit irgendwen telefonierte.
Obwohl ich Zack gerade erst kennengelernt hatte, machte ich mir Sorgen um ihn, da er vollkommen alleine dort drinnen war.
'Was ist, wenn er da drin überrascht wird und Hilfe braucht?'
"Hey Cloud, alles in Ordnung? Du rennst hier auf und ab wie ein aufgescheuchtes Tier.", sprach John mich an und versuchte mich zu beruhigen.
"Naja, was ist wenn er da überrascht wird? Hätten wir ihn nicht besser begleiten sollen?"
"Keine Sorge, Zack ist ein hervorragender SOLDAT. Er kommt schon zurecht."
Tseng war guter Dinge und vertraute vollkommen auf das Können von Zack.
"Und um ehrlich zu sein, wären wir ihm dort drin grad eher ein Hindernis als eine Hilfe."
Mir beschlich ein seltsames Gefühl, also beschloss ich, Zack zu folgen und schlich mich wie er zuvor an die Wachen, die Patrouille liefen vorbei. Auch ich schaffte es unbemerkt hinein. Zack selbst bemerkte mich nicht. Er nahm den Lift und fuhr ein Stockwerk tiefer nach dem er ein paar Wachen erledigte. Ich nahm die Notfalltreppe und folgte ihm ein Stockwerk runter. Dr Hollander befand sich dort mit einem Rothaarigen Mann der ihn mit einem Schwert bedrohte. Zack sprang dazwischen um schlimmeres zu vermeiden und stellte sich dem Rothaarigen in den Weg. Ich erinnerte mich, was die Mission war.
'Hollander schnappen und Gefangen nehmen.'
Also sprang ich aus meiner Deckung und hielt den fliehenden Doktor fest. Er wehrte sich stark gegen meinen Griff und schlug mich zu Boden. Ich brauchte etwas, um wieder aufzustehen, um wieder Herr der Lage zu werden. Hollander nutzte die Gelegenheit und floh.
"Cloud! Hinterher!", schrie Zack und kümmerte sich um den Rothaarigen. Ich zögerte nicht und lief dem Doktor schleunigst hinterher. Als ich ihn fast geschnappt hatte, kam ein großes Monster auf uns zugeflogen und packte mich mit dem Doktor und riss uns hoch. Ich verlor mein Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, hörte ich Zacks Stimme rufen. Ich befand mich in der Ruine des alten Badehauses.
"Hey Cloud, komm schon!", hörte ich Zack sagen.
Ich versuchte aufzustehen, aber es gelang mir nicht, also sackte ich wieder zusammen und blieb lieber auf dem Boden sitzen.
"Mir geht's mir leid, dass ich dir keine große Hilfe sein kann. Ich warte hier und ruhe mich etwas aus.", beruhigte ich Zack. Er nickte und wandte sich Tseng zu, der sich wenige Meter von mir befand. Aber Hollander war wieder verschwunden. Zack verließ uns und ging dem Doktor hinterher. Was danach passierte, konnte ich nicht sagen. Als Zack zurückkehrte, war er gebrochen. Es musste etwas passiert sein, was ihn tief getroffen hatte. Denn er zog sich einige Tage in Midgar zurück. Man hörte von ihm nichts. Bis dann einige Tage später ein Aufmarschieren stattfand. Er war zurück in neuer Uniform. Er war aufgestiegen und war von dort an Rang 1 SOLDAT. Gut sah er aus. Bevor er seine Ansprache hielt, erkannte er mich und blieb kurz vor mir stehen und legte seine Hand an meine Schulter.
"Du willst also SOLDAT beitreten? Viel Glück."
Er lächelte mir zu und ging weiter zu den neuen frisch rekrutierten SOLDATEN um ihnen etwas wichtiges auf den Weg mitzuteilen. Ehrenvoll hielt er das Panzerschwert hoch, welches zuvor seinem Mentor Angeal gehörte. Angeal war Gefallen. Das war der Grund, weshalb er sich zurückgezogen hatte.
"Tragt Träume im Herzen. Und, was auch immer passiert, bewahrt eure Ehre als SOLDATEN. Verstanden?"
